FrontGesundheitDer Arthrose davonlaufen

Der Arthrose davonlaufen

Wer sich mehr bewegt, leidet weniger. Die Rheumaliga Schweiz infomiert mit der Gesundheitskampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» über den Nutzen leichter sportlicher Aktivitäten:

Die häufigste Ursache für Schmerzen und Einschränkungen im Alter ist Arthrose. Mit der Kampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» animiert die Rheumaliga Schweiz zu mehr Bewegung. Denn Bewegung ist das A und O zur Vermeidung und Behandlung von schmerzenden Gelenken. Dem Slogan sind auch prominente Rheumaliga-Botschafter gefolgt. «Ich habe immer gedacht, Arthrose sei eine griechische Insel.» sagt, nicht ganz ernst gemeint, der Schauspieler und Kabarettist Marco Rima. Aber es ist Rheuma und es tut weh. Und dagegen hilft Bewegung.

Gut zu wissen

Arthrose, eine Gelenkerkrankung mit Abnützungserscheinungen, betrifft 25 Prozent der über 65-Jährigen. Sie haben Arthrose-Beschwerden wie Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken, und ihr Alltag wird oftmals geprägt durch krankheitsbedingte Einschränkungen.

Die ersten Anzeichen einer Arthrose sind dumpfe oder stechende Schmerzen, die auftreten, wenn ein betroffenes Gelenk bewegt und belastet wird. Die Arthrose unterscheidet sich darin von einer Arthritis (entzündliches Rheuma), bei der die Gelenke auch in Ruhestellung heftig schmerzen können. Viele Arthrose-Betroffene kennen den Anlaufschmerz nach einer Ruhephase. Bewegen sie das schmerzende Gelenk eine Weile, verschwindet der Schmerz.

Eine frühe Diagnose ist zentral, um den Gelenkverschleiss aufzuhalten. Bei Anlaufschmerzen und starken Einschränkungen empfiehlt die Rheumaliga, einen Arzt aufzusuchen. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation nötig, denn mit gezielter Therapie kann viel erreicht werden.

Schritt für Schritt

Betroffene können aktiv etwas gegen Gelenkbeschwerden unternehmen. Mit gutem Beispiel voran gehen die prominenten Botschafter der Rheumaliga Schweiz: Für die Gesundheitskampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» schnüren Schauspielerin Sabina Schneebeli, Unternehmerin Bea Petri sowie Schauspieler und Kabarettist Marco Rima ihre Wanderschuhe.

Bea Petri, Marco Rima und Sabine Schneebeli werben für die neue Kampagne «Mehr Bewegung. Weniger Arthrose» der Rheumaliga Schweiz. (Rheumaliga Schweiz)

Denn Wandern, am besten in flachem Gelände, ist für die Gelenke optimal, um auf schonende Art in Schwung zu bleiben. Bea Petri, selbst von Arthrose betroffen, betont die wohltuende Wirkung der Bewegung in der Natur. Im Vergleich zu den Lebensumständen in Burkina Faso, wo sie sich für das Ausbildungszentrum «nas mode» engagiert, fühlt sie sich hier privilegiert: «Je älter ich werde, desto glücklicher bin ich, wenn ich mich in der Natur bewegen kann.»

Bewegen Sie sich!

Gelenke brauchen Bewegung. Schon Alltagsaktivitäten wie Hausarbeit, Einkaufen, Spazieren wirken sich günstig auf die Gelenke aus. Bei einer diagnostizierten Arthrose sind gelenkschonende Sportarten sehr zu empfehlen. Nebst Wandern sind Velofahren, gezieltes Krafttraining, Schwimmen (vor allem Crawl) oder Wassergymnastik geeignete Aktivitäten. Die Rheumaliga bietet Bewegungskurse für jeden Geschmack und in der ganzen Schweiz.

Sinnvoll ist es auch, Übergewicht abzubauen und sich ausgewogen zu ernähren. Gegen die Entzündungen im Rahmen einer Arthrose helfen pflanzliche Nahrungsfasern sowie die Omega-3- Fettsäuren, die beispielsweise in fettem Seefisch, Baumnüssen oder Rapsöl enthalten sind. Sie hemmen Entzündungen auf natürliche Weise.

«Wandern hat neben der Bewegung so viele positive Effekte. Ich kann mich entspannen und nachher wieder aufs Wesentliche konzentrieren.» betont die Schauspielerin Sabina Schneebeli.

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