FrontKolumnenPandemie: Setzen wir ein starkes Zeichen am 28. November!

Pandemie: Setzen wir ein starkes Zeichen am 28. November!

Die Abstimmungsunterlagen liegen vor mir auf dem Tisch. Das Radio verbreitet gute Stimmung, die Nachrichten danach tun genau das Gegenteil: Die neuesten Zahlen «um und mit Corona» steigen und steigen. Covid-19, die Delta-Variante, ist unerbittlich. Ich lese und überlege, denke nach. Lese im Abstimmungsbüchlein, was Bundesrat und Parlament sich ausgedacht haben, wie sie das geltende Covid-19-Gesetz verändern, verbessern und ergänzen wollen. Ich nehme zu Kenntnis, was die resolute Gegnerschaft zu sagen hat. Überzeugend ist es nicht. Im Gegenteil: Da wird mit einem Freiheitsbegriff hantiert, der genau das Gegenteil von dem bewirkt, was angestrebt wird: ein normales Leben.

Ich lese in der Zeitung, dass ein Milliardär, der Zuger Finanzier Urs Wietlisbach, seiner Frau Simone 600’000 Franken zugesprochen hat, damit sie als Mitglied im Komitee «Gesund und frei» heftig gegen das Covid-19-Gesetz mit Inseraten polemisieren kann, darlegen kann, dass 40% der Corona-Patienten auf den Intensivstationen doppelt geimpft seien, was völliger Unsinn, statistisch widerlegt ist. Sie kämpft so mit Fake-News Seite an Seite mit der Blocher Tochter Rahel, auch sie mit Milliarden im Hintergrund.

Ja, der Ton wird immer rauer, auch auf der Gegenseite. Der deutsche Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ist entsetzt über Karnevalsfeiern und meinte: «Das ist Freiheit zum Sterben». Und in der ARD-Fernsehsendung «Anne Will» doppelte er gleich nach, als er von einer «Tyrannei der Ungeimpften» sprach. Und einer, dem man nicht nachsagen kann, dass er von der Corona-Krise nichts versteht, sprach aus, von welcher Voraussetzung aus er dem Virus den Kampf ansagte, der portugiesische Vizeadmiral Henrique Gouveia e Melo: «Das Wichtigste ist, die Sache zu einem Krieg zu machen.» Entsprechend martialisch ging er auch vor. Er stellte einen Stab aus rund vierzig Ärzten, Analysten, Mathematikern und militärischen Führungskräften zusammen, agierte nach militärischen Entscheidungsprozessen. Seine Absicht dabei war klar und unmissverständlich: «Ich will in diesem Krieg die Bevölkerung schützen, das Virus bekämpfen, da haben dazwischen Impfgegnerinnen und Impfgegner keinen Platz.»

Es wurde geimpft wie am Fliessband. Und wo es Widerstand gab, stellte sich der Vizeadmiral in Uniform den Gegnern in Diskussionen. Und siehe da. Portugal steht heute weit besser da als wir in Mitteleuropa. Das ohne Zwang und neue Vorschriften. Einwenden kann man sofort, dass das neue, das demokratische Portugal erst 1974-76 nach der Nelkenrevolution aus einer Diktatur entstanden ist, im Gegensatz zur Schweiz noch eine junge Demokratie sei. In der Zwischenzeit hat Henrique Gouveia e Melo sein Mandat an die Regierung zurückgegeben, nachdem er den Auftrag erfüllt habe; sie habe jetzt wieder die Bevölkerung zu schützen.

Die Schweiz hätte schon längst einen Krisenstab einsetzen können. In der Vergangenheit hat sie mit Gesamtverteidigungs- und Führungsübungen gute Erfahrungen gesammelt. Wir haben damals in den Übungen laufend die Lage analysiert, Lösungsvarianten erarbeitet und sogenannte vorbehaltene Entschlüsse gefasst, so dass derjenige, der der neuen Lage entsprach, sofort umgesetzt werden konnte. So hat es auch der portugiesische Vizeadmiral gemacht, im Ernstfall.

Wie würden wir heute dastehen, wenn sich beispielsweise Ueli Maurer den Freiheitstrychlern in würdevollem Abstand entgegengesetzt und sie zum Impfen aufgefordert hätte, statt sich mit ihnen in einem Trychler-T-Shirt abfotografieren zu lassen? Distanz statt Anbiederung wäre eines Bundesrates würdig, gar erste Pflicht.

