2 Kommentare

  1. „Betroffen sind vorab Menschen über 65 Jahre, die sozial isoliert sind oder Vorerkrankungen aufweisen“: Ist man einmal Fünfundsechtzig, fühlt man sich -selbst wenn man glaubt. noch (einigermassen?) rüstig zu sein- schon irgendwie „allein“, besonders, wenn man den ersten Schritt zum 90. Lebensjahr unternommen hat. Die „hohe Obrigkeit“ laesst eine Unzahl von Einschraenkungen, Verboten u.aehnl. vom Stapel. Zum Beispiel: Auf die Strasse gehende oder Autofahrer dürfen nur zwischen 10h und 13h dort gehen oder fahren. Das wirkt leider dementsprechend. Wir sind aeltere Menschen, aber eine Kleinkinder. Die hohe Obrigkeit sollte dies vor Augen halten. Wir haben vielleicht weniger Kraft, aber dementsprechend mehr Erfahrung. Und man Achte auch unser Alter. Da wohnt allerhand drin! Lasst euch beraten……..

  2. Gerade vor ca. 2,5 Stunden lief die Zeit für 65+ ab. Aber meine Schwester und meine Frau hatten noch allerhand zu erledigen. Meine Schwester pries meine Gattin, die jeder Situation bestens gewachsen ist. Ja, mein Leben verlâuft deshalb weitaus leichter als es sonst hâtte sein können. Denn in unserer Alterskategorie ist man auf viel Geschick angewiesen. Schon mal die Polizei, die das Überschreiten der gewâhrten Freistunden mit „saftigen Bussen belohnt“. Man ist immer froh, wenn man mit seinem Auto „unbehelligt“an den „Hütern des Gesetzes“ vorbeifâhrt. Aber auch die jüngeren Generationen, denen das Gesetz viel mehr zeitlichen Raum gewâhrt, haben nicht immer Verstaendnis für 65+. In unserer Stadt, wo die zumeist überfüllten Gehsteige und Strassen (mit einer sonst Unmenge an Fussgaengern und Vehikeln) eigentlich eher menschenleer sind, muss man das darauf zurückführen, dass die Leute lieber in ihrer Sommerwohnung bleiben wollen. Auch wir haben eine (mit toller Aussicht) können aber dieses Glück als 65+1’ler nicht auskosten. Denn abrupte „Neuverordnungen“ sind in Lage,, uns im Hausarrest zu verbarikaturieren. Allerdings können Jüngere die Vorteile der Sommerwohnung bis zur Neige auskosten.Sie gehen sogar Schwimmen, denn die Temperaturen des Meeres sind immer noch semisommerlich. Also werden die Bewohner der Sommerwohnungen nicht eher in ihre Winterwohnungen zurückkehren bis intensiver Schnee die Leute zur Rückkehr in die Stadt zwingt. (Denn sie haben sonst in der Sommerwohnmung eine Heizung, die mit Erdgas gespeist wird.)
    Ja, so verlâuft das Leben in Istanbul, von wo aus wir frohe Weihnachten und ein tolles Neujahr wünschen.
    Ismet Damgacı-„Wahlschweizer“ç

Kommentar schreiben

Bitte geben Sie ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein