FrontKolumnenImpfzwang: einst und jetzt?

Impfzwang: einst und jetzt?

Auf Vieles haben wir uns weltweit geeinigt. Die Welt ist tatsächlich eine Kugel und keine Scheibe, wie das der Mathematiker und Astronom Galileo Galilei im 17. Jahrhundert bewiesen hat. Eine Erkenntnis, die von der katholischen Kirche lange bekämpft wurde und sich doch rechtzeitig zur weltumspannenden Gewissheit durchgesetzt hat. Die universellen Menschenrechte sind seit 232 Jahren, seit sie am 26. August 1789 von der französischen Nationalversammlung verabschiedet worden waren, weltweit zunehmend zum Massstab des Zusammenlebens geworden, auch wenn sie immer wieder – auch zurzeit – von diktatorischen Regimen mit Füssen getreten werden.

Die Genfer Flüchtlingskonvention ist 1951 vom Völkerbund, der Vorgängerorganisation der Vereinten Nationen, aus der Taufe gehoben worden. Das Pariser Klimaabkommen ist am 4. Januar 2019 von 195 Staaten unterzeichnet worden. Und aktuell bedrängt uns eine weltumspannende Pandemie, die kein Land, kein Kontinent allein beherrschen kann. Dank der Wissenschaft verfügen wir aber über den notwendigen Impfstoff, mit dem Menschen geschützt werden können. Doch weltweit macht sich eine breite Skepsis breit. Die Folge: Das Impfen kommt nur schleppend voran und verhindert, was wir so dringend brauchen: eine weltweite Übereinkunft, wie die Menschen weltweit vor einem Virus geschützt werden können, das sich stetig verändert, das mutiert.

Es war im Sommer 1964. Wir hatten uns auf Kommando in einer langen Kolonne aufzustellen. In schlappenden Unterhosen, in schlechtsitzenden Unterhemden, barfuss, leicht erschauernd auf dem trotz Sommerhitze kalten Betonboden in der Kaserne Allmend, leicht ausserhalb der eigentlichen Stadt Luzern beim Fussball-Stadion. Keiner hatte uns gefragt. Es war selbstverständlich, dass wir gegen Starrkrampf geimpft werden sollten. Alle hatten anzutreten, die ganze Kompanie. Keiner getraute sich zu verweigern, obwohl das möglich gewesen wäre. Auf dem am Vortrag aufgehängten Tagesbefehl hatten wir erfahren, was auf uns zukommen wird. Unsere direkten Vorgesetzten, der Korporal und natürlich auch der schneidige Feldweibel, unterliessen es nicht, schelmisch zu schmunzeln, als es um die Organisation der Aktion ging. Im Zimmer des 1. Zuges, wo wir auf Feldbetten zu schlafen hatten, war es vor dem verordneten Lichterlöschen das beherrschende Thema, bevor wir zu schweigen hatten. «Viele würden dabei umfallen, ohnmächtig werden», hatten einige in die Diskussion geworfen, wie sie bereits von geimpften Kollegen aus deren Rekrutenschulen erfahren hatten. Und der diensttuende Korporal, der das Lichterlöschen zu kontrollieren hatte, meinte sarkastisch, als er das Zimmer verliess: «Ja, ihr werdet sehen und staunen.»

Ja, es war ein mulmiges Gefühl, als ich bald an die Reihe kam. Zwei vor mir waren tatsächlich ohnmächtig geworden. Sie lagen auf Tischen und wurden von zwei Sanitätssoldaten betreut, die in der RS ihren WK absolvierten. Ich stand vor den Arzt, zitterte leicht, als er mir die Spritze recht unzimperlich in die rechte Seite der Brust setzte. Ein kleiner Schmerz, an sich kaum der Rede wert. Dennoch: Schnurstracks verliess ich den Ort des Geschehens, wollte nicht weiter Zeuge werden über das, was da veranstaltet wurde.

Immer, wenn ich jetzt beinahe tagtäglich in den Zeitungen lese, am Radio höre, in den TV-Nachrichten vernehme, was sich da um das Impfen abspielt, steigen in mir die Bilder auf, die ich vor 57 Jahren in dieser Kaserne in Luzern erlebt hatte. In der 1935 vom berühmten Architekten Armin Meile entworfenen und fertigerstellten Beton-Kaserne, die heute ein wichtiges Zeugnis der damaligen Baukunst ist und heute als Kaderausbildungszentrum der Armee dient, also überlebt hat.