Wie würden wir dastehen, wenn die Politik eine weit stringentere Linie verfolgen, wenn sie nicht immer abwarten, wissenschaftliche Erkenntnisse in den Wind schlagen und immer wieder zu spät reagieren würde, wie gerade jetzt auch wieder?

In 14 Tagen stimmen wir ab. Setzen wir ein Zeichen, legen wir ein überzeugtes Ja zum Covid-19-Gesetz in die Urne, damit wir dem einen Schritt näherkommen, was wir wieder wollen: ein normales Leben. Ob das aber genügt? Aktuell kann ich ein schleichendes Gefühl nicht unterdrücken, und ich frage mich: Braucht es nicht noch schärfere Massnahmen als im Gesetz vorgesehen, um der dramatisch steigenden Zahl Infizierter Herr zu werden? Einen resilienten Bundesrat auf jeden Fall.

29 Kommentare

  1. Das Virus hat schon bald 11’000 Menschenleben gekostet in der Schweiz. Wenn ich mir die Impfquote, die bisher beschlossenen Massnahmen und die politischem Manöver anschaue, mache ich mich ernsthaft Sorgen wie dieser Winter verlaufen wird.

    Wie heisst es so schön: Die einen tragen Trycheln die anderen Verantwortung.

  2. Die grösste Partei dieses Landes, die SVP, spielt wieder mal ein widerliches, teuflisches Spiel indem sie politisches Kapital aus einer globalen Pandemie schlagen will. Anstatt zusammenzustehen und Verantwortung zu übernehmen, hofiert sie gezielt Impfgegner, Coronaleugner und Verschwörungsschwurbler. Einer ihrer Exponenten im Bundesrat stellt sich bewusst an die Seite des harten Kerns der Impf- und Massnahmengegner und lässt sich im Trychlershirt ablichten. Der Parteipräsident weigert sich beim Impfaufruf mitzumachen und bestärkt damit die Impfgegner. Die milliardenschweren „Eigner-Sponsoren“ der SVP: Der Blocher Clan bis nun zu Wietlisbach-Häcki, schütten viel Geld in die Kampagne gegen das Covid-Gesetz. Selbstverständlich haben sich Blocher und Co. subito impfen lassen und wohl auch eine Booster Impfung längst verabreicht bekommen! Und es geht denen auch nicht um Freiheit oder Übernahme von Verantwortung diese Pandemie rasch zu beenden. Es geht denen nur um Machtgeilheit und die Befriedigung, dass ihre Partei bei den nächsten Wahlen wieder ein paar Prozentpunkte zulegen kann. Wo diese Stimmen herkommen hat die „SVP-Eignerfamilien“ noch nie interessiert. Immerhin haben sich die Mitgründer der Partners Group: Gantner und Erni ganz klar von Wietlisbach distanziert und unterstützen das Covid Gesetz. Frau Wietlisbach geborene Häcki, deren Vater zu den Gründern der SVP im Kanton Luzern gehört und für den Ständerat kandidierte, gehört ebenfalls zum Hardcore-Kreis der SVP und profitiert nun auch von unbeschränkten Geldmitteln ihres Zweitmannes. Die wissen alle, dass ihr „Spiel“ eh aufgehen wird. Die SVP wird als Protestpartei wieder mal zulegen und ihr Machterhalt im Bundesrat ist eh gesichert, was auch immer ihre Exponenten im Bundesrat sich für üble Spielchen für die Parteipropaganda hingeben. Dass die anderen Parteien im Machtkartell des Bundesrates, die SVP für ihr übles Verhalten in dieser Pandemie nicht scharf kritisieren, ist nicht akzeptabel und zeigt deren Angst nach den nächsten Wahlen selbst von der SVP abgestraft zu werden. Die Medien tun hier eh zu wenig. So liegt es an uns verantwortungsvollen, aufgeklärten Bürgern dieses üble Spiel zu durchschauen, zusammenzustehen und die Reihen zu schliessen, sich impfen zu lassen und dem Covid-Gesetz zuzustimmen. Sonst werden wir noch länger nicht zur gewohnten Freiheit zurückkehren können.

