4 Kommentare

  1. Grüezi Herr Steiger
    Eine witzige Analyse unsere Grussrituale!
    Als Städter bin ich praktisch ein Grusslegastheniker. Auf dem Land werde ich fast jedesmal überrascht durch die freundlichen Grüsse.
    Aber dann Grüsse ich mit Inbrunst alle und jeden.

  2. Grüesech Herr Steiger
    Bin im Mai von der Stadt ins tiefste Schwarzenburgerland gezogen, letzter Miststock links! 🙂 Vom ersten Tag an, wurde gegrüsst und ich dachte, wau, es muss sich aber schnell rumgesprochen haben, das ich da bin…die kennen mich schon alle! lach, Mittlerweile habe ich verstanden ,dass man es hier so macht! unter Miststock Besitzern! Ich grüsse zurück…:)

  3. Ist Brugg nun noch Stadt oder Land? Eher Städtchen. Und wie lautet da die Regel? Grüssen oder nicht grüssen? Im Quartier tue ich’s. Da steht man doch noch zusammen, im Quartierverein, in der Überbauung zum Beispiel. Aber viel Leute scheinen mich gar nicht zu verstehen. Es kommt keine Antwort. Der Schäm-di-Trick, der mir selbst in den Sinn kam und den ich hin und wieder anwende, funktioniert nicht. Ich habe manchmal das Gefühl, der von mir Gegrüsste glaubt, ich veräpple ihn oder rufe ihm etwas Ungehöriges zu. Viele sind halt nicht ein bisschen integriert und verstehen kein Deutsch. Fast jeder 3. ist Ausländer und noch mehr mit Migrationshintergund. Die wenigsten kennen das Grüssen. Leider. Schade. Wir lernten es von unsern Eltern, älteren Geschwistern und Spielkameraden auf der Strasse. Der Nachbar wies uns unmissverständlich darauf hin. In der 1. Primarschulklasse gehörte es zum Unterrichtstoff. Kindergarten und -krippe gab es noch keine. Und wo hat es seinen Platz im Lehrplan21? In der Integration?

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