31.12.2013 - Stadtspital Triemli

Knochenmarkbiopsie

 

Frage:
Mir wurde geraten eine Knochenmarkbiopsie zu machen. Wie viel Schmerzen hat man? Was kann beim Eingriff passieren?

Antwort von Dr.med. Hanny Adam:
Eine Knochenmarksbiopsie wird meist dann gemacht, wenn man genauer Bescheid haben möchte über die Blutbildung, denn das Blut wird lebenslang im Knochenmark neu gebildet. Es gibt aber auch noch einige andere Gründe für eine solche Untersuchung.
Eine Knochenmarksbiopsie ist eine wenig invasive Untersuchung, sie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Meist spürt man wenig während der Untersuchung; wenn die Wirkung der lokalen Betäubung nachlässt, können etwas Schmerzen auftreten, welche sich mit leichten Schmerzmitteln gut unterdrücken lassen. Gefährlich ist diese Untersuchung nicht. Es treten auch kaum Komplikationen auf, vor allem dann nicht, wenn eine geübte Person die Untersuchung durchführt. Es kann mal ein kleiner Bluterguss entstehen, der von selbst wieder verschwindet.

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