  3. Die Herren Schaller und Herren schreiben so einen Schwachsinn:
    1. ist es legitim eine andere Meinung zu haben als der sog .Mainstream, in einem demoktarischen land gilt die meinungsvielfalt ohne dass man die «andere» Seite verunglimpft inkl. versucht dieSVP in die Pfanne zu hauen mit allen möglichen feindlichen Klischees!!
    2. Es gibt namhafte Wissenschaftler, Aerzt, Juristen , die die massnahmen als absolut übermässig finden aufgrund der zahlen!!
    3. die Statistik zeigt, dass die Sterblichkeit unwesentlich höher ist als in andern Jahren, einzig bei den über 85 jährigen ist sie höher, allerdings ist nicht klar und bewiesen, ob alle zusätzlichen Todesfälle mit oder wegen Corona erfolgt sind
    4. 1100 Gestorbene(gemäss Schaller) in 2 Jahren ergibt eine Sterblichkeit von ca 0.65Promille!!! bitte wie!! ist das eine Pandemie?
    5. Es ist eine unglaubliche Hysterie und Kadavergehorsamkeit auf seitens der Befürworter vorhanden!!!
    oder schlicht irrationale Angst

    • Lieber Herr Thurnheer
      ich bin ganz Ihrer Meinung. Und das Seniorweb so unverfroren Werbung für die Impfung macht finde ich voll daneben!

    • Herr Thurnheer: Sie können ja Nein stimmen. Nur kann man sich trotzdem an Fakten halten und nicht nachweislich Blödsinn verbreiten und sich im Ton vergreifen. Bis gestern sind in der Schweiz 11’353 Menschen an Covid gestorben. Das sind 1,23% Todesfälle der total gemeldeten 923’000 Ansteckungen. 20 mal mehr als Sie behaupten. Das sind 11’353 Menschen, die gestorben sind und nicht einfach nur «Alte»! Eine deutliche Übersterblichkeit, wie seit der Spanischen Grippe 1918 nicht mehr. Weltweit sind 5,12 Mio Menschen an Covid gestorben; über 2% der Ansteckungen. Das entspricht der Bevölkerung von Norwegen. Und wenn die Schweiz nicht ein Impfquote eines Entwicklungslands hätte sondern 20% mehr wie Portugal, würden wir heute keine Masken mehr tragen und im Inland keine Zertifikate mehr brauchen.

      • Das glauben sie wirklich? dad Covid-Gesetz ist bis 2031 gültig. klingt für mich nicht nach baldigem Ende der Massnahmen.

  4. Die Sterblichkeitsraten kann jeder nach seinem Gusto interpretieren.
    Ich für meinen Teil sehe es so:
    dank Impfungen, Maskentragpflicht, Abstand-und Hygieneregeln sowie einem guten Gesundheitswesen sind wir diesen Sommer einigermassen über die Runden gekommen. Nicht zuletzt dank vieler Bürger, die aus eigenem Antrieb Vorsicht walten lassen, etwa durch Einhalten mehr als der vorgeschriebenen Abstände (z.B. auf Wanderwegen oder in Restaurants), durch Meiden stark frequentierter Züge, Lokale, etc.
    Hätten wir das alles nicht getan, wäre die Situation schlimmer, wie Beispiele aus andern Ländern beweisen. Hätten wir uns alle impfen lassen, könnten wir zur Normalität zurückkehren. An sich sagen alle, dass sie das wollen, trotzdem kämpft mindestens ein Viertel der Bevölkerung auf wirksame Weise dagegen (und nimmt damit die schweigende Mehrheit in Geiselhaft).
    Es ist schon fast tragikomisch, wenn Leute der seit 20 Jahren erforschten MRNA-Technologie jede Menge Gesundheitsrisiken andichten, die längst wissenschaftlich widerlegt sind, aber gleichzeitig bedenkenlos Deos, Shampoos, Convenience Food und dgl. konsumieren, bei denen wissenschaftlich erwiesen ist, dass sie zu genau diesen Gesundheitsrisiken führen können.
    Wenn Dürrenmatt noch am Leben wäre, würde er wahrscheinlich eine beissende Satire schreiben

  5. Setzen wir ein starkes Zeichen am 28. November und stimmen wir so, wie
    wir es wollen und nicht unbedingt so, wie es der Autor dieses Textes allen Lesenden einimpfen möchte. ICH werde es wagen, ein überzeugtes NEIN zum Covid-19-Gesetz
    in die Urne zu legen.

