Gesellschaft

Tatort Tell

Jeder kennt die Geschichte von Wilhelm Tell. Doch was steckt dahinter? Mit dem Geländespiel „Tatort Tell“ kann man im Kanton Uri auf Spurensuche unseres Nationalhelden gehen. 

Die dramatische Geschichte bewegt auch heute noch. Treffsicher wie kein zweiter erfasst Wilhelm Tell die Seele der Schweiz. Das neu entwickelte Geländespiel «Tatort Tell» führt in der sagenhaften Urner Berg- und Seenlandschaft auf Spurensuche und bringt den Nationalhelden mit moderner Inszenierungstechnik spielend näher.

 Am Schalter in Altdorf fasst man den Rucksack mit den Startutensilien.© Spot Magazine

Gestartet wird der Parcour im Tellspielhaus in Altdorf. Dort fasst man einen Rucksack mit Spielplan, der zu den diversen Stationen führt, 15 Tatort-Karten, mit denen Aufgaben zu lösen sind; Forschungsgegenstände, ein Teleskopspiegel , eine Kurbel, ein Feldstecher, ein Schirm, eine Armbrust  und ein Kommissar-Ausweis, in dem die Lösungen eingetragen werden. Die dramatische Geschichte von Wilhelm Tell kann nun ergründet werden. Ein spektakulärer Ausflug für Familien, Freunde, Firmen und Vereine.


Die Requisiten werden beim Telldenkmal geschickt eingesetzt.
© Valentin Luthiger

Ein Mord ist vor 700 Jahren geschehen. In der Hohlen Gasse bei Küssnacht SZ wurde ein Mann erschossen. Der Pfeil einer Armbrust traf ihn mitten ins Herz. Als Kommissarin/Kommissar kann man im Fall um den ermordeten Landvogt  Hermann Gessler ermitteln.

Über 15 Stationen hinweg erschliesst sich die Akte Tell Schritt für Schritt. Experiment um Experiment löst sich der Fall und multimediale Inszenierungen fordern an den Tatorten die Sinne.

 

Sieben «Tatort Tell»-Stationen befinden sich im Tell-Epizentrum Altdorf und je vier in Tells Heimat Bürglen sowie in der Umgebung der Tellsplatte. Das Tell-Museum und die wichtigsten Urner Tell-Denkmäler und -Kapellen liegen in unmittelbarer Umgebung der Stationen. So lädt das Spiel dazu ein, sich darüber hinaus vertiefter mit dem Tell-Mythos, seiner Überlieferung und Bedeutung zu befassen.


Das Ende ist nichtzwingend in der Tellskapelle/Tellsplatte. Bild: © Spot Magazine

Tell-Ermittler reisen mit Bus, Zug und Schiff gratis zwischen den Tatorten in Altdorf, Bürglen und Sisikon. Besonders die Wegstrecke entlang des Urnersees zur Tellsplatte bietet sich auch als Wanderung an. Im Seerestaurant Tellsplatte retourniert man den Rucksack und erhält als Belohnung ein kleines Geschenk. Weitere Rücknahmestellen gibt es in Altdorf (Tourist Information) oder in Bürglen (Tell-Museum)

Für die grosse Tour Altdorf-Bürglen-Sisikon benötigt man ca. 6 Stunden, für die kurze Tour Altdorf-Bürglen ca 3 Stunden.

Hinter dem Spiel steht Uri Tourismus, der regionalen Tourismusorganisation im Urner Unterland.

Termine: Vom April bis Oktober 2018
Treffpunkt: Tourist Information Altdorf, Schützengasse 11 beim Lehnplatz
Zeit: ab 09.00 Uhr
Kosten: CHF 24.00 pro Person; Kinder bis 16 Jahre CHF 16.00
Mitbringen: Gutes Schuhwerk, Freizeitbekleidung
Allgemeine Auskünfte: 041 874 80 00

www.uri.info
https://youtu.be/04iLtYArPSo
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