FrontGesellschaftSonar – das verbindende Radio

Sonar – das verbindende Radio

Mit den vielen Pfadis und Helferinnen und Helfer ist das Goms derzeit eine eigene abwechslungsreiche, mehrsprachige, unterhaltende Welt. Nicht fehlen darf in diesem Universum ein eigenes Radioprogramm. Macherinnen und Machern stellen es vor. Und ein Selbsttest bestätigt: «sonar» bietet ein buntes Programm mit viel Musik und sympathischen Stimmen. Radio verbindet eben.

Dem Pfadi-Bundeslager 2022 ging eine lange Vorbereitungszeit voraus. Unzählige Helferinnen und Helfer haben dazu beigetragen, dass der Anlass für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Die Kommunikation untereinander und mit den Mitfiebernden zuhause ist wichtig. Neben der individuellen Verständigung über social media setzt das Bundeslager auch auf ein Radio; ein eigenes, das drinnen und draussen verbindet. Wir sprachen mit Philipp Steck, Teilbereichsleiter Lagerradio.

Seniorweb: Wie heisst Euer Radio?

Philipp Steck: Es heisst «sonar» – wie das Gerät, das man zum Entdecken von unbekanntem Gelände nutzt. Genau das wollen wir nämlich während den zwei Wochen im mova bieten. Und wir sind dreisprachig. Darum heisst auch der Slogan des Radios «Entdecke das mova», «Découvre le mova!» und «Scoprite il mova!»

Wo und auf welchem Empfangsgerät finde ich «sonar»?

Im Goms und um den Lagerplatz auf DAB+ und UKW (auf 107.1 MHz). Und überall auf der ganzen Welt via Webstream auf mova.ch/radio. Wir freuen uns auch sehr über Musikwünsche, Grüsse und Kontaktanfragen. Diese kann man direkt und einfach via Formular auf unserer Webseite und per WhatsApp auf 076 472 50 50 aufgeben.

Was macht Ihr für ein Programm und wer sind Eure Zielhörer?

Wir bieten den ganzen Tag über ein vielfältiges Programm für die Teilnehmenden, die Leitenden und die Küchenteams hier im mova. Aber auch für die Anwohnerinnen und Anwohner im Goms sowie alle Eltern, Fans und Pfadi-Interessierten in der ganzen Schweiz. Unser Ziel ist es, zu unterhalten, zu informieren, die Welt draussen und das mova zusammenzubringen und die Mehrsprachigkeit zu zelebrieren. Wir versuchen mit verschiedenen Rubriken allen möglichen Zielgruppen gerecht zu werden.

Das Radioprogramm lebt auch von Begegnungen und Studiogästen. Fotos: Verein Bula 2021/Jan Thoma

Strahlt Ihr das Programm ausschliesslich linear aus oder produziert Ihr auch on demand-Elemente zum Nachhören, wie Podcasts?

Auf unserer Webseite mova.ch/radio findet sich bald ein Podcast mit den Highlights unserer Sendungen. Diesen kann man abonnieren und automatisch aktuell bleiben.

Wer gestaltet das Programm?

Wir sind in mehreren Sendungsteams organisiert, die selbstständig ihre Inhalte planen und produzieren. An der täglichen Redaktionssitzung besprechen wir uns und schauen gemeinsam auf die wichtigen Themen. Ausserdem überlegen wir zusammen, welche Geschichten wir in den folgenden Tagen auf den Sender bringen können. Wenn wir nicht im Studio stehen, sind wir unterwegs mit dem Mikrofon und nehmen Stimmen auf.

Habt Ihr Eure Radiomacherinnen und -macher besonders ausgebildet?

Ja, wir haben ein Vorbereitungswochenende organisiert, an dem wir eine Einführung in den Radiojournalismus gegeben haben. Alles andere ist «Learning by doing» – wir probieren aus, geben uns Feedback und verbessern uns. Für uns im Zentrum steht nicht die journalistische Perfektion oder Finesse, sondern Spass und gute Unterhaltung!

Strahlt Ihr auch Werbung aus?

Nur die Namen der Sponsorinnen und Sponsoren des Bundeslagers. Diese werden ein paar Mal pro Tag auf dem Sender genannt.

Gibt es nach dem Pfadilager eine Fortsetzung?

Das ist bis jetzt noch nicht geplant. Aber wer weiss, was während dem Lager noch alles entstehen wird.

Was ist Deine Botschaft an die Leserinnen und Lesern von Seniorweb?

Wir freuen uns über alle Zuhörerinnen und Zuhörer, die gerne mehr über das grösste Pfadilager der Schweiz erfahren möchten. Unser Radio zeigt euch, was vor Ort passiert und nimmt euch mit in die einzigartige Welt des «mova».

Titelbild: Der Radiomoderator in vollem Einsatz.

 

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