Ganz anders das Impfen. Was damals selbstverständlich war, zu dem wir als 20-Jährige gar nicht gefragt wurden, also nichts zu sagen hatten, hat sich heute wegen Corona zur zentralen Frage des gesellschaftlichen Zusammenlebens, gar des Überlebens entwickelt. Und ganz erstaunlich: Weltweit kommt, wie eingangs erwähnt, das Impfen nur noch schleppend voran. Damals handelte es sich nicht um eine weltweit bedrohliche Pandemie, die Notwendigkeit war nicht so offensichtlich. Es gab kein Federlesen, es wurde einfach gemacht.

Obwohl heute klar ist, dass jeder Geimpfte nicht nur sich, sondern auch die anderen, seine Mitmenschen schützt, führt das nicht zur Einsicht. Im Gegenteil: Die Opposition nimmt zu. Behördliche Appelle schüren den Widerstand, statt zur Aufklärung beizutragen. Auch in der Schweiz sind erst rund 50% zweimal geimpft worden. Viele lassen sich noch nicht oder nicht impfen. Und erstaunlicherweise sind viele davon in Pflegeberufen tätig, die sich nicht überzeugen lassen wollen, sich wohl mit medizinischem Wissen, auch Halbwissen in Sicherheit wähnen.

Die Behörden dagegen stehen zunehmend vor dem Dilemma: Impfpflicht Ja oder Nein? Eine Impfpflicht will niemand, selbst in diktatorisch regierten Staaten ist die Zurückhaltung gross. Aber was dann? Sollen Anreize geschaffen, werden, sollen die Geimpften zu Privilegien kommen? Würde dadurch aber nicht doch eine Zweiklassen-Gesellschaft geschaffen, die unser Land noch stärker spaltet als versöhnt? Und immer stärker werden wir mit Freiheitsforderungen konfrontiert, die die bestehende, auch akzeptierte Balance zwischen der persönlichen Freiheit und der Achtung der Freiheit des anderen, des Nachbarn, der freundeidgenössischen Solidargemeinschaft in Frage stellen. Im Gegensatz zu der 68iger Generation, die von links weniger Zwang, mehr Freiheit forderten, sind es jetzt Forderungen, die von rechts kommen, die den Staat in die Schranken weisen wollen. Nur: Ist es verkehrt, wenn der Staat die Autofahrerinnen und Autofahrer zum Tragen von Sicherheitsgurten verpflichtet und sie so vor den Gefahren, die im Verkehr lauern, schützt? Ist es nicht so, dass das verfassungsmässig verbriefte Recht auf Eigentum nicht zu verhindern vermag, dass ein reisender Bach bei gewaltigen Unwettern ein eigenes Haus wegzuspülen vermag? Genauso können die verbrieften Freiheitsrechte nicht vor der Ansteckung durch das Virus Covid19 schützen, im Gegenteil. Aber verordnetes Impfen schon.

19 Kommentare

  1. Dazu denke ich: Offenbar ist der Staat gut und in Ordnung, wenn er Sozialgelder und Pandemieentschädigungen (z.B.) bezahlt, nicht aber, wenn er persönliche Freiheiten und Egoismen beeinträchtigt – im Interesse des Ganzen und Aller.

  2. Galileo Galilei hat nicht bewiesen, dass die Erde eine Kugel ist, das ist seit der Antike bekannt. Bei seinem Verfahren ging es um den Heliozentrismus, den Galileo zwar vertreten, aber weder begründet noch bewiesen hat. Ersteres wäre Kopernikus› Verdienst.

  3. Tonis Gedanken erinnern mich an zwei andere, zum Glück «aufgezwungene» medizinische Aktionen: Als Kinder wurden wir gegen Poliomyelitis (Polio) per Injektion geimpft, also gegen die Kinderlähmung. Später dann reichten einige Tropfen des Impfstoffs auf einen Zuckerwürfel: Die sog. Schluckimpfung. Durch diese Aktionen wurde die Kinderlähmung in der Schweiz praktisch ausgerottet. Aber es gab auch damals unvernünftige Eltern, die ihre Kinder nicht impfen liessen. Entweder sind viele der erkrankten Kinder früh gestorben oder (ich kenne persönlich einige Beispiele) laufen heute noch auf Krücken oder gar einen Rollstuhl angewiesen. Dank ihren Eltern!
    Und ebenso mag ich mich an die «Röntgenbusse» erinnern. Da hiess es: Morgen kommt der Röntgenbus, da werdet ihr durchleuchtet damit man sieht, ob eure Lungen in Ordnung sind. Damals grassierte die Tuberkulose (TBC oder auch Morbus Koch (Robert Koch)). Die Termini Schwindsucht (Phthisis bzw. Phthise) oder umgangssprachlich die Motten, Weisse Pest und Weisser Tod sind veraltet. Die Tuberkulose raffte damals viele Leben dahin. Auch hier gab es von Beginn an anfänglich grosse  Widerstände gegen diese Impfung, aber deren Erfolg verhinderte eine grössere Ausbreitung der TB und damit weiteres Kranke und Tote
    Impfen lohnt sich auf jeden Fall, auch als Zeichen der Solidarität. Zwar, wie Figura zeigt, schwierig im Zeitalter der Individualität und dem Glauben an Pharisäer, statt an die Wissenschaftler.

