31.12.2013 - Stadtspital Triemli

Grauer Star - Bessere Sicht?

 

Frage:
Im Jahr 2005 hat mein Augenarzt, welcher jetzt pensioniert ist, beginnender grauer Star diagnostiziert. Etwas später bemerkte ich, dass ich ohne Brille besser sehe, vor allem in die Weite, da ich ja Weitsichtig bin. Im Verlaufe der Zeit kaufte ich immer wieder schwächere Brillengläser. Nun bin ich wieder zum Augenarzt, welcher mir mitteilte dass ich den grauen Star operieren sollte. Kommt es beim grauen Star oft vor dass man ohne Brille besser sieht? Zudem sind in einem Auge Ablagerungen, was durchaus zu Komplikationen führen könnte. Ich bin verunsichert. Was raten Sie mir?

Antwort von Prof. Dr.med. Matthias Becker:
In der Tat ist es so, dass sich mit zunehmendem grauen Star die Brillenwerte ändern und Sie kurzsichtiger werden (bis zu -3 Dioptrien). Wenn Sie also vorher weitsichtig waren, gleicht sich das sehr schön aus. Die Brillenwerte sind aber für die Indikation einer Grauen-Star-Operation gar nicht entscheidend, sondern in der Regel nur die Sehschärfe (in Prozent gemessen). Gerne kann ich Ihnen anbieten (wenn Sie keinen Augenarzt haben sollten), Sie im Stadtspital Triemli zu untersuchen. Dann können wir alle weiteren Fragen gerne besprechen.

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