FrontGesellschaftZu Besuch bei Andrea Hämmerle, Alt-Nationalrat SP

Zu Besuch bei Andrea Hämmerle, Alt-Nationalrat SP

Andrea Hämmerle, 76, war von 1991–2011 Nationalrat. Wie geht es dem Miteinfädler der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat, dem Dr. iur., dem Biobauern, dem Mitinitiator der Alpeninitiative und dem Schlossherrn?

Ziemlich ehrfürchtig betrete ich das Schloss Rietberg in Pratval. Da wohnt, nicht im Turm aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, sondern in einer von sechs Wohnungen Andrea Hämmerle mit seiner Frau. Das Schloss der angesehenen Familie Rudolf Planta-Casparis hat er zusammen mit anderen verwandten Familien als Erbe übernommen.

Schlossanlage. Turm mit Wohnungen, Gebäuden des Biobauernhofs und soeben geschnittenen Bäumen (Foto von Andrea Hämmerle, 14. Januar 2023)

Seniorweb befragt Andrea Hämmerle nach seinem politischen und privaten Befinden.

Seniorweb: Der Schutz der Alpen ist Ihnen sehr wichtig. Wo sehen Sie die Grenzen der Energienutzung in den Alpen beim Ausbau von Wasserkraftwerken, beim Platzieren von Solar- und Windkraftanlagen

Andrea Hämmerle: Dazu habe ich eine differenzierte Position: Ich bin sehr dafür, dass man in den Alpen grosse Solaranlagen baut, aber nur in schon erschlossenen Regionen, beispielsweise in Skigebieten oder Gebieten mit anderen touristischen Infrastrukturen. Zudem gibt es schweizweit unzählige geeignete freie Dächer. Ich bin jedoch gegen den Bau neuer Staumauern, weil das Berggebiet diesbezüglich schon verbaut ist. Die paar Täler, die noch intakt sind, sollte man so belassen. Grundsätzlich bin ich für eine viel stärkere Förderung der Solarenergie, vor allem im Berggebiet, weil wir im Winter hier viel Sonne haben und Winterstrom gefragt ist. Die Erhöhung bestehender Staumauern kann in Einzelfällen sinnvoll sein. Solaranlagen haben im Unterschied zu Staumauern den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man sie leicht zurückbauen kann.

Sie sind ein überzeugter Europäer. Wie soll es mit dem Europadossier weitergehen? Soll die Schweiz europäisiert oder Europa verschweizert werden?

Die Schweiz wird kaum die Möglichkeit haben, Europa zu verschweizern. Aber ich bin der Meinung, dass die Schweiz der EU beitreten soll, über kurz oder lang, weil sie dann in Europa mitbestimmen kann. Ohne einen Beitritt geht das nicht. Das mag ein langwieriger Prozess sein, aber historisch gesehen, habe ich überhaupt keinen Zweifel, dass die Schweiz eines Tages EU-Mitglied wird. Und das ist auch wichtig und richtig so.

Sehen Sie die basisdemokratischen Strukturen der Schweiz durch einen Beitritt nicht gefährdet?

Wir haben jetzt schon die Situation, dass wir uns in gewissen Bereichen Europa anpassen müssen, wenn wir Vereinbarungen mit Europa abschliessen. Das geht manchmal auf Kosten der direkten Demokratie. Dort wo wir eigenständig und souverän sind, können wir unser System beibehalten, bei europäischen Regelungen können wir mitbestimmen auf europäischer Ebene. Aber wir können nicht durch Volksabstimmungen in der Schweiz das europäische Recht auf den Kopf stellen. Das ist auch unabhängig von der Beitrittsfrage heute schon so.

Sie waren ein gewiefter Verkehrspolitiker und haben viel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs geleistet. Der ÖV für den Personentransport ist in der Schweiz vorbildlich – oder sehen Sie das anders? Was ist beim Warentransport zu verbessern? Muss die Organisation von Mitfahrgelegenheiten ausgebaut werden?

Ich habe mich immer als Verkehrspolitiker engagiert, etwa als Initiant und Erstunterzeichner der Alpeninitiative, aus welcher der Alpenschutzartikel hervorgegangen ist. Da hat man viel erreicht im Güter- und Transitverkehr. Auf lange Distanzen ist der Transport auf der Schiene besser, für die Feinverteilung braucht es Lastwagen. Es ist zwar nicht alles optimal, aber viel besser als in den Nachbarländern. Im Personenverkehr haben wir ein ausgezeichnetes System mit dem Taktfahrplan, der immer mehr verdichtet wird, bis in die hintersten Täler. Wo ich wohne, haben wir beispielsweise Stundentakt, ein Dorf weiter schon Halbstundentakt. Das ist sehr gut. Man kann alles optimieren, etwa in dünn besiedelten Regionen Mitfahrgelegenheiten verbessern, mehr Rufbusse oder Ruftaxis einrichten, aber im grossen Ganzen ist das System super.

