FrontGesellschaftÜberraschender Wechsel bei Pro Senectute Schweiz

Überraschender Wechsel bei Pro Senectute Schweiz

Alain Huber hat neu die Gesamtleitung von Pro Senectute Schweiz übernommen. Er ersetzt Ursula Koch, die im Frühjahr gewählt worden war. Anfang September hat sie den Posten angetreten, nun aber bereits während ihrer Probezeit Pro Senectute überraschend wieder verlassen.

Ursula Koch hat sich, wie auf Anfrage aus einer Mail der Pro Senectute an seniorweb.ch hervorgeht, „aus persönlichen Gründen entschieden“, Pro Senectute auf Ende der Probezeit zu verlassen. Der Stiftungsrat und die Mitarbeitenden von Pro Senectute Schweiz würden dies sehr bedauern und dankten Ursula Koch für ihr grosses Engagement.

Ursula Koch habe in dieser kurzen Zeit viele wichtige Massnahmen angestossen und zusammen mit der Geschäftsleitung und dem Stiftungsrat die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von Pro Senectute Schweiz und der Gesamtorganisation stellen können. In der Branche hatte man sich gefreut über die Ernennung von Ursula Koch, ist jetzt aber erstaunt über den Wechsel. Nach einer weiteren Nachfrage soll es sich um familiäre Gründen handeln, weshalb Ursula Koch die Pro Senectute so schnell wieder verlassen hat.

Zu Alain Huber, der Leiter Fachbereiche und Secrétaire Romand und seit über zehn Jahren Mitglied der Geschäftsleitung war, schreibt Pro Senectute: Der neue Direktor könne „dank seiner langjährigen Erfahrung und mit dem aktuellen Führungsteam einen nahtlosen Übergang gewährleisten und die eingeschlagene Richtung fortsetzen“.

Dem Führungsgremium um Alain Huber gehören Urs Bösch, Geschäftsleitungsmitglied (Finanzen und IT), Sonya Kuchen, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung (Fachbereiche) sowie Peter Burri Follath, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung (Marketing und Kommunikation) an.

Mit den beiden Stabsstellen «Public Affairs» stehe Alain Huber ein eingespieltes Team zur Verfügung, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich anzupacken. Alain Huber war vor Jahren auch Stiftungsrat-Mitglied der Stiftung Pro Seniorweb. Er verliess den Stiftungsrat, weil er mögliche Interessenkonflikte vermeiden wollte.

Titelbild: Alain Huber (Foto: Pro Senectute)

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