FrontLebensartKontaktlose Sturzerkennung: Mehr Sicherheit zu Hause

Kontaktlose Sturzerkennung: Mehr Sicherheit zu Hause

Mit dem «SAFE-living» Service kommt erstmalig ein alternatives Notrufsystem für
Schweizer Privathaushalte auf den Markt, welches dank intelligenten Sturzmeldern komplett ohne das Tragen eines Armbands oder das Tätigen eines Notfallknopfs auskommt. Diese Lösung im Abo-Modell bietet Seniorinnen und Senioren mehr Sicherheit zu Hause. Jährlich stürzen weltweit über 16 Millionen Menschen zu Hause und benötigen deswegen eine rasche medizinische Versorgung.

82% der Stürze von älteren Menschen ereignen sich, wenn diese alleine zu Hause sind. Obwohl ein Teil bereits heute ein Notrufsystem besitzt, wird dieses in 8 von 10 Fällen gar nicht getätigt: die Personen sind nach einem Sturz entweder bewusstlos, können nicht mehr aufstehen oder kommen nicht an den Knopf heran. Gefährlich ist nicht nur der Sturz selbst, sondern auch der Zeitraum bis Hilfe da ist. Eine rasche medizinische Versorgung kann nicht nur ernsthafte Komplikationen wie Thrombosen oder Muskel- und Gewebeschäden verhindern, sondern auch Langzeitschäden minimieren oder gar Leben retten.

Mit der SAFE-living Lösung bietet Sedimentum – ein Jungunternehmen aus Cham – ab sofort intelligente Sturzmelder im Abo-Modell an, welche komplett ohne das Tragen eines Armbands oder das Betätigen eines Notfallknopfs auskommen und dies ohne Kamera oder Tonaufnahmen. Basierend auf einer KI-Technologie messen die Sturzmelder Bewegungen – und senden im Fall eines Sturzes einen Alarm an die Notrufzentrale von Sedimentum. Die Lösung ist direkt über Sedimentum als Abonnement für Privatpersonen in der Schweiz erhältlich und soll mehr Sicherheit und Autonomie in die Haushalte bringen.Die Sturzmelder von Sedimentum waren bisher vor allem in stationären Betrieben, wie Pflegeheimen und Psychiatrien für die Sicherheit von sturzgefährdeten Personen im Einsatz und sind ab sofort für den Heimgebrauch verfügbar.

Hoch-innovative Technologie bietet Sicherheit zu Hause

Bis heute gab es keine wirklich zuverlässige und intelligente technische Lösung, die eine «echte» Sturzerkennung betreibt. Zuverlässig Stürze kontaktlos zu erkennen, ist eine extrem anspruchsvolle Disziplin. Ein Sturzereignis hat eine klare Definition: «Wenn eine Person unbeabsichtigt und unkontrolliert auf dem Boden oder auf einer tiefen gelegenen Ebene zum Liegen kommt, handelt es sich um einen Sturz.» Eine Fitnessübung auf dem Boden zu machen ist eindeutig kein Sturz. Für uns Menschen ist diese Unterscheidung klar, für klassische technische Lösungen allerdings nicht. Mit der SAFE-living Lösung von Sedimentum ändert sich das. Die Lösung basiert auf einer eigens entwickelten KI-Technologie, welche eine Fitnessübung von einem Sturz unterscheiden kann. Die Sturzmelder werden von Sedimentum an der Decke installiert, funktionieren kontaktlos wie auch automatisiert – es braucht keine Akkuladungen und die Nutzer müssen nichts an sich tragen (keine Wearables). Die Installation, Sturzmelder für das ganze Zuhause, sowie der 24/7 Sedimentum-Notruf sind unter anderem in den Abokosten integriert.

Stürze in den eigenen vier Wänden sind ein ernsthaftes Problem Bevor CEO Sandro Cilurzo Sedimentum mitgegründet hat, war er in einer psychiatrischen Klinik für die gesamte Informations- und Cyber Security verantwortlich. «Es ist häufig eine Herausforderung, die Patienten-, und Bewohnersicherheit über 24 Stunden hinweg lückenlos zu gewährleisten – auch im stationären Umfeld. Dabei waren Sturzereignisse ein wiederkehrendes Dauerthema. Diese anspruchsvolle und komplexe Problematik liess mich nicht mehr los, weshalb ich die Gründung von Sedimentum initiiert habe.» erklärt Cilurzo.

Schnell wurde klar, dass Stürze nicht nur in stationären Betrieben ein Problem sind – zu Hause ist die Gefahr noch akuter. Insbesondere in den eigenen vier Wänden können Sturzunfälle gravierende Folgen haben, denn oft geschehen diese, wenn Seniorinnen und Senioren alleine sind. Autonom und sicher zu Hause leben ist ein wichtiges Bedürfnis älterer Menschen. «Die stets steigende hohe Nachfrage von Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörigen hat uns das entsprechend bestätigt.» meint Cilurzo. Aus diesem Grund wurde der Fokus auf den Privatkundenbereich gelegt, damit sturzgefährdete Personen ein autonomes, sorgenfreies und längeres Leben zu Hause führen können. «Wir bieten sturzgefährdeten Menschen die «SaaS»-Lösung, nach der sie schon immer gesucht haben: Safety-as-a-Service», so Cilurzo.

Stürze verursachen hohe gesellschaftliche Kosten In der Schweiz entstehen jährlich Kosten von rund 1,8 Milliarden Franken, welche allein durch Stürze von älteren Erwachsenen entstehen. Dies beinhaltet unter anderem Kosten für Heilung und Pflege. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) schätzt allerdings die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten von Stürzen bei älteren Menschen auf rund 14 Milliarden Franken. Der demografische Wandel der Gesellschaft verschärft diese Problematik zusätzlich: Bis 2050 wird sich die Zahl der Seniorinnen und Senioren weltweit auf über zwei Milliarden verdoppeln


Über Sedimentum

Die Sedimentum AG wurde 2019 gegründet und hat ihren Sitz in Cham. Mit seiner SAFE-living Lösung hat sich das Schweizer HealthTech Startup zum Ziel gesetzt, Menschen ein sicheres, autonomes und möglichst langes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Die Kombination aus intelligenten und kontaktlosen SAFE-living Sturzmeldern und einer automatischen Alarmierung über die zugehörige SAFE-living App hält den Zeitraum zwischen einem Sturz und der nötigen Hilfeleistung minimal und kann so Leben retten.

 

Kontakt

Sedimentum AG, Dorfplatz 6, 6330 Cham, Eugenie Nicoud, Co-Founder & COO, +41 41 562 06 29, eugenie.nicoud@sedimentum.com

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

spot_img

Beliebte Artikel