  6. Impfgegner wecken leider immer wieder mit dem Wort Impf-Zwang ungute Gefühle, schlagen mit unwissenschaftlichen Argumenten um sich, beklagen den Verlust der Freiheit, behaupten, die Massnahmen seien einer Demokratie unwürdig und sind offensichtlich blind für die möglichen Konsequenzen ihrer Einstellung: Sie verlängern die Pandemie, sabotieren ironischerweise so die von ihnen geforderte Freiheit, gefährden ihre Mitmenschen, fördern immer wieder die Überlastung von Intensivstationen, Ärzten und Pflegepersonal und all das, obwohl sie als Ungeimpfte einer (leider sehr lauten) Minderheit angehören.
    Sie haben nicht verstanden, dass sie die Freiheit haben, sich nicht impfen zu lassen, diese Freiheit aber verbunden ist mit Einschränkungen, damit die Allgemeinheit vor den möglichen schlimmen Folgen einer Infektion durch Ungeimpfte möglichst gut geschützt werden kann.
    Wer hier den Fünfer und das Weggli will, also keine Impfung, aber trotzdem keine Einschränkungen, der will zu viel!

  7. Wenn es darum geht, die Verbreitung des Virus zu verhindern, sollten alle, auch die Geimpften an kritischen Orten Maske tragen und sich vor Teilnahme testen lassen!
    Inzwischen gibt es mehrere Studien, die beweisen, dass die Geimpften den Virus genauso übertragen können, wie ungeimpfte:
    – Outbreak of SARS-CoV-2 Infections, Including COVID-19 Vaccine Breakthrough Infections, Associated with Large Public Gatherings — Barnstable County, Massachusetts, July 2021
    – Shedding of Infectious SARS-CoV-2 Despite Vaccination
    – Community transmission and viral load kinetics of the SARS-CoV-2 delta (B.1.617.2) variant in vaccinated and unvaccinated individuals in the UK: a prospective, longitudinal, cohort study

  8. Herr Schaller noch schärfere Massnahmen?
    Ärzte und Therapeuten beobachten vermehrt Angst- und Schlafstörungen, Depressionen, Zwangs- und Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen als Folge der Covid-Massnahmen. Wir dürfen nicht kerngesunde Menschen und vor allem nicht Jugendliche und Kinder mit gesundem Immunsystem zu einer Impfung zwingen deren Folgen noch nicht genau bekannt sind und die lediglich einen selbst vor einem schlimmen Verlauf schützt.

    Die Risikogruppen und alle die sich impfen lassen wollten, sind inzwischen geimpft und erhalten auf Wunsch auch eine Booster-Impfung. Was genau rechtfertigt also schärfere Masnahmen und womöglich einen Impfzwang?

    Ob geimpft oder nicht, nur ein NEIN am 28. November bringt die Normalität zurück.

  9. An alle Geimpften: Ich bin Jahrgang 1949, Kerngesund, und Ungeimpft, was ich auch bleiben möchte! Es gibt nämlich auch ganz andere Gründe gegen das Impfen: Ich habe mich seit nicht mehr Impfen lassen, weil ich damals einen allergischen Schock erlitten habe (Fachausdruck: anaphylaktischer Schock). Ich bin nämlich Allergiker welcher auf alles mögliche Allergisch reagiert: Auf verschiedene Blütenstaube, und auch auf verschiedene Lebensmittel. Mit 49 habe ich mich im Herbst 1998 gegen die «normale» Grippe Impfen lassen. Grund: Im Frühling zuvor habe ich eine neue Stelle angetreten, und man hat mir «empfohlen» mich Impfen zu lassen, weil fast die ganze Belegschaft geimpft sei. (Was sich später als Lüge heraus stellte.) Im darauf folgenden Januar, hatte ich trotz der Impfung eine sehr starke Grippe mit hohem Fieber (über 40 Grad), und ich war drei Wochen Krank! Dies habe ich mein Leben lang nie vergessen, und damals schwor ich mir mich nie mehr Impfen zu lassen! Was ich bis heute auch eingehalten habe. Weil ich nun also Allergiker bin, und mich so lange nicht mehr hab Impfen lassen, besteht die Gefahr eines allergischen Schocks wegen der Impfung! Das hat mir sogar mein Hausarzt bestätigt. Allergischer Schock: https://allergiecheck.de/allergie/anaphylaktischer-schock
    Zudem weiss man dass das Zertifikat überhaupt nichts schützt: Da ja auch geimpfte den Virus übertragen können, und sich aber durch das Zertifikat sicher fühlen, wird kein Atemschutz getragen, kein Abstand gehalten, und der Virus kann sich ohne weiteres auch unter den geimpften weiter verbreiten!! Mit dem Covidgesetz will man (der Bundesrat) nur die Möglichkeit haben, das Zertifikat als Pflicht zu machen. Also: Wenn ein Zertifikat abgelaufen ist, braucht man logischerweise ein neues. Und wie bekommt man das? Durch eine weitere Impfung. Und so geht das weiter, und weiter………..
    Das bedeutet doch wir haben dann einen versteckten Impfzwang, oder etwa nicht? Darum am 28. Nov. unbedingt ein NEIN in die Urne legen!!!