  4. Bravo, Toni. Dein Text sollte auf Flugblättern über der Schweiz abgeworfen werden. Es ist absolut unverständlich, wie die ignoranten, bornierten Impfgegner gehätschelt werden.

    • Ja, ja, der Super oder Suppen Toni. Sehr fundiert und Evidenz basiert argumentierend. Leider sieht die Sache halt wirklich übel aus. Bei dieser Übung geht und ging es nie um die Gesundheit. Item, wir werden im Frühling das erste böse erwachen haben, die dann noch wach sind. Ende 2022 dann das ganz böse. Leider. Und das üble ist dabei: viele unschöne Fakten liegen auf dem Tisch. Happy living.

  5. Wer sich durch eine geninduzierende Spritze gegen Corona schützen will, glaubt sich ja gut geschützt (trotzdem kann er andere weiterhin anstecken). Oder zweifelt er etwa am Schutz, dass er andere – insbesondere auch kaum gefährdete – wie die Kinder, zu diesem Genversuch zwingen will?
    Sollte es darum gehen, die weltweite Ausbreitung zu verhindern, so müssten in erster Linie die Risikogruppen aller Länder geschützt werden und nicht zuerst die wenig Gefährdeten in den reichen Ländern.
    Gründe für Skepsis, die vor jeder Impfung dem zu Impfenden mitgeteilt werden müssten:
    – Alle diese Impfstoffe wurden in weniger als 1 Jahr entwickelt und sind erst provisorisch zugelassen (normalerweise dauert die Zulassung 5 bis 8 Jahre)
    – Niemand kennt die mittel- und langfristigen Folgen dieser «Gentherapie»
    – Noch nie wurden bisher Impfstoffe dieser Art systematisch an Menschen ausprobiert
    – Die Hersteller haben die Haftung für ihre Impfstoffe vertraglich abgelehnt (- allenfalls haftet der Staat/Steuerzahler – sicher sollte er haften, wenn impfen obligatorisch würde)
    Und:
    – ich bin kein grundsätzlicher Impfgegner – habe mir erst kürzlich eine «Zeckenimpfung» geben lassen, da ich viel im Freien und im Wald bin.
    – Wir sind eben gerade nicht in einer Militärdiktatur, sondern eine freiheitliche Zivilgesellschaft
    – Ich kann für meine Argumente Originallinks beisteuern, doch das führt hier zu weit

    • Ganz genau Ihrer Meinung ! Es ist KEINE IMPFUNG, sondern eine Gen- Therapie.
      Wenn ich über 80 wäre, würde ich mich wohl oder übel impfen lassen, weil dann meine Lebenserwartung nicht mehr so gross wäre, d.h. die eventuellen Spätfolgen wären eher nicht so stark zu gewichten.

      • Woher wissen Sie das so genau? Gerne warte ich auf eine Antwort mit präzisen Angaben dazu. Sonst muss ich es leider als – und andere Leser:innen vermutlich ebenfalls – es als Nachplappern von Falschinformationen unwissender interpretieren.

      • Woher wissen Sie das so genau? Gerne warte ich auf eine Antwort mit präzisen Angaben dazu. Sonst muss ich es leider als – und andere Leser:innen vermutlich ebenfalls – es als Nachplappern von Falschinformationen unwissender interpretieren.

        • Konsultieren Sie doch bitte einfach die weltweit anerkannten, echten Experten und Nobelpreisträger wie Luc Montagnier, John Ioannidis, Robert Malone, Mike Yeadon, Sucharit Bhakdi, McCullough, Haditsch (dort seine servusTV Beiträge) und viele weitere. auch sich mal die vielen Beiträge bei corona-ausschuss.de reinziehen…benötigt viiiel Zeit, bringt aber einiges an Lichtgewinn. Just fyi.

