3 Kommentare

  1. Es wird und muss eine gesellschaftliche Veränderung geben. Ich denke da vor allem an die Jungen, die sich neu ausrichten. Kreativität, umdenken ist gefragt. Nicht an den alten Mustern hängen bleiben.Neue Wege beschreiten. Welch eine Chance!

  2. Ich finde das Gejammer über Kinder und Jugendliche als Opfer dieser Pandemie, insbesondere wenn auch noch von einer „verlorenen Generation“ gesprochen wird, masslos übertrieben. Wer noch 60-70 Jahre Lebenszeit vor sich hat, kann ein Jahr mit Einschränkungen schadlos überstehen. Unsere Jugendarbeitslosigkeit ist im internationalen Vergleich immer noch die tiefste und kein Grund zur Besorgnis. Dass unseren alten Mitbürgern in den Alters- und Pflegeheimen „lange unsere volle Aufmerksamkeit zuteil wurde“… stimmt leider überhaupt nicht! Die Schweiz liegt in Bezug auf Covid Sterblichkeit weltweit unter den Top 10 – ein wahrlich unrühmliche Tatsache für eines der reichsten Länder! Schnelltest sind seit Monaten erhältlich und werden in Alters- und Pflegeheimen für Personal und Besucher immer noch nicht eingesetzt. Die copy paste Medienvermeldungen Covid betreffe eh nur sehr alte Menschen mit Vorerkrankungen, die eh bald gestorben wären, sind in hohem Masse zynisch und menschenverachtend! Eine deutsche Studie belegt, dass Menschen, die an Covid verstorben sind im Durchschnitt 9 Lebensjahre verloren haben. Ältere und alte Menschen haben, zurecht, viel eher das Gefühl, diese Pandemie raube ihnen wertvolle Lebenszeit, die sie nun in Isolation verbringen müssen, anstatt ihre vielfältigen sozialen und kulturellen Interessen leben zu können.

  3. Wir sind alle zu ungeduldig und können mit Entbehrungen nicht umgehen. Aber wir müssen. Und vielleicht länger als uns lieb ist. Sowohl wir seniorInnen als auch die jungen.

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