6 Kommentare

  1. „Die Demokratie lebt vom Widerspruch, lebt von der Auseinandersetzung. Sie überlebt aber nur, wenn die Argumente ausgetauscht werden können.“
    In diesem Sinne:
    Es scheint mir manipulativ und einseitig, einen den Corona-Einschränkungen gegenüber kritischen Geist, gleich in die Ecke der Verschwörungstheoretiker und Trump-Freunde zu schieben. Dies umso mehr jetzt, wo die Corona-Statistiken des Bundesamtes für Gesundheit BAG seit dem höchst Anfang November fast kontinuierlich zurückgehen:
    – Anteil auf COVID-19 positiv Getestete: von gegen 30% auf ca. 10%
    – Anzahl der Covid-19-infizierten Toten sank von 89 auf 46 (7-Tage-Durchschnitt)
    – Anzahl Covid-19-infizierte in Intensivpflege sank von 525 auf 341
    Reproduktionszahl von 1.77 (Ende Sept) sank auf 0.81 (9.1.21)
    Und wenn es so kritisch ist, muss man sich fragen warum die Gesamtzahl der Intensivstations-Betten vom höchst Mitte Nov. bei 1127 auf unter 1000 abgebaut wurde? Und dies obwohl gefährliche neue Varianten im Umlauf sind? (was zu erwarten war, denn Viren mutieren über die Jahre)
    (Alle Zahlen vom BAG, Stand: 19.1.21,
    Quelle: https://www.covid19.admin.ch/de/overview?ovTime=phase2b)

  2. Die vorhandenen Zahlen sind immer retrorespektiv. Die Bundesmassnahmen gelten für die unsichere Zukunft und berücksichtigen die Erfahrungen und Erkenntnisse der Vergangenheit.
    Wenn ich bis heute seit einiger Zeit keinen Sturz tat, weil ich seit dem letzten Sturz vor Monaten vorsichtiger gehe, darf ich nicht daraus schliessen, morgen nicht einen fürchterlichen Sturz zu tun.

  3. Was immer das Thema, die Sichtweise ist: der Kurt beschäftigt sich mit den aktuellen Themen – ein Senior welcher nicht nur im Sofa sitzt und wartet, sondern sich aktiv zum Zeitgeist Gedanken macht. Bravo Kurt !

  4. „Er winkt mit einer verächtlichen Geste und einem verärgerten Gesicht ab, dreht sich abrupt um und steigt nicht ins Tram ein; er ist sich meiner wohl überdrüssig, will sich nicht weiter mit mir unterhalten, um schon gar nicht auf Argumente eingehen zu müssen.“
    Wer sich auf diese Weise mit den aktuellen Themata beschäftigt verdient wohl nur von einseitig durch die Non-Informationsbrille Blickenden ein Bravo.

  5. Ich bin auch ein Kurt. Mir ginge es gleich wie Anton Schaller. Abwenden oder meinen Namensvetter buchstäblich ins Tram zerren, um dort weiter zu diskutieren? Ich gebe es zu: Ich würde den Weg des geringsten Widerstades wählen und ihn auch stehen lassen. Vielleicht auf eine neue Gelegenheit warten und dannzumal meine Ansicht kund tun und sage, dass die Bundesbehörden einen guten Job machen und dass es alles daran zu setzen gilt, Bergamo-Verhältnisse zu vermeiden. Vielleicht habe ich dann mehr Glück und für einmal gilt: Aufgeschoben ist wohl aufgehoben, kann aber auch durchaus nützlich sein…

  6. Uiii Toni, nicht erst beim Einsteigen ins Tram: „In folgenden Verkehrsmitteln und in folgenden Bereichen des öffentlichen Verkehrs müssen Sie eine Maske tragen: (…) Auf Perrons, Tram- und Bushaltestellen, auch wenn diese Bereiche draussen sind. (…) Beachten Sie, dass die Maskenpflicht unabhängig von der Auslastung des Verkehrsmittels gilt. “ Schau gut zu dir! Liebe Grüsse Pesche

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