      • Ich hatte mich dreimal im Leben gegen Grippe impfen lassen – und sie nur jeweils danach bekommen. Sonst nie :-). Das kann man jedoch mit Corona nicht vergleichen: Corona ist eine Pandemie und dieses immer wieder mutierende Virus greift alle Zellen an, ergo praktisch den gesamten Orgasmus. Mit Langzeitschäden hat man bis anhin noch keine grossen Erfahrungen, aber mit den gewissen immer wieder erwähnten direkten «Long Covid»-Nebenwirkungen schon. Und die reichen wohl schon.

  6. Es gibt auch Menschen, bei denen ist eine Impfung Xmal ein grösseres Risiko, an einer allergischen Reaktion zu sterben, als am Corona-Virus!
    Zudem schützt die Impfung nicht gegen alle Mutierungen des Virus!
    Dann ist es auch Wissenschaftlich bewiesen, dass man trotz Impfung den Virus in sich trägt, und diesen weiter geben kann!
    Und warum steigen die Fallzahlen, obwohl sich immer mehr Impfen lassen?
    Ich bin kein Impfgegner, aber ich werde mich niemals gegen Corona Impfen lassen, auch nicht bei einer eventuellen Impfpflicht! Warum? Ich bin Allergiker und habe mich im Herbst 1998 (also vor 23 Jahren!!) das letzte mal Impfen lassen! Also gehöre ich zu denen, welche ich anfangs beschrieben habe. Und noch was: Vor der genannten Impfung, im 1998, habe ich mich nie Impfen lassen, seit ich von zu Hause ausgezogen bin!
    Ich bin Jahrgang 1949, und immer noch am Leben. Und dies noch sehr fit, gesund und munter!!

  7. Als nach dem zweiten Weltkrieg in Berlin alle obligatorisch zur Diphterie-Impfung antreten mussten, versuchte meine Mutter, uns beide an den Kontrollen vorbeizuschummeln – aus religiösen Gründen. Wir wurden zu Trittbrettfahrern der geimpften Mehrheit. Dass Impfungen damals obligatorisch waren, hat zu Recht niemand in Frage gestellt.
    Heute kann ich nicht mehr verstehen, wie man, anstatt sich und andere so gut wie möglich zu schützen, so absurde und widerlegbare Theorien aufstellen kann, wie sie unter Impfgegnern kursieren. Ich bin nicht fürs Missionieren, aber in Anbetracht der Wichtigkeit habe ich mir schon den Mund fusselig geredet, um Menschen zur Impfung zu motivieren. Ich stosse dabei meist auf bockigen und mir unerklärlichen Widerstand.
    Angesichts der aktuellen, viel ansteckenderen Delta-Variante ist es von grosser Wichtigkeit, dass sich möglichst alle, die können, sofort impfen lassen, noch bevor die Massen aus den Ferien zurückkehren, die Infektionszahlen erst recht exponentiell in die Höhe schiessen und neue, noch gefährlichere Varianten „ausgebrütet“ werden. Die Leidtragenden sind unsere noch ungeimpften Kinder und Enkel, von denen eine grosse Zahl an Long Covid leiden werden. Das oben erwähnte Beispiel von der Polioimpfung wiederholt sich. Vernünftiges Handeln scheitert am Unverstand. No Covid! Impfen jetzt!

    • Lesen Sie meinen Kommentar, dann wissen Sie mehr als Sie hier behaupten!!

      Und übrigens, wenn jemand auf meinen Kommentar antworten möchte, so kann er/sie das tun:

      e punkt griesser punkt 1949 at gmail punkt com

  8. Ich habe gestern im Le Temps gelesen: «Les manifestants antivax renversent le sens du mot liberté».» Man rutsche allmählich von einer Demokratie in eine «Egokratie», wenn jede Minorität meint Recht bekommen zu müssen. Mit nur 1-3% der Bevölkerung, hat man nicht das Recht seinen Willen der ganzen Bevölkerung aufzuzwängen!». Dass all die Demos und Protestaktionen, mit ihren breit in den Medien ausgestrahlten Bildern langsam die politischen Parteien und Regierungen lähmt, ist wirklich besorgniserregend!