  10. Noch was wichtiges: Wenn sich ALLE an die einfachen Schutzmassnahmen halten würden, hätten wir sicher die hälfte der Ansteckungen. Schutzmassnahmen = Hände immer wieder waschen und auch desinfizieren, Schutzmaske tragen in allen öffentlichen Räumen, Restaurants sollten Plexiglaswände aufstellen, auf die richtige Handhabe der Schutzmaske achten, Abstand halten (mind.1.5m) auch mit Schutzmaske, und so weiter. Dann würde man auch kein Zertifikat benötigen, und man könnte sich überall frei bewegen.

    • Wir wollen wieder zur Normalität zurück. Was Sie da kolportieren sind Massnahmen, die genau die radikalen Impfgegner und Nein Stimmenden ablehnen! Und wenn jede und jeder meint, er könne mit irgendwelchen Thesen rumschwurblen und auch noch meint, die Welt richte sich nach der eigenen Befindlichkeit und dem eigenen Egoismus, dann endet die Welt im Totalchaos. Weltweit sind nun fast 8 Mrd. Covid Impfungen verabreicht worden! 99,9% haben keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Und wer immer noch behauptet Impfen würde nichts bringen und nur weil er eine Impfung nicht erträgt Nein stimmt, ist schlichtweg ein verantwortungsloser Egoist. https://bag-coronavirus.ch/impfung/nebenwirkungen-fragen/

      • 99.9%? Quelle?

        Wie bitte, soll man die Nebenwirkungen dann verlässlich tracken? Wenn soagr die Hersteller n der Packungsbeilage auf fehlende Daten hinweisen und die Langzeitstudien erst in einem Jahr fertig sind?

        Wenn Sie ernst genommen werden möchten, bitte seriös argumentieren.

  11. Was seit Monaten von den Impfgegnern und Verschwörungslaferis an hanbüchenem Unsinn über Impfungen verbreitet wird, ist pandemischer als die aktuelle Pandemie selber! Die tausendfachen Behauptungen sie seien nie geimpft worden, sind Lügen und zeigen die Verblendung. Wir sind ausnahmslos als Kinder gegen Kinderlähmung-Polio (20-60% tödlich bei Ansteckung und lebenslange Verkrüppelung bei Überlebenden, 5 Impfdosen zur Immunisierung nötig), gegen Starrkrampf-Tetanus (25% tödlich), gegen Diphterie (10% tödlich), jüngere gegen Hepatitis B (10% tödlich) u.a. geimpft worden. Und wir sind alle froh sind wir von diesen gefährlichen Krankheiten nicht dahingerafft worden! Aktuell sind in der Schweiz 23 Impfungen gegen gefährliche Viruserkrankungen und bakteriologische Infekte erhältlich. Covid-19 gehört mit einer Todesrate von über 2% auch zu den gefährlichen Viruserkrankungen. Und ich mag dieses unmenschliche, egomane Geschrei nicht mehr hören, es seien ja nur Alte betroffen und würden daran sterben. Als ob das Leben eines älteren Menschen nichts mehr wert sei?! Die aktuell über 200’000 mit Long-Covid Erkrankungen, darunter auch viele jüngere, zeigen schon lange, dass es sich hier, mit den Worten der Impfgegner, eben nicht nur um einen «harmlosen Schnupfen» handelt. Bis zur nächsten Pandemie, wo vielleicht Kinder und jüngere Menschen, wie bei der Spanischen Grippe, wieder dahinsterben, dann sind die heutigen Gegner die ersten, die laut ausrufen und subito ein Impfung und totale Rücksichtnahme aller anderen fordern! So wehleidig, unsolidarisch und rücksichtslos sind leider weite Teile unserer Gesellschaft geworden. Da könnten wir uns an den Portugiesen, Spaniern, Skandinaviern usw. ein Vorbild nehmen. Alle mit sehr hoher Impfrate, nun sehr tiefen Fallzahlen und im Inland mit weitgehend wegfallenden Massnahmen. https://www.infovac.ch/de/impfunge/nach-krankheiten-geordnet/kinderlaehmung-poliomyelitis

  12. Militärmacht gegen Meinungsfreiheit? hmmm…. kommt mir irgendwie bekannt vor… Warum nicht gleich das dritte Reich als Vorbild nennen, wenn wir schon dabei sind?