Auf Ihre politische Arbeit zurückblickend haben Sie mal öffentlich gesagt: «Ich bin ein 68er, da war neben Frieden und Feminismus auch die Umwelt ein wichtiges Thema.» Dazu drei Fragen:

Erstens: Soll die Schweiz, beispielsweise in Genf, ein Friedensinstitut aufbauen, um die friedenspolitische Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und den international tätigen Organisationen zu verbessern?

Ich finde, die Schweiz soll alles unternehmen, um den Frieden zu fördern. Das ist die wichtigste Rolle der Schweiz im internationalen Kontext und so ein Projekt wäre ohne Zweifel unterstützungswürdig.

Zweitens: National und global ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau trotz vieler Projekte und Initiativen noch nicht erreicht. Ziel 5 der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung «fordert die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen in der ökonomischen Entwicklung, die Eliminierung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, inklusive Eliminierung von Früh- und Zwangsverheiratungen sowie gleichberechtigte Partizipation auf allen Ebenen.» Sind Sie diesbezüglich zuversichtlich?

Zuversichtlich sollte man immer sein. Aber wenn ich die gegenwärtige Situation betrachte, habe ich schon meine Zweifel. Es gab viele Rückschritte, besonders im Nahen und Mittleren Osten. Nach dem Aufbruch des arabischen Frühlings wurde das Rad massiv zurückgedreht , was mir sehr zu denken gibt. Zuversichtlich bin ich hinsichtlich der Entwicklung im Iran. Die Bewegung, die dort im Gang ist, ist kaum mehr rückgängig zu machen. Man kann nicht mehr als die Hälfte der dort lebenden und oft gut ausgebildeten, informierten und vernetzten Menschen unterdrücken. Es ist traurig, dass für eine bessere Zukunft wahrscheinlich noch viele Protestierende festgenommen oder gar getötet werden. In der übrigen arabischen Welt und teilweise auch in Südamerika ist die Situation volatil. Das Verbot der Abtreibung in den USA wird hingegen wohl nicht durchsetzbar sein. Wie die Zwischenwahlen gezeigt haben, waren die Demokraten unter anderem wegen der Abtreibungsfrage deutlich erfolgreicher als erwartet.

Drittens zur Umweltpolitik in Zeiten der Klimakrise: Sind in der nationalen und internationalen Politik nicht zu viele Schlafmützen, Beschwichtiger und Schönredner unterwegs? Haben Sie Verständnis für verzweifelte Aktionen von Menschen, die sich um die Zukunft des Planeten sorgen und die das Vertrauen in gewählte Politiker verloren haben?

Ich habe volles Verständnis für die Klimajugend und ihre Aktionen. Klimapolitik ist generationenübergreifende Politik und dafür sind Politiker viel zu kurzatmig mit den periodischen Neuwahlen und den Tagesgeschäften. Deswegen bin ich eher pessimistisch, dass eine konsequente Klimapolitik über viele Jahre durchgehalten werden kann – mit langem Atem über viele Jahre. In der Politik kommt immer was «dazwischen», sei es die «Energiemangellage» oder «Krieg» oder was auch immer. Auch für die Schweiz bin ich zurzeit nicht optimistisch, wenn ich sehe, dass das CO2-Gesetz abgelehnt und ein Auto- und Öllobbyist Umweltminister wurde. Ob Klimaaktivisten, Umweltorganisationen und die Zivilgesellschaft gegenüber der etablierten Politik genügend Druck entwickeln können, ist zurzeit fraglich…

Wie geht es Ihnen persönlich?

Persönlich geht es mir glänzend. Ich bin kerngesund und unternehmungslustig.

Achten Sie speziell auf ihre Gesundheit oder ist sie vor allem erblich bedingt?

Nun, wir ernähren uns konsequent biologisch, teilweise mit hofeigenen Produkten. Zudem bewege ich mich viel, gehe zwar nie in eine Turnhalle oder ein Fitnesszentrum, aber wenn ich auf dem Hof meines Sohnes mithelfe, Bäume schneide, wandere und skifahre, bleibe ich fit. Ich bin immer in Bewegung. Zudem habe ich Glück und den Rest besorgt vielleicht die DNA.

Andrea Hämmerle mit seiner Frau. Daneben ein Ausschnitt aus einem Plakat aus der Zeit im Nationalrat. (Foto bs)

Was haben Sie vor?

