Die Vorstellung, mit verstorbenen Familienangehörigen zu chatten, ist dank Künstlicher Intelligenz (KI) keine Science-Fiction mehr. Der Theologe und Ethiker Mathias Wirth sprach vor der Seniorenuniversität Bern und betonte bei aller Skepsis auch das Potential neuer Technologien in der Trauerarbeit.
Es gibt verschiedene analoge Möglichkeiten, die eigene Trauer über den Tod von nahen Angehörigen zu verarbeiten: Wir besuchen deren Grab, gehen in die Kirche, sind ihnen auf einem Spaziergang in Gedanken nahe, hören ihre Lieblingsmusik, zünden eine Kerze an, schauen Fotos, lesen in ihren Briefen oder Tagebüchern… Seit geraumer Zeit ermöglicht die Digitalisierung von persönlichen Daten, dass wir unsere Lieben virtuell zum Leben erwecken und so eine emotionale Verbindung zu ihnen wiederherstellen, auch nachdem sie bereits verstorben sind.
In den USA, Südkorea und Grossbritannien bietet die «Afterlife Industrie» digitale Hilfsmittel wie Chats, Avatare und Apps an, welche eine Interaktion mit Verstorbenen ermöglichen. Dank dem Einsatz von KI werden die projizierten Figuren immer detailgetreuer und ausgefeilter. Je mehr persönliche Daten (Texte, Töne, Fotos, Videos) einer verstorbenen Person in die Datenbanken der Anbieter eingegeben werden, desto authentischer werden die Modelle, Avatare oder Hologramme.
Avatar Grossmutter: KI-generiert.
Führend sind Firmen mit bezeichnenden Namen wie «You only virtual», «MyHeritage» oder «Deep Nostalgia». Sie verwandeln alte, statische Fotos in bewegte, lebendig wirkende Videos, bei denen die verstorbenen Personen sprechen, blinzeln, lächeln oder den Kopf drehen. Auf Wunsch erzählen künstlich erzeugte Figuren auf dem Smartphone oder am TV-Monitor ihre Lebensgeschichte oder lesen den Grosskindern Märchen vor.
Vorgetäuschte Kommunikation
Mit Hilfe der Deep-Fake-Technologie haben die Avatare sogar gelernt, auf Fragen hypothetische Antworten zu geben. Damit kann bei Hinterbliebenen der Eindruck entstehen, dass sie per Chat oder Anruf real mit ihren Vorfahren kommunizieren. Worin besteht der Unterschied zu «spirituellen Sitzungen»? Spätestens an diesem Punkt eröffnen sich gefährliche Optionen für Täuschung und Manipulationen.
Letzte Ruhestätten von Diakonissinnen auf dem Schosshaldenfriedhof in Bern. Foto PS.
Trauerarbeit dient mehreren Bedürfnissen: Sie eröffnet Raum für Gefühle, für Verbindungen zum Verstorbenen. Sie tröstet, würdigt den Verlust, gibt Sicherheit und ermöglicht das Weiterleben in die Zukunft. Wichtig ist laut Trauerexperten, dass Trauer nicht möglichst rasch eliminiert wird, sondern Zeit, Ausdruck und Halt braucht. Schmerz zulassen und ausdrücken, weinen, schweigen, reden, schreiben oder kreativ sein sind wesentliche Bestandteile eines nachhaltigen Trauerprozesses.
Vollbesetzter Saal an der Uni-Bern. Foto PS.
Unter dem Titel «Künstliche Intelligenz und das Weiterleben nach dem Tod? Ethische Überlegungen zu textgenerierenden Anwendungen» befasste Mathias Wirth, Professor an der Abteilung Ethik und Diakoniewissenschaft der Theologische Fakultät der Universität Bern, mit der sich verändernden Trauerkultur. Er begann seine Ausführungen mit einem grundsätzlich positiven Zugang zu den neuen Tools. Trauer-KI unterstütze die Bedeutung der Erinnerung und die ethische Pointe nach Unvergessenheit in einem Todesfall. Wenn KI begleitet, überwacht und positiv eingesetzt werde, könne die neue Technologie die Trauerarbeit im Einzelnen unterstützen. Nach seiner Ansicht generiert der digitale Umgang mit Personendaten Verstorbener mehr als Fiktion, nämlich Metafiktion. Auch generative, lernende Trauer-KIs könnten positive Erfahrungen hervorrufen.
