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30.06.2014 - Köbi Zimmermann

Murimoos, was wir gesehen und gehört haben

Murimoos – werken und wohnen Am Dienstag, 24. Juni 2014 schwärmten 17 unternehmungslustige Rüeb-listamm-Mitglieder ins aargauische Freiamt, um der Institution Murimoos einen Besichtigungsbesuch abzustatten. Kurzbeschrieb Murimoos liegt im Gemeindegebiet von Muri und der Zweck wird wie folgt be-schrieben: Betrieb eines Wohnhauses und geschützter Arbeitsplätze für be-treuungsbedürftige, psychisch, körperlich oder sonst benachteiligter Männer aller Altersgruppen. Jetzt aber mal schön der Reihe nach. Mittagessen – etwas gewöhnungsbedürftig! Wie eigentlich üblich bei den Rüeblistamm-Veranstaltungen, traf man sich vor-gängig zum gemeinsamen Mittagessen. Der entsprechende Ablauf war aller-dings etwas gewöhnungsbedürftig. Das heisst: Im reservierten Saal (Sämi Holli-ger) weit und breit kein gedeckter Tisch, dann bei einer Dame einen Bon kaufen für das Essen, mit diesem in einen anderen Saal gehen um an einer langen Theke das Essen zu fassen und dann mit dem gefüllten Tablett wieder zurück in „unseren“ Saal. Letzten Endes hat aber alles geklappt und dem Schreibenden ist jedenfalls nicht zu Ohren gekommen, das jemand Hunger leiden musste. Ein Lob auch an dieser Stelle allen Beteiligten, welche sich in Sachen Essensablauf recht flexibel gezeigt haben. Nicht Almosen, sondern Arbeit und Unterkunft Um 14.00 Uhr begann dann der offizielle Teil der Veranstaltung. Duri, vom Rü-eblistamm-Leitungsteam und Organisator des Anlasses, konnte Frau Monika Forster, Sekretariats- und Werkstattmitarbeiterin vom Murimoos, in unseren Reihen herzlich begrüssen. Frau Forster dankte für unser Interesse und legte vorerst einmal dar, auf welche Weise es zur Gründung von Murimoos gekom-men ist. Also: Gründer war Samuel Holliger, Pfarrer in Gränichen. In seiner Ge-meinde erlebte er als junger Pfarrer, wie täglich Männer an der Türe erschie-nen, die um Unterstützung nachsuchten. Dabei handelte es sich nicht nur um Personen ohne Arbeit, sondern auch um solche die kein Zuhause hatten. Für Pfarrer Holliger war deshalb bald klar, dass für diese Menschen materielle Un-terstützung nicht die richtige Hilfe war. Daraus entstand sein Gründungsge-danke: „Nicht Almosen an der Haustüre, sondern Arbeit und Unterkunft“. Am 07. Januar 1933 ging‘s los Nach einem intensiven Kampf und zum Teil gegen heftigen Widerstand erfolgte am 27. November 1932 die Gründungsversammlung des Vereins Aargauische Arbeitskolonie Murimoos. Als Standort der neuen Institution wurden verschie-dene Varianten geprüft. Die Wahl fiel schliesslich auf das Gebiet Murimoos. Von der Torfgenossenschaft AG konnte der Verein hier rund 60 Hektaren Land erwerben. Am 07. Januar 1933 wurde der Betrieb eröffnet. An Gebäuden stan-den bei der Eröffnung nur gerade zwei Baracken und ein Torfschopf zur Verfügung. Innert kürzester Zeit wurden Provisoren als Unterkünfte errichtet und nach einem Jahr waren bereits 80 Personen im Murimoos untergebracht. Diese Provisorien blieben viele Jahre lang bestehen. In den späten siebziger Jahren wurde mit der Unterstützung des Kantons Aargau und des Bundesamtes für Sozialversicherungen die bauliche Sanierung in Angriff genommen. Ende 1986 konnte das neue Siedlungszentrum und die geschützten Werkstätten bezogen werden. Führung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen Nach diesem Gründungsbeschrieb nun der „Gump“ in die heutige Zeit. Murimoos bietet aktuell Platz für 95 Männer. Der soziale Auftrag schliesst eine Lücke zwischen dem freien Erwerbsleben einerseits und verschiedenen, spezia-lisierten Institutionen anderseits. Hier können Menschen dauerhaft wohnen und arbeiten, oder sich auf die Rückkehr ins Erwerbsleben vorbereiten. Murimoos, als Unternehmen mit sozialem Auftrag ist nicht gewinnorientiert, dennoch wird es nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführt. Die Pro-duktionsbetriebe wie Holzverarbeitung, Feldbau, Gemüsebau, Tierbetrieb und Kompostwerk bieten einerseits geeignete, sinnvolle Arbeitsplätze für die Klien-ten, anderseits erbringen sie einen wichtigen Teil des finanziellen Fundaments des Gesamtbetriebes. Auf zum Rundgang! Frau Monika Forster, so quasi unsere Chefin an diesem Nachmittag, schloss den „theoretischen“ Teil des Anlasses mit einer Filmvorführung ab, bei welchem wir noch einen Gesamtüberblick über das Murimoos erhielten. Und dann ging es los auf den eigentlichen Rundgang, das heisst zu den Stallungen, Werkstätten und sonstigen Betrieben. Hier muss nun der Schreibende passen, das heisst er konnte wegen akuten Gehproblemen (Krücken!) am Rundgang nicht teilneh-men. Dem Vernehmen nach ist aber die Besichtigungstour, trotz „kleinerer“ Zeitüberschreitung, interessant und informativ verlaufen. Wie ebenfalls üblich, traf man sich nach getaner Arbeit im hauseigenen Café „Moospintli“ noch zum gemeinsamen Schlusstrunk. Damit fand ein weiterer schöner Anlass der Rüeblistamm-Familie seinen erfreulichen Abschluss. Duri Danuser, 5600 Lenzburg Lenzburg, 29.Juni 2014/ddmehr
30.06.2014 - Fritz Vollenweider