Was ich jetzt tue, habe ich auch vor. Zudem sind meine Frau und ich seit 50 Jahren zusammen. Dieses Jubiläum wollen wir ausgedehnt feiern, weil wir beide erstmals seit etwa 40 Jahren kein Amt haben. Meine Frau war bis 31. Dezember 2022 noch in der Exekutive unserer Gemeinde als «Bildungsministerin» tätig, und ich habe im Lauf der Jahrzehnte auch viele Ämter bekleidet. Die neue Freiheit werden wir im Frühsommer auf einer grossen Europareise feiern. Deswegen gehe ich auch keine neuen Engagements ein.

Andrea Hämmerle, besten Dank für das Gespräch!

Nach dem Gespräch reisten Andrea Hämmerle und ich mit der Rhätischen Bahn nach Chur, wo er sich zur Freitagsrunde mit langjährigen Freunden traf, bevor er mit seiner Frau ein Konzert besuchte. Mit vielen seiner ehemaligen Ratskolleginnen und -kollegen hat er immer noch guten Kontakt und mit seiner Frau ist er im Bündnerland nicht selten in einer Beiz anzutreffen. Als wir in Domat-Ems vorbeifuhren, erzählte er, dass er hier am 9. November 1946 in einem Privatauto auf dem Weg ins Spital Chur geboren wurde.  Verschmitzt meinte er, dass seine Lust unterwegs zu sein, mit seinem Geburtserlebnis zusammenhängen könnte.

Andrea Hämmerle hat nach seinem Rückzug aus dem Nationalrat drei Bücher verfasst:

Andrea Hämmerle: Die Abwahl. Fakten und Figuren. Glarus/Chur 2011 (3. Auflage 2015). ISBN: 978-3-7253-0981-8. Aus dem Klappentext: «Die Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf anstelle von Christoph Blocher vom 12. Dezember 2007 bewegt die Schweizerinnen und Schweizer bis heute. Der Autor spielte bei dieser historischen AbWahl als Nationalrat und Vizepräsident der SP-Fraktion eine Rolle. Im vorliegenden Buch schildert er die Strategien und Abläufe, und er beschreibt die wichtigsten Figuren dieser Geschichte.»

 

Andrea Hämmerle: Ein Bündner erfährt die Welt. 45 Jahre auf Reisen. Glarus/Chur 2013 (2. Aufl. 2015). ISBN: 978-3-906064-13-0. Das Buch widmet er seiner Frau mit den Worten: «Ursi zum Dank für die 40-jährige Liebesgeschichte.» Aus dem Klappentext: «Andrea Hämmerle hat neben der Politik eine andere Leidenschaft: das Reisen. Seit 1966 war er immer wieder unterwegs. Mit Freunden, mit seiner Frau, mit der Familie oder auch allein besuchte er alle Kontinente. Er reiste per Autostopp, mit dem 68er-Kultauto Döschwo, auf einem Frachtschiff oder Luxusliner, mit der Eisenbahn und halt auch mit dem Düsenjet.» «Packend erzählt er Geschichten von Pannen in der Sahara, vom Strandleben neben dem Beiruter Flughafen, vom einsamen Inkatrail nach Macchu Picchu, von der Hitze in der Wüste und der Kälte im sibirischen Winter. Als politischer Mensch interessiert er sich stets auch für die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen Ereignisse vor Ort.»

Andrea Hämmerle: Die Rietberger Saga. Communicaciun.ch 2022. ISBN: 978-3-033-09387-4.  Klappentext: «Nicht nur Menschen erzählen Geschichten, sondern auch Häuser. Dies gilt ganz besonders für eine so alte und exponierte Anlage wie Rietberg mitten im Burgental Domleschg. Hier wohnten und wohnen Ritter, Patrizier, Schlossdamen, Politiker, katholische Fürstbischöfe und reformierte Pfarrer, Ärzte und Juristen, Bäuerinnen und Bauern, Mägde und Knechte. Hier gab es Liebes- und Mordgeschichten. Der Text und die Bilder sind eine Mischung aus belegter Geschichte und erzählten Geschichten. Das alles gehört zur Identität dieses Hauses, die Rietbergs langjähriger Bewohner Andrea Hämmerle zu ergründen versucht.»

