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Extrablatt und Heimlieferung

Das Coronavirus dominiert unseren Alltag. In loser Folge veröffentlicht Seniorweb Tipps und Informationen, die für unsere Leserschaft von Interesse sind. Heute: Die «Winterthurer Zeitung» lanciert ein Corona-Extrablatt für Senioren, das Schweizerische Rote Kreuz und Coop lancieren kostenlosen Heimlieferungsservice für Personen über 65 und Drogerien spenden für jedes verkaufte Desinfektionsmittel je 1 Franken für bedürftige Menschen.

Die «Winterthurer Zeitung», eine Wochenzeitung, die wegen des Lockdowns nur noch alle zwei Wochen erscheint, hat ein Extrablatt lanciert, das sich speziell an die Seniorinnen und Senioren in Altersheimen richtet. Zwei bis drei Mal pro Woche liegt in den Winterthurer Altersheimen das Extrablatt auf dem Frühstücktisch. Auf einem doppelt bedruckten A-4-Blatt bekommen die Insassen in aller Kürze die Wetterprognosen, zwei TV-Tipps, News und ein Kreuzworträtsel geboten. Im «Guete Morge» richtet eine stadtbekannte Person einige aufmunternde Worte an die Heimbewohnerinnen und -bewohner. Den Anfang machte in der ersten Ausgabe Stadtpräsident Michael Künzle.

Kostenloser Lieferservice

Kundinnen und Kunden über 65 Jahren können ab sofort bei Coop City Warenhäusern und Coop Supermärkten in verschiedenen Städten Lebensmittel und Hygieneprodukte telefonisch oder via E-Mail bestellen. Freiwillige Helferinnen und Helfer des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) liefern ihen die Bestellung am nächsten Werktag nach Hause. Der Kostenlose Lieferservice wird in einem ersten Schritt in Bern, Olten, Zürich und Lausanne angeboten, weitere Regionen folgen. Ausgewählt werden kann aus 100 Produkten des täglichen Bedarfs. Der Mindestbetrag für die Bestellung beträgt 20 Franken, die Bezahlung erfolgt bequem per Rechnung. Weitere Informationen zur Bestellung und den verfügbaren Produkten: www.coop.ch/coop65.

Desinfizieren hilft doppelt

Von B wie Bulle bis T wie Thusis spenden Drogerien im ganzen Land für jedes verkaufte Desinfektionsmittel je 1 Franken für bedürftige Menschen. Die meisten Drogerien spenden das Geld an die Glückskette, andere an das Schweizerische Rote Kreuz, wieder andere an lokale oder regionale Einrichtungen wie Heime oder Frauenhäuser und weitere Institutionen. Dass die Drogerien ausgerechnet einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Desinfektionsmitteln spenden, ist kein Zufall. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie produzieren sie dank ihres Fachwissens praktisch Tag und Nacht Desinfektionsmittel und stellen damit nicht bloss die Versorgung der Bevölkerung, sondern auch diejenige von Grossbetrieben, Behörden, Firmen und zum Beispiel Physiotherapeuten sicher, die ihre Praxis ohne Desinfektionsmittel schliessen müssten.

Am meisten gefürchtet: andere Menschen und Türklinken

Welche Befürchtungen treiben die Menschen in Deutschland beim Thema Coronavirus und Infektionsrisiko besonders um? Als einen wahrscheinlichen Übertragungsweg für den Krankheitserreger sehen sie hauptsächlich die Nähe zu anderen Menschen (81 Prozent) und verunreinigte Türklinken (61 Prozent) an, gefolgt von Bargeld (45 Prozent). Die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Virus durch Lebensmittel, Haustiere oder Kleidung wird hingegen meist als niedrig eingeschätzt. Dies zeigen erste Ergebnisse des «Corona-Monitors» des Bundesinstituts für Risikobewertung. Die gesundheitlichen Folgen einer Erkrankung am Coronavirus wurden unterschiedlich eingeschätzt. Während 41 Prozent eher geringe Auswirkungen auf die eigene Gesundheit erwarten, schätzen 37 Prozent als durchaus bedeutsam ein. Noch ein pikantes Detail: Vor die Wahl gestellt, sich entweder mit Wasser und Seife oder mit Desinfektionsmittel die Hände zu reinigen, entschied sich die überwiegende Mehrheit der Befragten (84 Prozent) für Wasser und Seife. Und: Trotz der getroffenen Massnahmen sind sich jedoch nur 28 Prozent sicher, dass sie sich vor einer Ansteckung schützen können.

 

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