    PS Der Essayist François Cherix, der von Le Temps interviewt wurde hat seine Überlegungen in einem Buch niedergeschrieben: «Le crépuscule du récit révolutionnaire»

  9. Konsultieren Sie doch bitte einfach die weltweit anerkannten, echten Experten und Nobelpreisträger wie Luc Montagnier, John Ioannidis, Robert Malone, Mike Yeadon, Sucharit Bhakdi, McCullough, Haditsch (dort seine servusTV Beiträge) und viele weitere. auch sich mal die vielen Beiträge bei corona-ausschuss.de reinziehen…benötigt viiiel Zeit, bringt aber einiges an Lichtgewinn. Just fyi.

  10. Wir essen ohne Not mit Pestiziden belastete Nahrungsmittel, mit kanzerogenen Stoffen angereichertes Convenience Food und was deren Dinge mehr sind. Dort wissen wir, dass schädliche Langzeitwirkungen nicht ausgeschlossen werden können, wenn sie sich diese an sich giftigen Stoffe iüber Jahre in unserem Körper anreichern oder wenn wir einen «Giftcocktail» erwischen, dessen Langfristwirkungen unbekannt sind. All das stört niemanden.
    Bei den mrna-Impfstoffen ist das offenbar anders. Obwohl über 10 Jahre (nicht bloss 1 Jahr) daran geforscht wird, sind weder in der Theorie noch in der Praxis irgendwelche schädlichen Wirkungen bekannt. Deshalb «müssen» sie offenbar von irgendwelchen selbsternannten «Experten» erfunden werden. Nicht genug damit, werden «Freiheits- und Menschenrechte» erfunden, die es so nicht gibt, wie etwa die «Freiheit», Mitbürger mit einer potentiell tödlichen Krankheit anzustecken, die «Freiheit», Gesetze nicht einzuhalten, die «Freiheit», andersdenkende zu beschimpfen, in ihrer Ehre zu verletzen und mit Morddrohungen zu bombardieren……..Die chinesischen und die russischen Geheimdienste dürften an dieser Selbstzerfleischung Westeuropas ihre helle Freude haben!
    Wenn sich unsere Grossväter bei der Generalmobilmachung in gleicher Weise auf «Freiheitsrechte» berufen hätten wie die heutigen Impfgegener, wäre dei Schweiz als freies Land sehr rasch von der Landkarte verschwunden.
    Und übrigens: woher weiss Gmv, welche Experten «echt» und welche «falsch» sind?

  11. Nun, es geht primär nicht um echte oder weniger echte Experten. Es geht um ausgewogene, faire, transparente sowie evidenzbasierte Diskussion. Diese vermisse ich echt bspw, in den MSM und Politik. Was meinen Sie dazu?
    Noch 2-3 statements zu den Ihrigen:
    1. ja, Corona ist nichts neues, entgegen MSM Narrativ…wurde bereits vor 20 Jahren btw patentiert, erstaunlich, oder?
    2. SARS-Cov Panik Mache Versuch hatten wir mit Schweinegrippe schon mal…konnte damals zum Glück gestoppt werden, nachdem sich via lanciertem „Impfstoff“ zig Todesfälle auftraten…heute leiden immer noch viele an dessen Spätfolgen
    3. zu Gen. Mobilmachung: ja, da stand reale (!) Bedrohung vor der Haustür; im Jan 20 hatte WHO, nachdem sie die Pandemie Definition abgeschwächt hatte, aufgrund 83 weltweiter konstruierter Fälle via Drosten die Panikmache (unterdessen wissen wir ja, dass ein CT von 40+ zu nahezu 100% falschen Testergebnissen führen, insbesondere bei asymptomatischen; Mullis als Erfinder des PCR Tests und Nobelpreisträger hatte da klare Meinung, dass PCR nicht als Diagnose Werkzeug tauglich ist)

  12. Zum Artikel oben, ja es wurde einfach geimpft in der Bundeswehr, hunderttausendfach mit der Impfpistole. Wir haben das ohne zu hinterfragen mitgemacht, wir konnten uns nicht vorstellen, dass hier jemand etwas gefährliches mit uns anstellt. Heute wird die Impfpistole aus guten Gründen nicht mehr verwendet. Diese Sorglosigkeit in der Bevölkerung kann meiner Generation noch große Probleme bereiten, wenn wir ins höhere Alter kommen. Lange Zeit wusste man, die Sonne kreist um die Erde, jeder kann es jeden Tag selbst beobachten, wer etwas anderes behauptet galt als Ketzer, Argumente wurden erst gar nicht zugelassen. Diskussion undenkbar, die Obrigkeit, damals die Kirche, hat jede Diskussion als Bedrohung eingestuft. Mal sehen, was wir morgen wissen werden.

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