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Kräuter lassen Mücken verduften

Die ersten warmen Sommernächte sind schon da. Die Mücken zum Glück noch nicht so zahlreich. Jetzt heisst es vorsorgen: Mit einem Kräuterensemble rund um die Sitzecke im Garten oder auf dem Balkon, das für uns nach Sommer duftet und gleichzeitig die Mücken vertreibt.

Da sitzt man gemütlich zusammen, vielleicht mit einem Glas Wein oder Fruchtsaft, hoffentlich mit guten, entspannten Gesprächen. Und dann das: Dieser sirrende Sound, der so nervt und den man wirklich nicht will. Weder beim gemütlichen Geniessen einer warmen Sommernacht und noch weniger im Schlafzimmer. Klar: Auch Mücken wollen leben und sich fortpflanzen. Und dafür brauchen die Weibchen Proteine. Und die bekommen sie beim Menschen via Blut frei Haus – oder Garten – geliefert.

Es ist wohl eher selten, dass die Tierliebe einen hindert, mitten in der Nacht mit einem Handtuch auf die Jagd zu gehen, wenn dieser hochtourige Summton ertönt und zuverlässig den Schlaf vertreibt. Aber im Garten gibt es ausser Mord und Totschlag ein paar pflanzliche Alternativen. Vielleicht nicht so radikal wirksam, aber doch abschreckend.

Ein Zitronenbäumchen – alternativ zwei, drei Zitronen auf dem Tisch – sehen schön aus. Für uns. Mücken mögen den Geruch gar nicht. (Alle Bilder pixabay)

Zuerst mal: Im Dunkeln sitzen, macht im Sommergarten wenig Sinn. Denn die aufdringlichen Blutsauger werden nicht in erster Linie vom Licht angezogen, sondern von unseren Ausdünstungen. Es ist das CO2, das Kohlendioxid, das wir mit jedem Atemzug in die Nachtluft entlassen und das die Mücken noch in 50 Metern Entfernung wahrnehmen. Und dazu die Stoffe wie Milchsäure, Ammoniak und andere, die über die Haut ausgeschieden werden und uns zu wahren Mückenmagneten macht.

Tomatenstauden als Mückenvertreiber

Also gründlich duschen und dann den Atem anhalten? Ist nicht sehr praktikabel. Aber Ablenkung, die hilft. Nur schon ein oder zwei buschige Tomatenstauden im Topf, Lavendel und einen kleinen Küchengarten mit Rosmarin, Basilikum, Thymian und Minze in der Nähe, lenkt die Plaggeister vielleicht weg, hin zum Nachbarn ohne Kräuterduft.

Und Zitruspflanzen! Ob ein Zitronenbäumchen, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, oder die zwar kleinblütigen, aber anmutigen Duftblattpelargonien – verwandt mit den biederen Geranien, aber sehr viel aparter – lassen die Mücken ganz schnell «verduften».

Wer raucht, vertreibt die Mücken. Vielleicht aber auch heikle Tischgenossen.

Wer kann, der lädt sich zum abendlichen Sommernacht -Treffen eine Raucherin, einen Raucher ein. Auch Räucherstäbchen oder Räucherspiralen leisten gute Dienste. Und wenn die Asche im Gartengrill noch nachglüht, kann immer wieder etwas Lavendel, Rosmarin, Salbei oder Wermut nachgelegt werden. Solche Aromawölkchen sind nicht aufdringlich, aber bei Mücken äusserst unbeliebt.

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1 Kommentar

  1. Eigentlich logisch, dass man die Natur gegen die Natur (Mücken) einsetzt. Ich habe seit Jahren im Sommer eine Duftpelargonie auf dem Balkon und bin von stechenden Plagegeistern meist verschont geblieben. Ärgerlich nur, dass sich dieses Jahr weder auf dem Markt noch in Blumengeschäften ein Exemplar auftreiben lässt. Die Kräuter, die Sie erwähnen, sind leider nicht so wirksam wie die Pelargonie, die für mein Geruchsempfinden eher stinkt. Vielleicht ist ja mein Riechorgan ähnlich empfindlich geworden wie das der Mücken? Das denke ich manchmal auch, wenn mir in der Stadt, im Bus, Tram, Zug, allgemein in geschlossenen Räumen, für mein Empfinden so widerliche und überaus aufdringliche Parfumwolken entgegen wehen. Genauso ergeht es mir übrigens auch beim Lärm. Wie halten es die Verkäuferinnen in den Warenhäusern bloss aus, den ganzen Tag mit lauter Mainstream-Musik und was ich vermute, auch mit künstlichen Düften berieselt zu werden? Dann lieber noch hi und da einen Mückenstich in angenehmer Gesellschaft, nicht wahr?

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