Titelbild: Andrea Hämmerle in seinem Büro (Foto bs)

 

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6 Kommentare

  1. Leider macht Hämmerle keine Aussagen darüber, wie er den Solarstrom ohne neue Staumauern speichern will. Dann, wenn über ganz Europa die Sonne scheint, gibt es bereits heute überall (insbesondere in Deutschland) zu viel Strom, der praktisch zum Nulltarif zu haben ist.
    Wenn wir noch mehr davon produzieren, wird es für den grössten Teil der Mehrproduktion schlicht und ergreifend keine Abnehmer geben. Folglich müssen wir diesen Strom speichern, sonst ist er unwiderlegbar verloren.
    Die einzige grossmasstäblich mit halbwegs vertretbaren Kosten funktionierende Speichermethode sind Pumpspeicherwerke, wo das Wasser mit dem unverkäuflichen Strom von einem untern in einen obern See gepumpt wird, um es bei Bedarf (wenn die Sonne nicht scheint) zu turbinieren.
    Hierfür könnte man bestehende Kraftwerkanlagen umrüsten (etwa an der Grimsel). Das dürfte aber für die Sommer-Winter-Speicherung nicht reichen. Ergo kommen wir dann, wenn wir auf Photovoltaik setzen, um neue Stauseen nicht herum.
    Die CO2freie Alternative zu PV wären AKWs.

  2. Es ist doch nicht zu fassen und total unlogisch weiter auf Atomkraft zu setzen! Das Thema haben wir nun wirklich durch und der politische Weg einer atomfreien Energie ist in der Schweiz etabliert. Nur, weil andere Länder munter und ohne Scham vor den Folgen in der Zukunft AKWs weiter betreiben und sogar neue bauen, muss das die Schweiz nicht auch tun. Woher der neue Aufwind kommt, wissen wohl alle, die die letzte BR-Wahl verfolgt haben.

    Die Weitsichtigen und Innovativen unserer Gesellschaft werden mithilfe der Befürworter alternativer Energien, und das ist die Mehrheit der Bevölkerung, Mittel und Wege finden, diese Herausforderung zu meistern. Heutzutage ist Flexibilität, neues Wissen, Erfindergeist und Zusammenarbeit über die Grenzen hinaus gefragt und keine vorgestrigen Ansichten. Allerdings sollten wir in Zukunft den AKW-Lobbyisten genau auf die Finger schauen.

  3. Es geht ganz einfach um die Frage: wollen wir dann, wenn die Sonne nicht scheint, Strom? Ja oder nein?
    Ich bin immer davon ausgegangen, dass man PV-Strom speichern können muss. Zur Zeit ist das nur mit Pumpspeicherwerken auf vertretbare Weise möglich.
    Wenn Frau Mosimann eine bessere Lösung hat, lasse ich mich gerne bekehren.

      • Merci dafür, dass Sie sich die Mühe genommen haben, die links zusammenzusuchen und mitzuteilen.Was dort drin steht, ist für niemanden neu, der sich mit Enegiefragen befasst. Auch für mich nicht. Nur löst es das Problem in der Schweiz (zumindest bis heute) nicht.

        Sie müssen ein Mengengerüst erstellen und mit Preisen und Fristen versehen. Können die nötigen Zutaten gemäss den empfohlenen Rezepten innert den nötigen Fristen in den nötigen Mengen beschafft werden und was kostet das (unter Berücksichitgung der Umweltkosten)? Die Zerstörung ganzer Landschaften für den Abbau seltener Metalle und Erden und die Vergiftung von Gewässern durch Säuren u. dgl. gehört mit in die Rechnung, auch wenn es in China (und den entsprechenden Zulieferländern, wie etwa Kongo) geschieht, weit weg von uns.
        Fazit: bis heute ist nur die Speicherung über Pumpspeicherwerke sinnvoll machbar und möglicherweise sogar bezahlbar, wahrscheinlich aber kaum in der angedachten Frist.

        • Das mag alles so sein, Herr Vogel, aber Sie sind einfach zu pessimistisch und zu sehr im alten Denken und alten Mustern verstrickt. Es wird in Zukunft viele kleine und auch grosse Schritte in Richtung Stromerzeugung und -speicherung geben, von denen wir heute noch keine Ahnung haben, aber sicher ohne die Jahrtausende vor sich hin strahlende Atomenergie. Die technologische Entwicklung ist enorm und macht weltweit rasante Fortschritte.
          Es ist eine Frage der Einsicht, des Wollens und des Vertrauens in eine neue, saubere Energie. Eine grosse Herausforderung, die wir annehmen müssen, ohne Wenn und Aber, und zwar subito.
          PS) In einem Punkt bin ich nicht so zuversichtlich. Wenn die Politik nicht genug für ein schnelles Umsetzen der Klimaziele und alles, was damit zusammenhängt, tut, könnten wir wertvolle Zeit verlieren. Die junge Generation sieht das mehrheitlich auch so, und sie werden es sein, die mit den Folgen leben müssen.

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