StartseiteMagazinKulturGesucht: Werke von Annie Stebler-Hopf

Gesucht: Werke von Annie Stebler-Hopf

Das Kunstmuseum Bern plant im Frühjahr 2023 eine Ausstellung zur Schweizer Künstlerin Annie Stebler-Hopf (1861–1918). Da über die Künstlerin bisher kaum geforscht wurde, bittet das Kunstmuseum Bern Sammler:innen, Kunstinteressierte und Kunstkenner:innen um Hilfe.

Die Schweizer Künstlerin Annie Stebler-Hopf hat ein aussergewöhnlich komplexes und kraftvolles Werk geschaffen. Trotzdem ist sie bisher wenig bekannt und es gibt kaum Informationen oder Forschung zu ihr und ihrem Werk. Das will das Kunstmuseum Bern mit einer Ausstellung ändern. Um ein möglichst differenziertes Bild der Künstlerin zeichnen zu können, ist das Kunstmuseum Bern dafür auf die Unterstützung von Nachfahr:innen, Verwandten, musealen und anderen Institutionen sowie des Kunsthandels und von Privatpersonen angewiesen, die die Ausstellung mit Werken, Dokumenten oder anderen Informationen zur Künstlerin unterstützen können.

Eine Geschichte, die nie geschrieben wurde

Das Leben von Annie Stebler-Hopf lässt sich in wenigen Fakten zusammenfassen. Sie wurde 1861 in Thun geboren und machte ihre Ausbildung in Berlin bei dem Maler Karl Gussow. 1882 zog sie gefolgt von Ottilie Roederstein, einer weiteren Schweizer Malerin, nach Paris. Dort studierte sie unter Luc Olivier Merson und Tony Robert-Fleury an der Académie Julian im Rahmen von Privatunterricht, da Frauen an der staatlichen École des Beaux-Arts bis 1897 nicht zugelassen waren. Zwischen 1884 und 1890 stellte sie im Salon
aus und, nachdem sie 1890 nach Zürich gezogen war, 1894 in der Schweizerischen Gesellschaft der Schönen Künste.

Die erste monografische Ausstellung zu Annie Stebler-Hopf ist ein Versuch, eine Geschichte zu schreiben, die nie geschrieben wurde. Dabei ist die Pionierleistung der Künstlerin umso bemerkenswerter, als sie im historischen Kontext der Verweigerung des akademischen Zugangs in einer von Männern dominierten Welt vollbracht wurde. Die für 2023 geplante Ausstellung im Kunstmuseum Bern will die Geschichte eines aussergewöhnlichen Werkes erzählen und so einen wichtigen Beitrag zur Wiederentdeckung grosser Künstlerinnen leisten.

Titelbild:

Links: Annie Stebler-Hopf, Am Seziertisch (Professor Poirier, Paris), um 1889, Öl auf Leinwand, 114 x 147 cm, Kunstmuseum Bern, Geschenk des Gatten aus dem Nachlass der Künstlerin

Rechts: Annie Stebler-Hopf, Abendbeleuchtung eines kleinen Sees am Matterhorn, Öl auf Leinwand, 62,3 x 81,8 cm, Kunstmuseum Bern, Schenkung Sylvia Y. Stebler


Aufruf

Wenn Sie Werke von Annie Stebler-Hopf, Dokumente oder Informationen zur Künstlerin besitzen und bereit sind, sie dem Kunstmuseum Bern für die geplante Ausstellung zur Verfügung zu stellen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Kontakt Medien:
Anne-Cécile Foulon, Leiterin Kommunikation & Marketing
press@kunstmuseumbern.ch
+41 31 328 09 93

Kontakt Kuratorium:
Livia Wermuth, kuratorische Assistentin
livia.wermuth@kunstmuseumbern.ch
+41 31 328 09 98


 

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