FrontDigitalDialog steht im Fokus des dritten Digitaltages

Dialog steht im Fokus des dritten Digitaltages

Am 3. September findet bereits zum dritten Mal der Schweizer Digitaltag statt. Der von digitalswitzerland initiierte Aktionstag steht 2019 unter dem Motto „Digital gemeinsam erleben“. Über 80 Partner des Digitaltages bringen der Bevölkerung an zwölf Standorten verteilt in der ganzen Schweiz die Facetten der Digitalisierung mit kostenlosen Aktivitäten näher.

Das Patronat des Digitaltages haben Bundespräsident Ueli Maurer und Bundesrat Guy Parmelin übernommen. Der Bundesrat untermauert die Wichtigkeit des Ereignisses mit der Präsenz von Simonetta Sommaruga. Anlässlich des Schweizer Digitaltages soll besonders der Dialog mit der Bevölkerung gefördert werden: «tell» heisst die eigens hierfür geschaffene Veranstaltungsreihe.

«Digital beginnt bei dir – rede mit!», so lautet der Leitspruch von «tell». Mit diesem neuen Format stellt digitalswitzerland den Dialog und die kritische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung ins Zentrum des diesjährigen Digitaltags. Die Besucher des Digitaltags erhalten die Möglichkeit, an Diskussionsrunden im World Café Format über Veränderungen, Hoffnungen und Ängsten rund um die Digitalisierung mit Experten zu diskutieren. Bundesrat Guy Parmelin wird in Bern den Startschuss für diese Eventreihe im Rahmen des Digitaltages, die nahezu an allen Standorten stattfinden wird, geben.

«Digitalisierung ist keine Naturgewalt. Obwohl sie alle Bereiche unserer Gesellschaft nachhaltig verändert, können wir sie gestalten. Deshalb sollen die Besucherinnen und Besucher am Digitaltag 2019 die Digitalisierung nicht nur erleben, sondern sich auch aktiv einbringen. «tell» bietet dazu die ideale Gelegenheit.», sagt Diana Engetschwiler, Gesamtprojektleiterin für den Digitaltag. Das «tell»-Highlight wird sicherlich die Teilnahme von Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Abend des Digitaltags in Bern sein. Die Erkenntnisse aus sämtlichen «tell»-Veranstaltungen wertet digitalswitzerland gemeinsam mit einer Forschungskooperation der ZHAW, FHNW und Universität Zürich aus und veröffentlicht dazu einen Bericht.

Offizielle Eröffnung in Bern und Aktivitäten in der ganzen Schweiz

Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe des Digitaltags ist die offizielle Eröffnung durch Bundespräsident Ueli Maurer in Bern. Erstmals seit der Lancierung des Digitaltags ist die Bundesstadt Austragungsort des Eröffnungsanlasses. Nach der Ansprache des Bundespräsidenten und einer Live-Schaltung in die Sprachregionen verlassen zwei Sonderzüge den Bahnhof Bern; je einer nach Osten und nach Westen. Sie stehen symbolisch dafür, dass der Digitaltag ein nationaler Aktionstag ist.

«Die Schweizer Bevölkerung ist das Rückgrat jeder nachhaltigen Entwicklung. So auch der Digitalisierung. Mit dem verstärkten Dialog rücken wir sie noch mehr in den Mittelpunkt der digitalen Transformation. Die Bevölkerung ist Teil der digitalen Transformation und kann sich so aktiv einbringen», sagt Ivo Furrer, Präsident von digitalswitzerland. So erwartet die Besucherinnen und Besucher in Lugano, Lausanne, Yverdon-les-Bains, Genf, Chur, St. Gallen, Basel, Bern, Zürich, Biel, Vaduz und Thun Veranstaltungen, Diskussionen und Expos rund um die Themenwelten des Digitaltags. Im Hauptbahnhof Zürich findet während des gesamten Tages ein moderiertes Bühnenprogramm mit Talks, Dialogformaten, Live-Sendungen und Startup-Pitches statt. Das ganze Programm kann auch online live mitverfolgt werden.

Mit «lifelong learning» die Chancen der Digitalisierung nutzen

Die Digitalisierung bringt in allen Bereichen unseres Lebens Veränderungen mit sich. Um von diesen zu profitieren, müssen wir lernen, mit diesen Veränderungen umzugehen – dazu dienen im Berufsalltag beispielsweise Weiterbildungen. Am Digitaltag 2019 soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass diese Veränderungen eine Chance darstellen. Das lebenslange Lernen ist der Schlüssel dazu. Am 3. September finden so auch zahlreiche Kurse für Jung und Alt statt, bei denen die Besucherinnen und Besucher beispielsweise erste Erfahrungen mit Programmieren machen können.

Standortinitiative mit internationaler Ausstrahlung

Aus der 2015 am WEF ins Leben gerufenen Initiative digitalswitzerland ist zwischenzeitlich eine Bewegung geworden, an der sich über 150 Schweizer Grossunternehmen und Institutionen angeschlossen haben. Das ist ein riesiger Erfolg, der für das Ökosystem der Schweizer Startups, den Rechtsrahmen und die Beziehungen zu den Behörden sehr förderlich ist. Das Erreichen des gemeinsamen Ziels der Initianten, die Schweiz zu einem führenden, digitalen Standort in Europa auszubauen, ist auf einem guten Weg. Der Initiativen-Gedanken von digitalswitzerland wurde zwischenzeitlich von anderen europäischen Ländern, darunter Polen und Liechtenstein, aufgegriffen.

«Der Digitaltag ist ein fundamental wichtiges Vehikel, um dem Thema Digitalisierung positiven Auftrieb in der breiten Bevölkerung zu geben. Der Digitaltag ist Digitalisierung zum Anfassen für die ganze Familie, für Jung und Alt. Es ist wichtig, dass die Menschen die Chancen begreifen lernen, die ihnen die Digitalisierung bietet. Auch das Aufzeigen von Gefahren gehört dazu. Über den Erfolg unserer Initiative im In- und Ausland sowie über die Unterstützung durch die Politik freuen wir uns seit dem Start vor drei Jahren», sagt Marc Walder, Initiant von digitalswitzerland.

Mehr Informationen zum Digitaltag finden Sie auf www.digitaltag.swiss. Informationen zur Veranstaltungsreihe «tell» finden Sie hier: www.digitaltag.swiss/tell.

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