3 Kommentare

  1. Lieber Herr Stalder
    Es geht mir wie Ihnen, auch mich haben die Werke von Erich Fromm über viele Jugendjahre begleitet. Nun haben Sie meine Neugierde geweckt und ich freue mich darauf, mich diesen Büchern wieder zuzuwenden, vielen Dank dafür.

  2. Auch wenn ich den Schriftsteller Erich Fromm nicht kenne, hat mich seine Vorstellung von Liebe aus der Zeit meiner Jugend ,sehr berührt. Mein langes Leben war geprägt von sehr viel erhaltener und wiedergegebener Liebe. Dazwischen musste ich geliebte Menschen an das Leben und den Tod verlieren, was einfach unbeschreiblich weh tut. Nun, eigentlich hätte ich mich als Expertin in Liebesgeschichten und Liebesfeuern wähnen können, wenn da nicht noch etwas völlig Ueberraschendes und Unerwartetes auf mich zugekommen wäre. Vor etwas mehr als einem Jahr, mit fast 80 Jahren, lernte ich nochmals einen Mann in meiner unmittelbaren Nähe kennen. Ich wusste sein Alter nicht, ich nahm nur die Persönlichkeit war. Das Unglaubliche geschah, wir verliebten uns wie kaum damals in jungen Jahren. Eine zweimonatige intensive Brieffreundschaft nahm seinen Anfang ,was mich beflügelte meinen Zweitwohnsitz in Spanien zu verlassen ,um in seine Arme zu fliehen. Nie hätte ich geglaubt, dass eine Altersliebe von 80 und 87 Jahren, Dank unserer Reife, sooo intensiv und wundervoll sein könnte. Unsere voll ausgekostete Romanze dauerte 10 Monate und ich durfte diesen Mann , in meinen Armen, für immer verabschieden. Seine Beteuerungen, sein langes Leben lang noch n i e so intensiv geliebt zu haben , bleiben mein Trost in meinem Alleinsein. „Es ist tatsächlich nie zu spät für die herrliche LIEBE“!!! Vivianne

  3. Das Tatsächliche tönt nicht so.
    Viele, die sich über ein friedliches Miteinander Gedanken machen, vergessen die heutigen Grundlagen vieler machthabender Menschen. Ihre wichtigsten sind unterdrückende Weltanschauungen mit einer riesigen Rüstungsindustrie, tödliche Geschosse, die immer weiterfliegen können, schnellere Kampfflugzeuge mit grösserer Reichweite, und so weiter. Ohne eine neue Definition von charakterlichen Eigenschaften, mit denen führende Menschen aller Rassen, Hautfarben und Konfessionen ausgerüstet sein müssen, erreichen wir kaum eine friedliche Zukunft. Hohe fachliche Kompetenz alleine genügt nicht mehr. Weltweit sind bei Führenden neben fachlicher Kompetenz Menschenliebe und Einfühlungsvermögen, das ist Weisheit, gefordert.
    Der neue Weg, friedenstaugliche Menschen zu finden, hat uns ein genialer Autodidakt mit seiner Ausdruckspsychologie und dem Einblick in individuelle Wirklichkeiten des Seins, Carl Huter, 1861-1912, gezeigt. Seine politisch neutrale Menschenkenntnis (Ausdruckspsychologie), und seine umfassende Weltweisheit greifen leider noch kaum und sein Denken erscheint in keiner der modernen Ausblicke in die Wirklichkeit.

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