FrontKulturErste Etappe der Realisierung des Centre Albert Anker

Erste Etappe der Realisierung des Centre Albert Anker

Das Centre Albert Anker in Ins BE wird ein professionell betriebenes Künstlerhaus, das Leben und Wirken eines der populärsten Schweizer Künstlers besucherfreundlich vermittelt. Zum Neubau, der als Kunstpavillon das reiche Archiv an Kunst- und Kulturgütern bewahren und präsentieren wird, wurde der Grundstein gelegt und damit die erste wichtige Etappe des Centre Albert Anker markiert.

Ab Frühling 2022 werden die Sanierungsarbeiten im historischen Wohnhaus und Atelier sowie der Ausbau von Empfangs-, Dauerausstellungsräumen und Betriebsleiterwohnung in Angriff genommen. Das Centre Albert Anker wird im 2023 dem Publikum geöffnet. Die Finanzierung von 5.4 Mio für das Bauprojekt ist dank dem grossen Engagement der Familie Ankers sowie in Verhandlung stehenden Beiträgen der öffentlichen Hand, von Gönnern und Partnern auf gutem Weg. Für das professionelle Betreiben des Centre Albert Anker werden eine betriebliche und eine künstlerische Leitung eingesetzt und die Betriebsfinanzierung von 0.6 Mio für die ersten 5 Jahre organisiert.

Das Atelier des Künstlers, wo die Zeit stehen geblieben scheint.

Die Stiftung Albert Anker-Haus Ins hat sich zum Ziel gesetzt, das historische Anker-Haus von 1803 als Centre Albert Anker weiterzuentwickeln. Das Centre Albert Anker soll ein national bedeutendes Künstlerhaus werden, das ein umfassendes Bild des künstlerischen und kulturellen Wirkens Albert Ankers in seiner Zeit vermittelt und erlebbar macht. Für das einzigartige Kulturerbe, das Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt des international wirkenden Schweizer Künstlers Albert Anker gibt, werden professionelle und besucherfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen.

Ein Neubau ganz in Holz

Im Garten entsteht ein einfacher und energieschonender Neubau ganz in Holz, der als Kunstpavillon dazu dient, das Archiv an Kulturgütern fachgerecht zu konservieren, zu präsentieren und Kabinettausstellungen zu ermöglichen. In einer zweiten Etappe werden das Atelier und Wohnhaus sanft saniert und mit besucherfreundlichen Empfangsräumen und einer Dauerausstellung sowie einer Betriebsleiterwohnung ausgestattet. Das Bau- und Sanierungsprojekt hat Ende 2020 die Baubewilligung erhalten. Die Finanzierung von 5.4 Mio. ist dank des Engagements der Familie sowie Gönnern und Stiftungen zurzeit zu 60% gesichert. Es werden substanzielle Beiträge von Seiten des Kantons, Lotteriefonds, Amt für Kultur und Denkmalpflege erwartet und weitere laufenden Verhandlungen mit zukünftigen Partnern stimmen den Stiftungsrat zuversichtlich, das Projekt nach Plan umzusetzen.

Modell des neuen Kunstpavillons zum sicheren Aufbewahren und Präsentieren der Kunst- und Kulturgüter Albert Ankers.

Die Grundsteinlegung ist gemäss Mitteilung ein Meilenstein in der Realisierung der ambitionierten Pläne. Nachdem die Stiftung 2016 das ehemalige Wohn- und Atelierhaus übernommen und das Projekt Centre Albert Anker entwickelt hatte, folgte im Februar 2020 die Baugesuchseingabe und Ende Dezember 2020 die Baubewilligung. Die Bauarbeiten für den Neubau im Garten starteten am 25. Mai. Im Kunstpavillon, der im Frühling 2022 fertiggestellt ist, werden die Kunst- und Kulturgüter für die nachfolgende zweite Etappe der Sanierung des Wohnhauses zwischengelagert. Das Centre Albert Anker wird voraussichtlich im 2023 den Betrieb aufnehmen und dem Publikum geöffnet.

Für den Betrieb der ersten 5 Jahre sind 0.6 Mio budgetiert und ein Finanzierungsplan erstellt. Es wird eine betriebliche und eine künstlerische Leitung eingesetzt, die den Unterhalt der Liegenschaft und Infrastruktur, die Konservierung des Kulturerbes, das Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm professionell und besucherfreundlich gestalten.

Das Centre Albert Anker wird zu einer Bereicherung des schweizerischen Kunst- und Kulturangebots mit der Stärke der authentischen und intimen Begegnung mit dem international verehrten Schweizer Künstler Albert Anker.

Titelbild: Vorderseite des Albert Anker Hauses mit Garten. Fotos: ©Stiftung Albert Anker-Haus Ins/A. Jaquemet

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