5 Kommentare

  1. Hört doch auf Angst und Panik zu verbreiten, wir zählen seit einem Jahr alle an Atemwegsinfektionen gestorbenen zusammen und gaukeln vor, diese kumulierte Zahl sei etwas aussergewöhnliches, es ist es nicht! Eure Angstmache zerstört die Lebensqualität, trennt die älteren Mitmenschen von ihren Liebsten und treibt sehr viele in den Suizid Senioren brauchen ihre Liebten und keine unmenschlichen Massnahmen und für mich ist es sonnenklar, ich gehe nie in ein Heim. Die Gefahr von meinen Kinder, meiner Partnerin getrennt zu werden gehe ich nicht ein

  2. Wann endlich wird gehandelt!?
    Die Frage müsste lauten: wann endlich handeln WIR.
    Es liegt doch auch in unserer Verantwortung.

  3. Lebensrettende und günstige AK Corona-Schelltests stehen seit Ende September 2019 zum breiten Einsatz bereit. Die verantwortlichen Behörden (BAG wie Kantone) haben jedoch aus Unwissenheit von deren Gebrauch abgeraten, ja sogar den Einsatz verboten. Erst heute hört man auf die Empfehlungen der Fachexperten und der medizinischen Diagnostik-Anbieter (Roche, Abbott, …). Zuerst wird lange beobachtet, erwogen, intern geprüft, dann folgen Konsultationen, später werden die Kosten hochgerechnet … bis man Ende Januar realisiert: es gibt keine ethische noch ökonomische Alternative zum Testen, Testen und nochmals Testen. Das gute Beispiel der Stadt Tübingen zeigt dramatisch auf, wieviel Leid und Tod in der 2. Welle ab Oktober hätte durch entschlossene Handeln vermieden werden können. Nichtstun noch Angstmache ist selten eine Alternative, um der bösen ‚Banalität des Viruses‘ zu begegnen.

  4. Statt das Personal der Altersheime verantwortlich zu machen, wäre es sinnvoller, das Pflegepersonal endlich zu unterstützen: mehr Stellen zu besetzen, die Löhne zu erhöhen. Das Image der Pflege braucht eine Aufwertung finanziell und moralisch. Dafür kämpfen wir schon seit Jahrzehnten. Die menschenverachtenden Massnahmen können fast nicht ausgeführt werden, ohne den bedürftigen Menschen Lebensnotwendiges; wie die Liebe und Zuwendung von Angehörigen und Betreuenden zu verweigern. Jeden Tag mit einem Gefühl versagt zu haben schlafen gehen??
    Ich bin froh, wird das nicht mehr von mir verlangt. Ich könnte es nicht ausführen. Für alte Menschen hat doch das nackte, alleingelassene Überleben keinen Sinn mehr. Sie verlassen uns still und leise.
    Einfach so, weil ein Dasein unter solchen Umständen tödlich wird.
    Eine alte Krankenschwester, die ihr ganzes Leben in der Pflege gearbeitet hat.

  5. Der vorletzte Satz müsste lauten: Wir dürfen die Alten in den Pflegeheimen nicht im Stich lassen! Doch das tun wir, weil uns die Verantwortlichen nicht zu ihnen lassen. Zuspruch, körperliche und seelische Nähe sind extrem wichtig. Isolierte und Vereinsamte sterben vor ihrer Zeit, was mir im Herzen entsetzlich weh tut.

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