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Einsiedler Weihnachtsmarkt

Es weihnachtet sehr im Klosterdorf Einsiedeln. Glocken klingen, Musik entführt in die bevorstehende Weihnachtszeit und es riecht nach Lebkuchen, Glühwein und Bratwurst.

Vor der imposanten Klosterkulisse und entlang der Hauptstrasse reiht sich Holzhäuschen an Holzhäuschen, Weihnachtsmusik erklingt, die Luft ist erfüllt vom Duft von Glühwein und die funkelnde Weihnachtsbeleuchtung verbreitet den Zauber tanzender Schneeflocken.

Das Warenangebot der über 130 Verkaufsstände ist weihnächtlich und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz.

Einmal im Jahr verwandelt sich das Klosterdorf auf der Hauptstrasse vom Bahnhof bis zur Klosterkirche  in eine märchenhafte Landschaft.  Wenn um 17:20 Uhr die Nacht hereinbricht, die Klosterkirche angeleuchtet wird, die Lichter des grossen Christbaumes und der Marktstände ihre volle Wirkung zeigen, dann flanieren die Besucher durchs Dorf.

Da riecht es unter anderem nach Lebkuchen, Glühwein und Bratwurst.

Lina Reichmuth mit handgemalten Kerzen

Da verkauft Lina Reichmuth aus Schindellegi „von mir handgemalte“ Kerzen von einem bis 26 Franken. Sie sei schon zum 16. Mal dabei. Habe früher  Bauernmalerei betrieben und sei dann auf die Kerzenmalerei umgestiegen. Sie male das ganze Jahr, damit sie  am Weihnachtsmarkt alle Wünsche erfüllen könne.

Beim Stand des Dorfmetzgers warten viele auf die reiche Auswahl: Ein Fackelspiess für Fr 10.- und ein Zigeunerspiess für Fr 13.- Flanieren macht Hunger.  An einem Stand werden Werkzeuge aus Schoggi angeboten, an einem anderen Baumnüsse.

Wanderdrechsler Paul Rüegg

Beim Wanderdrechsler Paul Rüegg bleiben viele stehen und bewundern ihn, wie er innert kurzer Zeit verschieden Gebrauchsgegenstände und Spielsachen drechselt.

Und da sticht ein blauer Stand mit dem Logo „Wolke 7“ ins Auge. Die Geschichte erzählt uns Anita Grätzer:“Wir verkaufen den himmlischen Eierkirsch nach einem Geheimrezept meiner Grosmutter. Wir sind sechs Frauen vom Jassklub ‚Scharfer Ecken’ und haben den Drink vor Jahren bei einem Weltrekordanlass der längsten Bar ausgeschenkt. Darauf wurden wir angefragt, ob wir das himmlische Getränk auch weiterhin am Weihnachtsmarkt ausschenken würden.“ Seither sind sie dabei.

Verkauft werden Krippen aus Keramik, Schmuck, Engel, selbstgemachte Adventskränze, und Christbaumschmuck.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichterzauber und Nudelsuppen

Neben dem Weihnachtsmarkt lockten aber auch das Diorama Bethlehem, die grösste Weihnachtskrippe der Welt und das Lebkuchenmuseum in der Schafbockbäckerei Goldapfel.

Fotos: Josef Ritler

Kommentare

Roger Ramuz | 02.12.2013 – 20:43

Lieber Seppi

Um zu guten Aufnahmen zu gelangen, muss der Journalist sich etwas bewegen und das tun die meisten eben nicht. Sie meinen mit bequemen Recherchen im Internet und umformulieren von Text, sei es getan. Die täuschen sich, denn viele aufmerksame Leser merken dies recht bald.

Noch ein klitzekleiner Typ bezüglich Dämmerung: Versuch es doch mal mit dem Dämmerungsrechner – «Blaue Stunde / Goldene Stunde Tabelle». Dieser Rechner zeigt Dir genau und auf der ganzen Welt zu welcher Zeit die Dämmerung stattfindet. Du erreichst diese Website unter folgendem Link:

? Dämmerungsrechner – JeKoFoto

Du wirst erstaunt sein zu was dieser Rechner alles taugt!

Nochmals – Bravo und herzlichen Dank zu dieser interessanten, echten Bildreportage. Diese lässt mein Leserherz und bestimmt auch viele andere Leserherzen höher schlagen.

Herzliche Grüsse?Roger

Edith Widmer | 02.12.2013 – 12:08

Wunderschöner Bericht mit vorweihnachtlichen Bildern geschmückt. Herzlichen Dank!

Mit der Klosterkirche ist Dir eine Top-Aufnahme gelungen! Bravo!

Herzlicher Gruss  Edith Widmer  ( Manon 4060 )

Josef Ritler | 02.12.2013 – 10:31

Lieber Roger, Danke für das Lob. Es macht einfach Spass und war in diesem Fall nicht ganz einfach. Bis ich das Bild von der Klosterkirche machen konnte, musste ich einen Hotelier um Erlaubnis bitten, auf das Hoteldach steigen zu dürfen. Dort musste ich zuerst einmal den Schnee entfernen und mich bis ans Geländer vorarbeiten. Vorher habe ich mich bei Einsiedlern erkundgt, um welche Zeit die Abenddämmerung einsetzt und so war ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – notabene mit einem Stativ, das ich planmässig von zu Hause mitgenommen habe. Liebe Adventsgrüsse. Seppi

Roger Ramuz | 01.12.2013 – 19:25

Lieber Seppi

Man merkt, dass Du ein gelernter Fotojournalist warst und immer noch bist. Wären doch nur alle Magazinbeiträge so interessant wie die Deinen und mit wirklich guten, eigenen Fotos bestückt. Ein Bericht für das gewöhnliche Volk und nicht nur für wenigen, hochakademisch gebildete Leser. Von Deinen Veröffentlichungen werden auf FaceBook gerne gelesen, weiterempfohlen und meist auch diskutiert.

Also ein riesiges Lob an Dich! Du hast erkannt wie man berichten soll und vor allem das Internet schreit nach guten Bildern und nicht nach langen, langweiligen Texten – kurz – ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

E liebe Gruess und e schöni Adventszyt

Roger

 

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