    Stimmen sie nur mit Überzeugung Ja, damit wir in einem Jahr dann bis zum Hals statt nur kniehoch in der Scheisse stecken.

    Wenigstens wird man die Schuld dann nicht mehr den Ungeimpften in die Schuhe schieben können.

  13. Schon Jeremias Gotthelf kämpfte gegen die Unvernunft der Impfgegner. Lesen Sie Annebäbi Jowäger. Dabei gab es sicher bei der damaligen Pockenimpfung mehr unerwünschte Nebenwirkungen als heute bei den Covidimpfungen. Aber es ist ja so einfach und klar. Die Risiken, die Ungeimpfte eingehen (nicht nur die Alten) sind viel grösser als die Risiken einer Impfung. Uebrigens sind die Risiken für Allergiker bekannt und werden abgeklärt.
    Aber wir stimmen ja nicht über eine Impfpflicht ab. Und was die Wirkung von Impfung und Massnahmen einerseits und das Geschrei der Impfgegner und Massnahmenkritiker andererseits für die Gesellschaft bedeuten haben Yolanda Schütz und Markus Meier auf den Punkt gebracht.

  14. Einfach nur traurig, diese ellenlangen Texte voller Aggressivität!
    Ich habe ganz einfach nur zwei Fragen an die Impfgegner –

    1. Warum wollt ihr euch nicht impfen lassen. Vor was genau habt ihr Angst?

    2. Wir stecken in einer weltweiten, gefählichen Pandemie. Was für Massnahmen, sie einzudämmen,
    schlägt Ihr denn vor?

  15. Ich habe mir eine etwas andere Lösung ausgedacht:
    Das System ändern, die Massnahmen abstellen, die entstanden Schäden bei alten Menschen in Heimen und bei Kindern und Jungendlichen behandeln. Wieder leben lassen.
    Mit dem Virus leben, sowie wir das immer getan haben und unser Immunsystem kann das.
    Sonst wären wir schon lange ausgestorben! Denn jedes Virus will überleben und sich vermehren, dafür braucht es uns als Wirt. Deshalb ist es nicht in seinem Interesse uns umzubringen.

    Dafür die Intensivpflegenden mit Boni belohnen, so wie es die Banken tun. Dann hätten wir genügend gut ausgebildetes Personal, könnten die abgebauten Intensivbetten wiederbeleben und wo sind eigentlich die vielen extra gekauften Beatmungsgeräte gelandet? Auf Halde?

    Trotz Impfungen sind wir wieder soweit wie letztes und vorletzte Jahr. Auch normal, jetzt kommt die Grippe, dann die Erkältung, die Sommergrippe, etc. etc. Eigentlich wie immer, nur wird darüber berichtet. Wollen wir die nächsten 20 Jahre dagegen kämpfen? Unser Leben lebt weiter, nur wir haben Angst vor allem und jedem. Und das in einer Zeit, wo wir alle so gut genährt, medizinisch versorgt und fast gesund sind. Ich verstehe das nicht. Etwas ändern, statt einander zu bekämpfen. Unsere Energien für die Wiedergutmachung der bereits entstandenen Schäden einsetzten.

    Eine altgediente Intensivstationsschwester

    • «Ich habe mir eine etwas andere Lösung ausgedacht:
      Das System ändern, die Massnahmen abstellen, die entstanden Schäden bei alten Menschen in Heimen und bei Kindern und Jungendlichen behandeln.»

      Merken Sie den Widerspruch eigentlich nicht?
      Wenn Sie «die Massnahmen abstellen», haben Sie bi weitem nicht genügend Personal um «die entstandenen Schäden bei alten Menschen in Heimen und bei Kindern und Jungendlichen zu behandeln».
      «Mit dem Virus leben, sowie wir das immer getan haben und unser Immunsystem kann das.
      Sonst wären wir schon lange ausgestorben!»
      Natürlich geht das. Aber dann müssen Sie genügend Siechenhäuser bauen wie im Mittelalter. Das war die Lösung unserer Vorfahren. Selbstverständlich sind die dabei nicht ausgestorben.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Artikel