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31.12.2013 - Stadtspital Triemli

Augeninjektionen

 

Frage:
Im November 2010 wurde am linken Auge eine Membrane Peeling gemacht, da ich gerade Linien nur verbogen sehen konnte. Nach der Op. sah ich sehr unklar. Also wurde der graue Star im Mai 2011 operiert. Leider war auch das kein Erfolg. Nach Diagnose vom Augenarzt hat sich nach der ersten Op. Wasser im Auge angesammelt. Nun wurde mir zwei mal AVESTIN 100mg/4ml mit 4 ml ins Auge gespritzt. Leider sehe ich nicht besser. Eine dritte Injektion ist vorgesehen. Nun meine Frage, kann ich noch mit Erfolg rechnen? Oder soll ich die dritte Injektion nicht mehr über mich ergehen lassen? Bin 74 Jahre alt und weiblich.

Antwort von Prof. Dr. med. Matthias Becker:
Aus der "Ferne" versuche ich mir ein Bild Ihres Augenbefundes zu machen. Ich vermute aufgrund Ihrer Angaben, dass Sie ein sog. Makulaödem nach den Operationen entwickelt haben. Die Therapie mit Avastin-Injektionen ist sicher ein guter Therapieansatz. Eine dritte Injektion sollte durchaus noch versucht werden. Falls auch diese dritte Injektion nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte, wäre durchaus auch eine Injektion mit einem speziellen Cortison-Präparat (Triamcinolon) zu erwägen. Eine ganz neue Therapieoption besteht darin, quasi eine kleine "Pille" ins Auge zu injizieren, aus der über einen längeren Zeitraum ein anderes spezielles, besser verträgliches Augen-Cortison-Medikament (Ozurdex) freigesetzt wird. Für dieses Medikament müssten Sie sich allerdings an unserer Klinik vorstellen, da dieser Therapieansatz noch sehr neu ist.

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