Jetzt strömen wieder hundertausende Besucher an die Frühlingsmessen LUGA in Luzern und an die BEA in Bern. An beiden Orten gibt es viele interessante Neuigkeiten. Die LUGA setzt auf gesellschaftliche Themen, in der BEA laufen auch Roboter herum.
In der LUGA gibt die Schweizer Armee Einblicke in Friedenseinsätze.. Der Zivilschutz präsentiert seine Arbeit im Alltag. Rund 450 Aussteller sind dieses Jahr dabei. Junge Unternehmer erhalten in der Start-up-Zone eine Plattform.

Ein Klassiker bleibt der Bauernhof. Erstmals wird ein moderner Laufstall gezeigt. Besucherinnen und Besucher sehen, wie die heutige Landwirtschaft funktioniert und wie Technik und Tierwelt zusammenspielen. Nicht fehlen darf der Streichelzoo.

Kinder können sich im Laufsteg tummeln
Als Gastkanton zeigt Obwalden eindrücklich virtuelle Berg- und Zuglandschaften, Seilbahn-Action und einen Bikeparcours für Kinder. Auch Künstler und Selbstdarsteller treten auf und zeigen ihre Werke. Mit der «Enter Technikwelt», den Food-Waste-Schwerpunkten und neuen Formaten von Luzern Tourismus wie einer Game-Shove wird die LUGA auch zur Plattform für Wissen und Diskussion.

Der Künstler Nadio Eggimann arbeitet an seinen Bilder
Im neuen Laufstall und in der Arena wird für tierische Erlebnisse gesorgt, auf der Vorzone kommen alle Grillbegeisterte auf ihre Kosten und auf der Eventbühne gibt es Unterhaltung, Musik, Sport und Kultur. Für Familien und Kinder gibt es jede Menge Spiel und Spass, zudem erhalten Kinder unter zehn Jahren kostenlosen Eintritt.

An der LUGA werden viele Tiere gezeigt
In der BEA bin Bern können total 600 Tiere besichtigt werden. Ob Ratten, Schweine oder die obligaten Pferde: Das Spektrum ist breit – und wird dieses Jahr durch Roboterhunde ergänzt. Bei der Eröffnung gab es ein Höhepunkt. Ein Roboter überbrachte dem Bundesrat Guy Parmelin eine Käseschnitte.

In der Sonderschau Roboterwelten wird den Besuchenden präsentiert, was die Robotik im Jahr 2026 alles zu bieten hat. In der Halle 2 kennen die Kunststücke der ferngesteuerten Tiere kaum Grenzen. Vor den Handylinsen der Besuchenden machen sie den Handstand, winken ihnen zu. Manche Kinder zeigen sich darob leicht eingeschüchtert, andere wollen die Roboterhunde streicheln. Doch wozu dienen die Roboterhunde in der Realität effektiv? Die Einsatzbereiche sind inzwischen gross. Sie transportieren Lasten, helfen bei gefährlichen Einsätzen etwa der Polizei, kommen aber auch für heikle Inspektionen etwa in AKW oder bei Rettungen in Trümmern zum Einsatz.

Die Tiere stehen an der BEA in einem besonderen Schaufenster. Sie sorgen bei Vorführungen für Spektakel, drehen mit Kindern auf dem Rücken Runden oder werden für ihr Aussehen beklatscht. So wird etwa bei der Miss-BEA-Wahl auch heuer wieder die Hübscheste unter den Kühen gekürt. Eine Auszeichnung, die in Züchterkreisen gemäss den Messeverantwortlichen einen hohen Stellenwert geniesst.

Unter den vielen Tieren ebenfalls präsent ist die Katze – auch wenn sie physisch nicht vor Ort anwesend ist. In der Curlinghalle widmet der Verein Katzenhilfe Bern dem mit Abstand beliebtesten Haustier der Schweiz eine interaktive Sonderschau. Im begehbaren Erlebnisparcours können Katzenhalterinnen herausfinden, ob sie ihr Haustier genug artgerecht halten und ihr Zuhause wirklich sicher ist.
Fotos: Josef Ritler, Messe-Luzern und BEA Bern.