Analoge Trauerarbeit eines Ehepaars. KI-generiert.
Aus theologischer Sicht entspreche die Bedeutung der Erinnerung einem wichtigen Grundsatz des Christentums. Auch im biblischen Kontext würden Erinnerungen an Verstorbene immer wiederholt und gewürdigt. Eine Trauer-KI könne das Gefühl der Anwesenheit, Zusammenhalt und Gemeinschaft verstärken und bewahren. So erhalte ein Geschehen der Vergangenheit Bedeutung für die Gegenwart.
Professor Wirth sieht auch kritische Punkte: Jeder Trauerprozess müsse ein Ende haben und Hinterbliebenen ein unbeschwertes Weiterleben ohne die verstorbene Person ermöglichen. Eine unbegrenzte Anwendung der Trauer-KI erschwere oder verunmögliche dieses Ziel. Ausserdem: Eine generische Trauer-KI sei nur so vertrauensweckend wie die eingegebenen Daten. Noch ungelöst ist die Hoheit über die hochgeladenen Daten: Ist es erlaubt, persönliche Daten der verstorbenen Person ohne deren explizites Einverständnis zu nutzen?
Vier Schlussfolgerungen
Am Ende seiner Ausführungen zog der Referent mit vier Bullet-Points ein eher positives Fazit:
- Trauer-KI erzeugt nicht nur Fiktion, sondern kann reale emotionale und existentielle Erfahrungen hervorrufen.
- KI kann zur Trägerin persönlicher Sprach- und Beziehungsmuster Verstorbener werden und dadurch starke Wirkungen entfalten.
- Trauer-KI kann «continuing bonds” fördern.
- Trauer-KI hat Potential in den Bereichen Erinnerung, Beziehung und moralische Kommunikation, was mit den Gefahren und Problemen von KI balanciert werden müsste.
Diskussion
Angeregte Diskussion nach dem Vortrag. Foto PS.
Fast noch spannender als der Vortrag war die Diskussion mit und unter den anwesenden Seniorinnen und Senioren. Eine Teilnehmende vermisste in der digitalen Trauerarbeit Berührungen, Umarmungen, physische Nähe. Ein Herr regte an, die Verwendung persönlicher Daten vorgängig in einer Patientenverfügung zu regeln. Ausserdem kam die Frage auf, wer Hinterbliebene auf dem Weg der virtuellen Trauerarbeit begleite und betreue.
Berührend war die Schilderung eines Witwers, seine verstorbene Ehefrau sei ihm nach dem Tod noch mehrere Wochen lang regelmässig begegnet. Er habe sie gerochen, gehört, gespürt. Eines Tages habe sie ihm erklärt: «Nun musst Du loslassen.»
Erwähnt wurde auch eine Alternative zur Trauer-KI: «Die Tagebücher der verstorbenen Grossmutter zu lesen, ist auch ein Weg zu trauern, der Zeit kostet, aber möglicherweise nachhaltiger ist als virtuelle Trauerarbeit.»
Titelbild: Die Grossmutter als Avatar. KI-generiert.
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Nachlassregelung im Internet
Nach dem Tod bleiben E-Mail- und Konten in den Sozialen Medien zunächst bestehen, solange niemand den Anbieter informiert. Angehörige können mit Sterbeurkunde und Erbschein Löschung oder Übertragung beantragen, aber ohne Passwörter oder Nachlassregelungen wird es kompliziert. In der Schweiz gelten, ähnliche wie in Deutschland, Regeln mit Fokus aufs Erbrecht und den Datenschutz.
Einfacher geht es, wenn man als alter Mensch noch zu Lebzeiten eigene Profile in den sozialen Medien löscht oder jemanden dazu ermächtigt: Deshalb hier eine Empfehlung: Richten Sie zu Lebzeiten Nachlasskontakte ein (z. B. bei Google, Apple, Facebook) und listen Sie Passwörter sowie Konten auf – idealerweise in einem Testament oder an einem sicheren Ort.
Ohne eine Nachlassregelung müssen Erben nämlich Formulare ausfüllen und auf Genehmigungen warten, was Monate dauern kann. In der Schweiz empfehlen Experten zudem, lokale Anbieter wie Swisscom oder die Post frühzeitig zu kontaktieren. (PS)


Ich bin für reales Erinnern mittels Fotos, Briefen, Filmaufnahmen, Gesprächen mit anderen, Orte aufsuchen, die an die Person erinnern, die ich verloren habe. Für mich das Wichtigste, ich muss mich von der verstorbenen Person verabschieden können. Meine Mutter konnte ich noch im Spital, am Morgen nach ihrem Versterben in der Nacht davor, mit einem Kuss auf ihre kalte Stirn und mit einigen Worten ganz nah verabschieden. Es hat mich bis ins Innerste berührt und diese intensive Erinnerung an sie begleitet mich seit ihrem Todestag vor 38 Jahren.
Was die neusten Trends der KI-Anwendungen betrifft, interessiert mich wenig. Wenn jedoch mit verstorbenen Menschen am Computer herumgespielt wird wie mit einem x-beliebigen Computerprogramm, hört für mich der Spass auf. Es ist unmoralisch, unethisch und respektlos gegenüber dem einst geliebten Menschen. Meine Meinung.
Die Abgabe zutiefst menschlicher Beziehungen an Maschinen bedeutet für mich etwas übergriffiges, ein überschreiten einiger hoffentlich noch vorhandener Gefühlsregungen, letztlich ein Schritt ins un-menschliche?
Wenn sich jetzt herausstellt, das diese Art «Erinnerung» auch für frühere und aktuelle Despoten und andere von Endlösungen Besessene historisch und zur freien Information wichtig wäre, wer oder was sorgt dann für die garantiert hilfreiche Information im Sinne von Wissensvermittlung, nicht Argumentationskrieg?
Danke für diesen wichtigen Beitrag, Peter Schibli. Die Ausführungen von Mathias Wirth zeigen, wie sehr sich Trauerkultur im Wandel befindet. Gerade die Skepsis gegenüber KI im Umgang mit Verstorbenen ist verständlich, aber ich finde den Blick auf das Potenzial genauso wertvoll. Es geht ja nicht darum, reale Beziehungen zu ersetzen, sondern Erinnerungen lebendig zu halten – etwa durch das Durchstöbern alter Fotos oder das ‚Gespräch‘ mit digitalen Erinnerungen. Ich experimentiere selbst seit einiger Zeit mit kreativen KI-Tools und habe festgestellt, wie therapeutisch allein das Formulieren von Gedanken sein kann. Auf der Plattform gemini-omni.dev habe ich beispielsweise Erinnerungstexte über einen verstorbenen Verwandten verfasst und mit einer KI dialogisch weiterentwickelt. Das half mir, neue Perspektiven auf unsere Beziehung zu gewinnen. Solche Werkzeuge können analoge Rituale wie das Anzünden einer Kerze sinnvoll ergänzen – ohne sie zu ersetzen. Ein gelungener, differenzierter Artikel, der die Debatte auf Augenhöhe führt.
Sehr interessanter Artikel zur digitalen Trauerkultur. Besonders die Ausführungen von Mathias Wirth über das Potenzial von KI in der Trauerarbeit zeigen, wie vielschichtig das Thema ist – neben der berechtigten Skepsis eröffnen sich auch neue Wege, Erinnerungen lebendig zu halten. Ich denke dabei nicht nur an Chatbots, sondern auch an KI-gestützte Video-Erinnerungen: Stellen Sie sich vor, man könnte alte Fotos und Filmaufnahmen mit modernen Werkzeugen zu einem bewegenden Zeitdokument verarbeiten. Genau in diesem Bereich entstehen derzeit spannende Anwendungen, etwa die Plattform https://aiwan.video, die es ermöglicht, mit generativer KI stimmungsvolle Filme aus persönlichen Erinnerungen zu erstellen. So könnten Trauernde vielleicht einen neuen, kreativen Zugang zu ihren Gefühlen finden – ähnlich wie beim Anzünden einer Kerze, nur digital. Die Zukunft der Trauerkultur wird sicher davon geprägt sein, welche Technologien wir achtsam einsetzen.
Interessanter Beitrag zur Trauerkultur und den ethischen Fragen rund um KI. Ich habe kürzlich ebenfalls über die Chancen solcher Technologien nachgedacht, gerade wenn es darum geht, Erinnerungen lebendig zu halten. Der Vortrag von Mathias Wirth an der Seniorenuniversität Bern zeigt, wie wichtig ein differenzierter Blick ist – weg von reiner Skepsis hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Trauerangeboten. Ergänzend zu diesem Artikel habe ich auf Next Vibe AI (https://nextvibeai.uk/) eine Sammlung von KI-Projekten entdeckt, die sich mit ähnlichen gesellschaftlichen und ethischen Fragen beschäftigen. Besonders hilfreich finde ich die strukturierte Übersicht, die es ermöglicht, sich schnell über neue Entwicklungen zu informieren und gleichzeitig die kritische Perspektive nicht zu verlieren. Genau solche Plattformen können dazu beitragen, dass wir die digitale Trauerkultur bewusst gestalten, statt sie einfach geschehen zu lassen. Danke für die Anregung!
Der Artikel von Peter Schibli trifft einen wichtigen Punkt: KI in der Trauerarbeit ist weder Teufelszeug noch Allheilmittel, sondern ein Werkzeug, das wir bewusst gestalten müssen. Besonders der Gedanke, dass digitale Erinnerungen nicht nur technisch, sondern auch ethisch durchdacht werden müssen, hat mich angesprochen. Gleichzeitig sehe ich Potenzial in kreativen KI-Anwendungen, die nicht den Anspruch haben, Verstorbene nachzubilden, sondern helfen, eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken – etwa durch dialogisches Schreiben oder das Entwickeln von Erinnerungsstücken. Ich habe kürzlich mit einer Plattform experimentiert, die genau diesen kreativen Austausch ermöglicht: https://gemini-omni.dev/ Dort lassen sich Ideen für Erinnerungsprojekte oder persönliche Texte im Gespräch mit einer KI entwickeln, ohne dass es unheimlich wirkt. Wichtig bleibt, was Wirth betont: Die menschliche Deutungshoheit darf nie verloren gehen. Wenn KI dabei hilft, Trauer in Ausdruck zu verwandeln, kann sie ein sinnvoller Begleiter sein – solange wir die Kontrolle behalten.
Ein sehr berührender und wichtiger Beitrag. Die Unterscheidung zwischen analogen und digitalen Trauerwegen ist genau das, was viele von uns beschäftigt, auch wenn wir es nicht immer in Worte fassen können. Besonders spannend finde ich den Hinweis von Mathias Wirth, dass KI nicht nur Skepsis verdient, sondern auch echtes Potenzial in der Trauerarbeit bietet. Gerade die Idee, Erinnerungen lebendig zu halten, geht über das reine Texten hinaus – etwa indem man aus alten Fotos und Videos kurze Filmszenen erstellt, die einen Menschen in Bewegung und mit seiner Stimme zeigen. Ich habe dafür kürzlich ein Tool entdeckt, das genau das ermöglicht: https://ovi.studio/ Mit solchen Mitteln wird Erinnerung zu etwas sehr Persönlichem, fast Greifbarem. Natürlich ersetzt das keine echte Trauerbegleitung, aber es kann eine wertvolle Ergänzung sein – gerade für Menschen, die digitale Wege ohnehin schon nutzen. Danke für die Denkanstösse!
Der Artikel hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich teile die Skepsis von Herrn Wirth bezüglich des Chatbots mit Verstorbenen, aber auch seine Offenheit für neue Technologien in der Trauerarbeit. Die analogen Rituale wie Kerzen anzünden, Fotos anschauen oder Briefe lesen sind unverändert wichtig. Doch gerade digitale Erinnerungen gewinnen an Bedeutung – etwa wenn man alte Bilder mit KI-Videotools wie Veo 4 (https://aiveo4.net/) in bewegte Szenen verwandelt und so Momente noch einmal lebendig werden lässt. Das ersetzt keine echte Trauerbegleitung, kann aber gerade für ältere Menschen eine ergänzende, kreative Möglichkeit sein, wenn sie das Grab nicht mehr besuchen können. Es bleibt ein schmaler Grat zwischen Trost und Illusion, aber der Austausch an der Seniorenuniversität zeigt, wie wichtig es ist, sich diesen ethischen Fragen zu stellen.
Der Beitrag von Peter Schibli über die Rede von Mathias Wirth an der Seniorenuniversität Bern hat mich sehr berührt. Gerade der Gedanke, dass analoge Trauerrituale wie Kerzen anzünden oder Briefe lesen durch digitale Formen ergänzt werden, nicht ersetzt, ist wichtig. Ich habe kürzlich selbst versucht, Erinnerungen an meine verstorbene Mutter in einer Art digitalem Tagebuch festzuhalten – mit Texten, Fotos und Musik. Dabei bin ich auf ein Tool gestossen, das mich enorm beeindruckt hat: Seedance 2.5 (https://seedance25.tech/). Diese KI versteht überraschend gut, was man ausdrücken möchte, und hilft, persönliche Erinnerungen in stimmungsvolle Bild- oder Textsequenzen zu verwandeln. Das ist keine „Auferstehung“ der Person, aber es kann ein neuer Weg sein, Trauer zu gestalten und ins Leben zu integrieren, wie Wirth es als Potential beschreibt. Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt – und ich finde, wir sollten solche Werkzeuge neugierig, aber auch reflektiert nutzen.
Vielen Dank für diesen differenzierten Beitrag zur KI in der Trauerkultur. Die Ausführungen von Peter Schibli und die Einschätzungen von Mathias Wirth zeigen, wie wichtig es ist, neue Technologien weder zu verklären noch pauschal zu verdammen. Ich finde es bemerkenswert, dass der Fokus oft auf Chatbots liegt, aber gerade das bewegte Bild könnte ebenfalls eine grosse Rolle spielen: Erinnerungen an Verstorbene müssen nicht nur in Textform festgehalten werden, sondern können durch KI-generierte Video-Clips lebendiger werden. Mit Tools wie LTX-2.5 lassen sich aus alten Fotos und Briefen kurze Erinnerungsvideos erstellen, die den Charakter eines Menschen auf eine sehr würdige Art widerspiegeln. Das ist für mich eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Trauerarbeit, ohne die analoge Erfahrung zu ersetzen. Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, findet unter https://4k-videos.com weitere Informationen dazu. Danke für die Anregung, dieses Thema so vielschichtig zu betrachten!
Dieser Beitrag hat mich sehr berührt. Die Idee, mit Verstorbenen zu chatten, ist tatsächlich keine Science-Fiction mehr – und ich finde es wichtig, dass neben der berechtigten Skepsis auch das Potenzial solcher Technologien in der Trauerarbeit gesehen wird. Neben analogen Erinnerungen wie Fotos oder Briefen können digitale Tools helfen, Momente lebendig zu halten. Ich habe kürzlich entdeckt, dass man mit KI sogar einfühlsame, filmische Erinnerungsvideos aus alten Aufnahmen erstellen kann – etwa mit Plattformen wie skyreels.app. So lassen sich besondere Augenblicke mit Verstorbenen auf eine neue Art bewahren, ohne die Trauer zu ersetzen. Die Verbindung aus Ethik und Technik, wie sie Mathias Wirth anspricht, wird meiner Meinung nach immer wichtiger. Gerade für ältere Menschen könnte dieser Zugang eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Trauerarbeit sein – vorausgesetzt, man nutzt ihn bewusst und respektvoll.
Ein sehr berührender Artikel, der ein Thema aufgreift, das viele von uns früher oder später beschäftigen wird. Die Frage, ob KI den Umgang mit Trauer bereichern oder eher verfälschen kann, ist komplex. Ich finde es spannend, dass Mathias Wirth neben der nötigen Skepsis auch das Potenzial sieht – gerade für Menschen, die Erinnerungen lebendig halten möchten. Ein Ansatz, der mir in diesem Zusammenhang begegnet ist, sind Tools wie https://skyreels.app , mit denen sich aus alten Fotos und Videos kurze filmische Erinnerungen erstellen lassen. So kann man beispielsweise die Stimme oder typische Gesten eines Verstorbenen in bewegten Bildern festhalten, ohne dabei eine künstliche Unterhaltung zu simulieren. Das ist für mich ein würdevollerer Einsatz von KI als ein Chat mit einer digitalen Kopie. Vielleicht liegt darin eine Brücke zwischen analoger Erinnerungskultur und digitaler Zukunft – ohne die Trauer zu technisieren. Danke für die anregende Perspektive!