Schrebergarten-Paradies

Livia Anne Richard schafft mit dem Ensemble Theater Gurten ein liebenswert-allzumenschliches Paradies auf Berns Hausberg. Am meisten paradiesisch, jedenfalls auf den ersten Blick und bevor die Handlung beginnt, wirkt der Bühnenbau, konzipiert und realisiert von Fredi Stettler mit Unterstützung von...mehr
30.06.2014 - etna

Basler Zeitung mit neuen Eigentümern

Die Basler Zeitung gehört jetzt ganz den Herren Blocher - Bollmann - Somm. Ob wohl der Stil ganz nach Zürcher Art ausfallen wird? Wo blieben denn unsere Basler "vom Daig" mit ihrem Portemonnaie? - Me git nüt! Ich verzichte auf einen Link, jeder soll sich dort informieren, wo er seine Lese-...mehr
30.06.2014 - ricky

Djihadisten aus Europa

und aus der Schweiz, sollte man den Pass abnehmen und ausweisen. Ich meine Diejenigen welche in Syrien kämpfen und töten und nachher wieder in der Schweiz zurückkommen. Waum hat man das noch nicht gemacht? Die Menschheit hat NICHTS gelernt. Im Name Allahs unter den Deckmantel Religion/Islam werden...mehr
27.06.2014 - WillY

Kleinlebewesen GROSS herausgestellt

Das Thema ist so interessant, dass es auch im neuen Seniorweb seinen Platz in der Themengruppe Foto haben sollte.mehr
25.06.2014 - Rinifoto

Das SW auf dem Handy

Wann, wie und wo konsultiert Ihr das Seniorweb? Wir schreiben hier über die Vor- und Nachteile zwischen PC, Tabletts und Smartphones.....mehr
24.06.2014 - erweig

Bergblumen und Kräuter

Im Tal ist Sommer, in der Höhe blühen unsere schönen Bergblumen.mehr
23.06.2014 - Rinifoto

Stadtwanderer

Im alten SW war dieses Thema ein beliebtes Forum. Hier wollen wir wieder Fotos aus unseren Städten zeigen. Alte und neue Gebäude, Strassenszenen, etc...mehr
23.06.2014 - Köbi Zimmermann

Besuch Schloss Hallwyl

Das Schloss Hallwyl ist eines der bedeutendsten Wasserschlösser der Schweiz und befindet sich auf zwei Inseln im Aabach, nahe dem nördlichen Ende des Hallwilersees, auf dem Gebiet der Gemeinde Seengen. Wikipedia Der Rüeblistamm besucht eines der schönsten Wasserschlösser der Schweiz, Schloss Hallwyl. Wann: Dienstag 22. Juli 14 Uhr Wo: Schloss Hallwil an der Kasse Zum gemeinsamen Mittagessen treffen wir uns um 12 Uhr im Restaurant "la deliciosa" Seetalstr. 17 in Boniswil. Wer mit dem öV kommt wird vermutlich mit dem Zug nach Boniswil kommen. Billett bis Schloss Hallwil lösen, wer den 15 Min. Marsch umgehen möchte, kann den Bus benutzen oder die Autofahrer machen Pendeldienst. Kosten: Führung Fr. 10.-- und Eintritt Fr. 10.-- Anmeldung bis 12. Juli per Mail: rita.staubli@seniorweb.ch mit folgenden Angaben: •Name Vorname •Wohnort •Telefonnummer •Mittagessen ja oder nein Wir freuen uns auf einen weiteren gemeinsamen Anlass. Im Namen des Leiterteams Rita Staublimehr
22.06.2014 - hansrutz

Scrollen auf dem iPad

Blogs mit einer Vielzahl von Kommentaren können sehr lang werden. Das haben denn auch die Leser von Willys Blog über das Hochladen von Bildern festgestellt und das mühsame Zurückscrollen beklagt. Beim iPad gibt es da einen kleinen Trick der noch nicht allen bekannt ist: oben am Bildschirm einen...mehr

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