2 Kommentare

  1. Herr Jendly spricht bzw. schreibt mir aus dem Herzen. Ich hoffe nur, dass künftig viel mehr hinterfragt wird auf seine Notwendigkeit oder auch auf seinen Sinn, z.B. bei der gesamten Unterhaltungs- bzw. Ablenkungsindustrie.

  2. Danke Herr Jendly. Schreiben Sie weiter solche Geschichten, die mich in ihrer Wahr- und Weisheit tief berühren. Leider begegne ich selten Menschen, deren Aussagen einen solchen Nachhall in mir wecken. Ich (76) frage mich oft, wie unsere nächste(n) Generation(en) mit diesen kommenden, bestimmt mageren, bis sehr mageren Jahren leben wird. Ja, man kann sagen, wir „Alten“ haben nun 70 fette Jahre genossen. Nein, verstehen Sie mich richtig, auch in unserer Generation gab und gibt es etliche, die nie in den „Genuss“ von wirklich guten Zeiten kamen, aber es war immer ein „Auffangnetz“ da. Wird dieses auch in Zukunft da sein (s. Andreas in Ihrer ersten Geschichte)? Um nicht ganz im Pessimismus zu versinken, wecke ich mein Vertrauen in die Kreativität unserer Nachkommen: Sie werden es auf ihre Weise, in ihrer Zeit und ihrer Welt, schaffen. Ich selbst lebte auch 20 Jahre als Nonne und kenne Genügsamkeit und Alleinsein. Darum sind auch für mich diese „Corona-Wochen“ keine Belastung.

Kommentar schreiben

Bitte geben Sie ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein