FrontGesundheitDie spinnen, die Helvetier!

Die spinnen, die Helvetier!

Helvetier waren als Gallo-Kelten Verwandte von Asterix und Obelix.

Zur Zeit des Feldherrn, Politikers und späteren Alleinherrschers Gaius Julius Caesar lebten auf Grund und Boden der heutigen Schweiz mehrere keltische Stämme, darunter die Helvetier (im Mittelland), die Rauracher (Baselbiet, angrenzendes Elsass), die Allobroger (bei Genf) und die Lepontiner im Tessin. Dazu kam der nicht keltische Stamm der Räter in Graubünden und im Tirol.

In „De bello Gallico“, den Rechtfertigungsschriften und Memoiren des Julius Caesar, welche zu meiner Zeit noch alle Lateiner im Gymi in Originalsprache lesen mussten, schilderte Caesar, der mit der Wahrheit nicht immer sorgsam umzugehen wusste, den Aufstand des Orgetorix, der König der Helvetier werden wollte und auf einen Auszug aus der kargen Schweiz ins fruchtbare Rhonetal plädierte. Caesar stoppte den Auszug bei Bibracte, wo er die Hevetier unter das Joch und auf den Rückweg zwang. Fortan lebten die Helvetier wieder in ihren wenig fruchtbaren Bergtälern und ärgerten sich über die gut ausgebildeten Germanen, welche sich in den römischen Städten Augusta Raurica, Vindonissa und Aventicum ansiedelten, über die römischen Handwerker, die wegen der ökonomisch billigeren Sklaverei in Rom arbeitslos geworden waren und bei der helvetischen Industrie als Facharbeiter beliebt waren. Dazu kamen die „-itschs» und «vitschs»“, die so gar nicht zu den „-ix“ der Helvetier passen wollten (Orgetorix, Turmix, Monoprix, Vercingetorix), weil diese als Sorben und Wenden dem Stamm der Slawen angehörten. Sie alle kamen in Masseneinwanderungen in die Schweiz, verstopften mit ihren Handkarren die Autobahnen, dazu kamen die Veteranen der römischen Legionäre, die an den schönsten Plätzen im Mittelland ihre Villen erbauten.

Huldrych Maurix, der Volksführer

In jener Zeit war Huldrych Maurix Militärchef der Helvetier, der nach seinem Bekunden über die „beste Armee der Welt“ verfügte. Allerdings verlor diese Super-Armee im Handstreich des Afrikaners Hannibal, der mit Elefanten über Spanien und Südfrankreich in Eilmärschen in Richtung Rom stürmte und in schwarzer Nacht Genf erreichte, ohne dass die unwiderstehlichen Wisent-Büffelherden der Helvetier in Einsatz gebracht werden konnten, weil die Karthager nicht zu den üblichen Büro-Zeiten Einlass begehrten. Jedenfalls waren die Elefanten bereits in Simplon-Dorf und begannen den Abstieg ins italienische Piemont, bevor Maurix handeln konnte. Später sollte er im Wallis die Thebäische Legion befehligen, die christlich geworden war und lieber den Tod erleiden wollte, als dass sie zum alten Glauben zurückkehrte. Als Sankt Maurix oder Saint Maurice ging er in die Geschichte ein, der Burgunder König Sigismund hat an der Todesstelle der Märthyrer um 515 n. Chr. das erste Kloster auf Schweizr Boden errichten lassen.

Doch wir eilen der Geschichte voraus

Dieser spätere Heilige reihte sich ein in die Serie der helvetischen unholden Urhelden wie Orgetorix Blogger (der schon vor Christi Geburt auf dem Internet einen eigenen Blogsender betrieb), Jamesix vom Schwarzenbach und Oehen Valentinx, alles Helden einer reinen Helvetischen Gesellschaft wider die „Frömden“ aus dem nahen Ausland. Und er beruhigte alle Helvetier und Rauracher und Räter und Lepontiner, das Römische Reich werde nichts gegen ihre Heimat unternehmen, wenn sie den freien Personenverkehr unterbänden. Und so stimmten die Rauracher, die noch nie einen „-vitsch“ gesehen hatten, und die Appenzeller, die keinen Römer von einem Germanen unterscheiden konnten, und die Räter im Ring im heimischen Grund Ja zur Masseneinwanderungsinitiative, während die römischen Städte Basilea, Turicum, Augusta Raurica, Vindonissa und Aventicum Nein stimmten, aber in der Minderheit blieben.

Und da ging in ganz Helvetien ein gallo-keltisches Fest nach Mass des kleinen Nests der Gallier zwischen Normandie und Bretagne, woher Asterix und Obelix stammen, über die Bühne. Maurix wurde auf den Schild erhoben, der Druide Freisingnix schenkte den Zaubertrank aus (mit Walliser Quellwasser spritzig gemachtem Fendant) und nur der geschwätzige Barde Matinatix wurde gefesselt und geknebelt an einen Baum gebunden, gerade als er anfangen wollte, von seiner Zauberwaffe wider den ausländischen Geist, dem Mörgelistern, zu schwärmen. Und die Helvetier feierten bis tief in die Nacht hinein…

(Fortsetzung folgt früher oder später bestimmt)

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1 Kommentar

  1. Also…guten Tag
    Es war doch ganz anders:
    ·es war 1572 BC [1] Sohn von Deuto: Alman Teutscher König der Bronzezeit, gründet Bayern mit Löwen er ist der deutsche Herkules wohnt am Rhein;[10] setzt Löwen im Krieg ein. Söhne Norein>>> Noricum; Bayern, Söhne Han, Glaun, Schider, Hevos >>>> Helvetia, Baier >>> Baiern, und Mad >>> Elsass.
    ERGO: Damit sind die West-Schweizer Helveter und Brüder der Bayern und gar keine Kelten. Doch ein paar sind schon da aus Rätien, Vindelicier aber die gibt es auch in Schwaben.
    [1]https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10938218/bsb:BV003992551?page=404
    tschauuuuuuu siggi

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