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Neue Zirkuszauberwelten

Zum 2. Mal findet vom 10. – 13. 9. 2015 im Kulturzentrum Gaswerk das gadjo Festival für zeitgenössischen Zirkus statt, mit herausragenden Produktionen aus der internationalen Szene.

Das Kulturzentrum Gaswerk in Winterthur wird für das Festival eigens in ein Theater umgewandelt: Eine Tribüne kommt rein, Tanzteppiche werden ausgerollt, schwarze Vorhänge aufgehängt. Wo sonst eher Konzerte der heftigeren Art stattfinden, wird im September sensible und feine Zirkuskunst geboten. Der Umbau lohnt sich, denn das Gaswerk bietet eine einzigartige Atmosphäre, welche sehr gut zu den gezeigten Stücken passt: kein Glitzer und Glamour, sondern verspielter, moderner Zirkus auf höchstem Niveau in ungezwungener, urbaner Umgebung. Überraschungs-Acts, Live Musik, Abendessen von El Tipico und Barbetrieb runden das Programm ab.

Ein Programm, das Augen und Herzen öffnet und erfreut

Donnerstag, 10. September, 20:00:

Respire – Cie Circoncentrique, CH/FR


Zwei Akrobaten, Jongleure und Tänzer, überzeugen in einem humorvollen Stück voller Überra-schungen, rhythmisch vom Atem der beiden Männer angetrieben. Sie nützen den menschlichen Körper als ihr Spielfeld. Für sie zählen der Ausdruck des Körpers, die technischen Fähigkeiten, Überraschungen und Rhythmus. Einzig vom Gelächter lassen sie sich unterbrechen. Humor, Poesie, Emotionen, Technik, Originalität, Virtuosität in einer Show.

Freitag, 11. September, 20:30:

Par le Boudu – de et par Bonaventure Gacon, FR


Der Clown, welcher von Bonaventure Gacon dargestellt wird, ist atypisch. Er ist allein, traurig, betrunken, dreckig und gemein. Er schreibt Gedichte, fährt Rollerblades und beobachtet Sonnenuntergänge, aus Langeweile oder Zuneigung. Boudu ist seit vielen Jahren ein Geheimtipp innerhalb der zeitgenössischen Zirkusszene, er ist auch Teil des legendären Cirque Trottola.

Freitag, 11. September, 22:30 (Kurzversion, Eintritt frei):

Zirkus Gonzo – Finn J. Anderson, CH/DK


Eine schräge «One Man Circus Show» : Ob am Trapez, im Handstand oder kopfüber am Tuch und Vertikalseil, alles passiert mit Leichtigkeit und einem breiten Zirkusgrinsen. Fünf Figuren erobern die Manege und die Herzen: der Luftmann Lorenzo, der Trapezkünstler Stanislav, der Handstandakrobat Johnny Incredible, der australischen Löwenbändiger Hector und der Ring-master Esteban Gonzales.

Samstag, 12. September, 17:00:

Zirkus Gonzo – Fin J. Anderson

Eine schräge «One Man Circus Show»: Ob am Trapez, im Handstand oder kopfüber am Tuch und Vertikalseil, alles passiert mit Leichtigkeit und einem breiten Zirkusgrinsen. Fünf Figuren erobern die Manege und die Herzen: der Luftmann Lorenzo, der Trapezkünstler Stanislav, der Handstandakrobat Johnny Incredible, der australischen Löwenbändiger Hector und der Ring-master Esteban Gonzales. – Auch für Kinder empfohlen.

Samstag, 12. September, 20:30:

Capilotractées, FR/FIN


Warum nicht an den Haaren hängen? Entschlossen, eine Show daraus zu machen, fangen zwei Frauen an, die fast vergessene Kunst des Zopfhangs wieder neu zu beleben. Ohne Erfahrung, ohne Lehrer, mit nur wenigen Anhaltspunkten. Die beiden jungen Finninnen haben sich dieser alten Tradition angenommen und daraus ein eigenständiges, modernes Stück gemacht. Frisch, frech, verrückt, haarstäubend.

Samstag, 12. September, 22:30:

Swing de Paris, CH


In der Musik von Swing de Paris lebt die jugendliche Frische, die Leichtigkeit und der Groove des alten Swing neu auf. Die Gruppe spielt Eigenkompositionen und ausgewählte Stücke aus vergangenen Zeiten. Diese werden jedoch aus dem engen Swing-Korsett gelöst, umgekrempelt und neu interpretiert. Dabei werden Charme, Gutmütigkeit, harmonische und melodische Bögen beibehalten.

Sonntag, 13. September, 13:00 (Eintritt frei):

ProCirque, CH

Diskussionsrunde zum Thema Residenzen. Anmeldung unter www.procirque.ch

Sonntag, 13. September, 17:00:

Capilotractées, FR/FIN

Warum nicht an den Haaren hängen? Entschlossen, eine Show daraus zu machen, fangen zwei Frauen an, die fast vergessene Kunst des Zopfhangs wieder neu zu beleben. Ohne Erfahrung, ohne Lehrer, mit nur wenigen Anhaltspunkten. Die beiden jungen Finninnen haben sich dieser alten Tradition angenommen und daraus ein eigenständiges, modernes Stück gemacht. Frisch, frech, verrückt, haarstäubend.

Die Festival-Gastgeber, zwei Schweizer Companien: E1nz und Roikkuva

gadjo wurde von den beiden Compagnien E1nz und Roikkuva ins Leben gerufen. Sie haben den Trägerverein gadjo gegründet und letztes Jahr das erste Festival durchgeführt. Beide Gruppen sind in der Schweiz zu Hause, arbeiten jedoch als Artisten und Produzenten von eigenen Stücken im Bereich des zeitgenössischen Zirkus mehrheitlich im Ausland. Durch ihre langjährige Arbeit mit ausländischen Gruppen sind sie am Puls der Zeit, gut vernetzt und inmitten der kreativen Entwicklung der Szene. Nach vielen Auftritten an Festivals während der letzten Jahre ist ihre Lust gewachsen, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Mit gadjo wollen sie nun in der Schweiz den Besuchern den Reichtum und der Vielfalt der internationalen zeitgenössischen Zirkusszene vermitteln.

Tickets
Verein gadjo – Festival für zeitgenössischen Zirkus www.gadjo.ch. Auskünfte: Michael Durrer, Schneeballweg 3, 8400 Winterthur, info@roikkuva.com,0793572317

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