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31.12.2013 - Stadtspital Triemli

Plötzliche Schweissausbrüche

 

Frage:
Ich bin 87 Jahre alt und führe meinen Haushalt noch alleine. Zweimal in letzter Zeit (in Abstand von ca. 2 Wochen) hatte ich plötzlich sehr starke Schweissausbrüche mit anschliessendem Schwächezustand ohne Zittern oder Ohnmacht. Nach kurzer Ruhepause verging es und der Zustand ist wieder normal. Mein Blutdruck durchschnittlich: 120/65 -135/70. Meine Medikamente: Aprovel 150, Daflon 500, Aspegig 100, Zocor 20, Calcimagon D, Magnesium. Bei starken Rheumaschmerzen: Voltaren rapid 50. Mein Hausarzt untersuchte mich, fand aber nichst Abnormales. Von was kann diese Störung hervorgerufen werden?

Antwort:
In den letzten 2 Wochen kam es zweimal zu plötzlichen Schweissausbrüchen mit nachfolgendem Schwächezustand. Es gibt eine Vielzahl von Zuständen resp. Erkrankungen, die zu plötzlichem Schweissausbruch führen. Es macht hier keinen Sinn, eine ganze Liste dieser Erkrankungen aufzuführen – die häufigsten dieser Ursachen sind harmlos, in seltenen Fällen kann sich auch mal eine schwerere Erkrankung dahinter verbergen. Offensichtlich hat der Hausarzt bis anhin nichts Abnormales gefunden.
Es würde jetzt darum gehen, den Verlauf etwas zu beobachten und insbesondere dem Hausarzt die Arbeit zu erleichtern, indem man möglichst genau beobachtet, was in diesen Phasen von Schweissausbruch (so sie dann wieder vorkommen) genau passiert: Ändert sich die Hautfarbe? Wie ist in diesen Phasen der Puls (wie schnell? regelmässig? unregelmässig?). Wie ist dann der Blutdruck (hoch?) Treten auch noch Kopfschmerzen auf ? Oder andere Schmerzen? Diese Informationen können dann dem Hausarzt helfen.
So plötzlich auftretende Symptome können ja auch verunsichern – gerade wenn man in höherem Alter allein lebt. Deshalb eine Zusatzfrage: Haben Sie (oder ihre Angehörigen) schon darüber nachgedacht, ob man ein Notruf-System installieren sollte? Z.B. einen Tele-Alarm oder eine Limmex-Uhr (www.limmex.com). Für alleinlebende, alte Menschen kann dies viel Sicherheit bringen.

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