FrontGesundheitKontaktloser Sturzmelder holt Hilfe, wenn man sie braucht

Kontaktloser Sturzmelder holt Hilfe, wenn man sie braucht

Jährlich stürzen weltweit über 16 Millionen Menschen zu Hause und brauchen anschliessend medizinische Versorgung[1]. 82 Prozent der Stürze von älteren Menschen ereignen sich, wenn diese alleine zu Hause sind. Mehr als 50 Prozent der Gestürzten sind nicht in der Lage, nach einem solchen Ereignis selbst wieder aufzustehen[2].

Bei älteren Menschen ist eine sogenannte «Long-Lie Condition» – wenn sie nach dem Sturz länger als eine Stunde liegen bleiben[3] – besonders gefährlich. Die gesundheitlichen Folgeschäden, psychisch und körperlich, sind für die Betroffenen häufig sehr dramatisch. Bleibt eine ältere Person nach einem Sturz länger als 4 Stunden auf dem Boden liegen, muss sie durchschnittlich bis zu 18 Tage im Spital verbringen. Liegt die gestürzte Person über Nacht auf dem Boden, beträgt die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus sogar bis zu 30 Tage[4]. Darum ist eine rapide Intervention unter einer Stunde essenziell.

Nichtsdestotrotz möchten viele ältere Personen lieber in ihrem eigenen Zuhause bleiben – und das, so lange es möglich ist. Auch Fritz N. aus Cham (Bild) fühlt sich zu Hause am wohlsten und möchte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Um sich dort sicher zu fühlen, hat er die SAFE-living Lösung von Sedimentum installieren lassen. SAFE-living ist eine Lösung für kontaktlose Sturzerkennung und holt Hilfe, wenn man diese braucht. In jedem Raum wird ein SAFE-living Sturzmelder an der Zimmerdecke angebracht. Die Sturzmelder erheben kontaktlos Bewegungsaktivitätswerte und erkennen dabei alle Varianten von Stürzen zu Hause – auch hinter Gegenständen und ganz ohne Kamera oder Tonaufnahmen. Im Fall eines Sturzes wird ein Alarm an die 24/7 Notrufzentrale von Sedimentum gesendet, die danach die nötigen Massnahmen einleitet. Mit der Lösung ermöglicht Sedimentum Seniorinnen und Senioren ein sicheres Leben im eigenen Zuhause.

«Ich habe die Sedimentum Sturzmelder nun seit einigen Wochen bei mir zu Hause installiert. Ich bezeichne die Sturzmelder häufig als meine Partner, die daheim auf mich aufpassen. Seit ich die Sturzmelder installiert habe, fühle ich mich sicherer und weiss, dass ich bei einem Sturz rasch Hilfe erhalte.» erzählt Fritz N. Auch die Angehörigen des 88-jährigen Seniors schlafen wieder ruhiger seit sie wissen, dass im Falle eines Sturzes rasch Hilfe kommen würde.

Das Jung-Unternehmen Sedimentum aus Cham hat seine Wurzeln im institutionellen Bereich. Auch im stationären Umfeld in Pflegeheimen oder anderen Gesundheitsinstitutionen ist es häufig eine Herausforderung, die Patientensicherheit über 24 Stunden hinweg lückenlos zu gewährleisten. Dabei sind Sturzereignisse ein wiederkehrendes Dauerthema. Diese anspruchsvolle und komplexe Problematik führte zur Gründung von Sedimentum. Weitere Informationen über SAFE-living finden Sie auf der Website www.sedimentum.com.


[1]
https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/falls
[2]
https://www.bmj.com/content/bmj/337/bmj.a2227.full.pdf
[3]
https://www.physio-pedia.com/Long_Lie#:~:text=One%20significant%20aspect%20of%20falls,weakness%2C%20illness%20and%20social%20isolation.
[4] https://www.researchgate.net/publication/229079839_Critical_Falls_Why_Remaining_on_the_Ground_After_a_Fall_can_be_Dangerous_Whatever_the_Fall

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