1 Kommentar

  1. … oder die Botschaften konnten gar nie mit der Realität Schritt halten.
    Dieser Essay mit den drei Fragen gehört für mich in diesem Jahr zum klarsten und beeindruckendsten, was ich im Zusammenhang mit der viel zitierten Frohen Botschaft las.
    Und auf einmal kommt mir ein muslimischer Freund in den Sinn, der hier in der Schweiz als Museumsaufsicht arbeitete. Er hatte Mühe zu verstehen, dass wir bewundernd vor grausamen Menschenmassakern oder geschändeten, verstümmelten Leichen verharren, die im Zeichen des Christentums gemalt wurden, dass viele von uns in Kirchen andächtig oder gar verzückt vor solch schrecklichen Bildern beten. Für ihn war der Dienst in der Kunstsammlung mit den berühmten Kreuzigungen und Marter-Bildern nur belastend, wie er mir sagte.

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