Der Startschuss zur 45. LUGA ist gefallen. Bis am 5. Mai 2024 werden Hunderttausende die Messe auf der Luzerner Allmend besuchen.
Das Interesse an der offiziellen Eröffnungsfeier am Freitag war gross: 500 namhafte Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft trafen sich zum persönlichen Austausch. Sie durften den Grussworten von Ehrengast Bundesrat Albert Rösti folgen, der die einzigartige Vielfalt der Luga als Erfolgsrezept lobte.

450 Aussteller, sechs Sonderschauen sowie ein kunterbuntes Programm mit über 300 Veranstaltungen sorgen für Inspirationen, Unterhaltung und Genuss. Einer der Höhepunkte ist das Generationenprojekt: der geplante Durchgangsbahnhof Luzern. Das Projekt ist dreidimensional erlebbar. Die Besuchenden betreten einen Tunnel und gelangen auf eine Aussichtsplattform, von der aus die auf einer Karte eingezeichnete Tunnelvariante studiert werden kann.

Das Bahnprojekt, der Durchgangsbahnhof von oben
In einer anderen Halle findet man einen Stand, an dem Christian Ulrich vom Club der Amateure für Metallmodellbau mit einem Schraubenzieher an Stokys-Teilen bastelt. Ein Besucher wundert sich: «Was, die werden noch hergestellt? Ich habe als kleiner Bub damit gespielt.»

Christian Ulrich am Stokys-Stand
Auf dem Weg zur Määrthalle steht eine Kegelbahn, eine Einrichtung, die man heute fast nicht mehr sieht. Und man kann sich dort sportlich betätigen. Überall: Das Publikum ist bunt gemischt und man findet Reiseangebote, Küchengeräte, einen Streichelhof und Zuckerwatte. Dass die Luga heute noch so beliebt ist, liegt auch an den Organisatoren. Sie gehen mit der Zeit und legen Wert darauf, dass für jede und jeden etwas dabei ist – offensichtlich ein Erfolgsrezept.

Die Kegelbahn
In der Määrthalle zeigt Lena Thierstein der Töpferei Aebi aus Trubschachen, wie man ein Gefäss erstellt. Die Töpferei Aebi ist ein Tradiditionsunternehmen, das seit 1901 eigenes Geschirr herstellt. Man kann unter kundiger Leitung das eigene Geschirr bemalen oder selber das Töpfern erlernen.

Lena Thierstein beim Herstellen von Geschirr
Aktiv werden dürfen die Besuchenden in fünf weiteren Sonderschauen: bei der «Servicemeisterschaft», der Sonderschau «Pferd», «Moviecars und Cosplay», «Energie und Klima» und «STOKYS». Dieses Jahr wird direkt neben dem Lunapark eine neue Gastro- und Begegnungszone lanciert: der LuGarten. Der urbane Garten ist mit bunten Wimpeln, Lichterketten, Sitzgelegenheiten und einer doppelstöckigen Bar gestaltet, bietet ein vielseitiges kulinarisches Angebot und lädt die Besuchenden zum Verweilen ein.

«Der LuGarten ist eine spannende Kombination aus Action vom Lunapark und gemütlichem Treffpunkt. Man kann hier seine Mittagspause geniessen sowie den Feierabend mit Freundinnen, Arbeitskollegen oder der Familie ausklingen lassen. Die Luga garantiert für Familien wieder jede Menge Spiel, Spass und Unterhaltung. Im Streichelhof können Kinder Kälbli, Säuli und Geissli nach Herzenslust streicheln und im «Spiel und Spass»-Zelt warten auf die kleinen Luga-Gäste einzigartige Spiele der Ludotheken, ein grosser Spielplatz oder das «Knutwiler-Land».
Und wer noch nicht genug hat: Vom 3. bis 12. Mai findet in Bern die BEA statt.
Fotos: LUGA und Josef Ritler


LUGA: Schön und gut. Ich wünschte, dass die 500 namhafte Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft samt Bundesrat Rösti sich zum persönlichen Austausch auch noch in Lenzburg treffen, indem sie die Ausstellung: ‚Natur und wir – eine Ausstellung zur entscheidenen Fragen unserer Zeit‘ besuchen.