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Rasenroboter – GPS-gesteuert

Autos bringen uns GPS-gesteuert ans Ziel. Jetzt hat die moderne Technik auch bei den Rasenrobotern Einzug gehalten. Gelegenheit, die Füsse hoch zu lagern.

Mähkomfort vom Feinsten. Die neuen Mähroboter bringen uns der Entschleunigung immer näher. Beim Spaziergang am Vierwaldstättersee türmen sich Gewitterwolken auf. Das wäre nicht gut für meinen neuen Rasenroboter Husqvarna 430 x, der in einigen Kilometern Entfernung in meinem Garten emsig seine Runden dreht. Übers iPhone schicke ich ihn mit dem Befehl «parken» in die Ladestation zurück. Wieder einmal gut gegangen.


Josef Ritler mit dem alten (rechts) und dem neuen Roboter

Die Erfahrung mit dem ersten Rasenroboter liegt schon sechs Jahre zurück. Der mit Benzin angetriebene Rasenmäher blieb in der Garage und die neue Technik hielt bei uns Einzug. Wir waren alle hell begeistert und haben auf dem frisch gemähten Rasen Purzelbäume geschlagen. Das konnte nicht getoppt werden, dachten wir. Doch es kam wieder einmal alles anders. Die ersten GPS-gesteuerten Roboter kamen auf den Markt.

Der Fachmann hebt mit der Spezialmaschine die Furche aus und verlegt das Kabel

Die Neugier und das Interesse an neuen technischen Möglichkeiten hat uns dann bewogen, die neuste Roboter-Generation auszuprobieren. Und so hielt der GPS-gesteuerte Mähroboter bei uns Einzug. Die Installation überliessen wir einem Fachmann, der mit einer Spezialmaschine im gleichen Arbeitsgang  auf der Wiese die Furche aushob und das  Führungskabel verlegte. Die alte Ladestation konnte weiter benutzt werden.

Die Ladestation wird montiert

Der erste Einsatz war kinderleicht. Zuerst musste die Maschine mit einem Code bereit gemacht und übers Internet beim Hersteller angemeldet werden. Dann folgten der Aufbau der Verbindung über Bluetooth zum iPhone, die Einrichtung des Zeitplans, der Schnitthöhe und weitere Installationen.

Das System benötigte einige Tage, bis der Roboter das Grundstück in seinen Ausmassen erfasst hatte. Seither dirigieren wir das Gerät nur noch übers iPhone oder iPad. Vom Bett oder Frühstückstisch aus, und wir sind immer orientiert, was der Roboter gerade macht, wie lange die Akku-Leistung noch reicht und wann er in der Ladestation ist. Über die Google-Karte kann man den Weg des Roboters verfolgen und gegebenfalls einschreiten.


Der Rasenroboter im Einsatz

Die Nachbarn wundern sich, wenn sich nachts Scheinwerfer in unserem Garten bewegen. Es ist unser Roboter, der bei Dunkelheit den Weg ausleuchtet. Für was das gut sein soll, erklärt der Fachmann: «Das Scheinwerferlicht verscheucht herumkriechende Tiere; die  gehen dem Roboter aus dem Weg. Er schützt vor Einbrechern und sieht optisch gut aus.»


In der Nacht schalten sich die Scheinwerfer ein

            
Hinweis, dass der Roboter in der Ladestation geparkt hat. Auf der Google-Karte kann man den Einsatz des Roboters verfolgen.

Inzwischen haben andere Hersteller nachgezogen und preisen ihre Roboter an.

Fotos: Josef Ritler

 

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