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31.12.2013 - Stadtspital Triemli

Diagnose Glaukom

 

Frage:
Grüezi. Ich bin 50 Jahre alt und soweit gesund. Vor 3 Jahren hat der Augenarzt im rechten Auge ein Glaukom diagnostiziert. Der Augendruck ist normal. Jetzt wird einmal jährlich das Gesichtsfeld kontrolliert und der Augendruck gemessen. Bisher ist kaum eine Verschlechterung eingetreten. Aber ich mache mir trotzdem grosse Sorgen, dass ich erblinden könnte, zumal keinerlei Therapie gemacht wird. Und wozu die Kontrolle, wenn man ohnehin nichts dagegen unternimmt bzw. unternehmen kann? Kommt dazu, dass ich ja beim Glaukom kaum merke, wenn sich etwas verschlechtert. Noch was: Ich bin kurzsichtig (-5.25 l und -4 r) und trage meistens hochsauerstoffdurchlässige Kontaktlinsen, habe keine Probleme damit. Meine Frage: Ist das Vorgehen meines Augenarztes in meinem Fall korrekt?

Antwort von Dr. med. M.H.A. Daniel Grob:
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Wichtig wäre zu wissen, wie Ihr Augenarzt das Glaukom diagnostiziert hat. Sieht der Sehnervenkopf auffällig aus? Ich könnte mir vorstellen, dass Sie einen grenzwertigen Augendruck haben, den Ihr Augenarzt "im Auge behalten" möchte, bevor er Schaden bei Ihnen anrichtet. In diesem Fall würde man mit Augentropfen den Druck senken. Sie haben völlig recht, dass Ihnen ein Glaukom anfangs keine Beschwerden macht aber doch bereits erheblichen Schaden anrichten kann. Aber genau deshalb finde ich das Vorgehen Ihres Augenarztes sehr vernünftig, Ihre Augen regelmässig zu kontrollieren. Im Auftrag des Stadtspital Waid: Prof. Dr. Matthias Becker Chefarzt, Augenklinik Stadtspital Triemli

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