FrontGesellschaft25. Internationale Forstmesse Luzern

25. Internationale Forstmesse Luzern

In Luzern fliegen an der 25. Internationalen Forstmesse die Späne. Die Traditionsmesse für Profis der Waldwirtschaft, Forsttechnik und Holzenergie steht im Zeichen von Mensch und Maschine und von Wald und Klimawandel. Sie dauert bis  18. August 2019.

Zum attraktiven Schauplatz der Marktneuheiten und Innovationen der rund 250 Aussteller gehören gleich zwei Schweizermeisterschaften: Die Wettkämpfe in Holzhauerei und im Sportholzfällen.

Die Forstmesse wird von vielen Interessierten aus der ganzen Schweiz besucht


Eröffnet wurde die Forstmesse im Beisein von Ständerat Dr. Daniel Fässler, Appenzell, der in einem Sägereibetrieb aufgewachsen ist und die Entwicklung von Mensch und Maschine in den letzten Jahrzehnten hautnah miterlebt hat. In seinem Referat erläuterte er die Perspektiven der laufenden Digitalisierung mit computergesteuerten Forstmaschinen, Drohnen und Apps, die in der Ausstellung auf Schritt und Tritt präsentiert werden.

  Ständerat Dr. Daniel Fässler

«Der Wald tut uns Menschen gut. Er gibt uns Kraft,» erklärte er und prophezeite im Hinblick auf den Klimawandel: «Der Wald wird nicht sterben, er wird sich wandeln. Auch wir müssen uns wandeln. Politisch muss die Waldwirtschaft unterstützt werden.»

 

Der Wald  spürt die Veränderungen des Klimas bereits heute. Damit der Wald auch in Zukunft seine Funktion erfüllen kann, können gezielte Massnahmen helfen, um dessen Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen zu unterstützen. An der Forstmesse präsentieren Bund und Kantone eine neue App für Forstfachleute und weitere am Wald Interessierte. Sie zeigt standortgerechte Baumarten auf, die anpassungsfähig sind und auch in einem veränderten Klima gedeihen.

Die Messe lädt auch zu Diskussionen über das Waldsterben ein

In einem Kurzkongress von WaldSchweiz geht man der Frage nach, welches Holz wir in Zukunft brauchen.

Am Computer forschen junge Besucher nach Blättern und Gräsern

«Treffpunkt Forst, Forêt, Foresta» heisst die klassische Sonderschau, in der vor allem Jugendliche am Computer nach Gräsern und Blättern mit ihren Namen forschen können.

Und Adrian Kräuchi aus Burgdorf zeigt in einem Schrank, was für Holzarten es in der Schweiz gibt. «Das aufwändige Herbarium habe ich mit viel Fleiss und Freude erstellt», informiert er die Besucher.

 

Am Wochenende stehen die Genies im Schweizer Sportholzfällen an den Stihl Timbersports® Series auf der Bühne. Nur die stärksten Athleten dürfen das grosse Finale zünden.



Schon bei der Eröffnung wurde Holz in Rekordzeit bearbeitet

«Holz gehört zu unserem Leben und spielt mit der Waldbranche eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Deshalb tragen wir die enormen Waldleistungen, die hohe Professionalität und neuste technische Anwendungen immer gerne nach aussen. Wer mit dem Wald verbunden ist, lässt sich die Forstmesse in Luzern alle zwei Jahre nicht entgehen», erklärte der Messeveranstalter André Biland.

Fotos: zvg und Josef Ritler

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