FrontGesellschaftSo gut ist der neue James Bond

So gut ist der neue James Bond

Die Abenteuer des britischen Geheimagenten 007 ist endlich in die nächste Runde gestartet. Ein Erlebnis vor der grössten Leinwand der Schweiz im Verkehrshaus in Luzern.

Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Vor der Leinwand stand das legendäre Bond-Auto, der Aston Martin. Die Filmtheater-Premiere wurde mit einer Talkrunde gestartet. Rinaldo Somaini unterhielt sich über zwei Liveschaltungen mit der zugeschalteten Caroline Munro: Bondgirl in «The Spy Who Loved Me» (1977) und Tom So: Fukutu in «Casino Royale» (2006) und interviewte Leonard Gmür, dem Schweizer Locationscout für Bondfilme.

Filmpremiere im Verkehrshaus mit Live-Schaltungen Caroline Munro (links) und Tom So (rechts) auf der Leinwand

Auf humorvolle Art erinnerten sie sich über Erfahrungen beim Dreh der Bond-Filme. So wusste Leonard Gmür zu berichten, dass man für die 6 Filme, die er organisatorisch betreut hatte, insgesamt 14 Aston Martin- Autos benötigte. Dabei verriet er ein Geheimnis: die Wagen, die explodierten, waren ausgehöhlt und nur  ein Chassis.


James Bond in Aktion

Die Abenteuer des britischen Geheimagenten 007 starten nach einigen Jahren endlich in die nächste Runde. Fünf Mal wurde der Start des neuen James Bond verschoben. Die neue Mission «No Time to Die” (Keine Zeit zum sterben) garantiert abermals kompromisslose Action. Zuvor begrüsste das Schweizer Daniel Craig-Double, Martin Langanke in einer Video-Einspielung die Besucher und wünschte gute Unterhaltung.


Verfolgungsjagden

Die Story: James Bond  (Daniel Craig) hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und geniesst seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter (Jeffrey Wright) auftaucht und ihn um Hilfe bittet.

Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie mit biochemischen Waffen mit modifizierten Pockenviren ist.  Die Spur führt zum geheimnisvollen Lyutsifer Safin (Rami Malek).


Bond und Madelaine

Er entkommt um Haaresreite einem Mordanschlag, was das Ende der Beziehung bedeutet, denn Bond muss annehmen, dass man ihn verraten hat. Bonds Leinenanzug wird schnell schmutzig und er muss sich mit einem waghalsigen Sprung von einer Brücke retten. Es folgt eine Verfolgungsjagd, einer der besten der Bond-Filme.

Und dort geht die Post ab. Insgesamt begeistern die Actions-Szenen die Zuschauer. Regisseur Fukunaga sorgt durchaus für genug Verfolgungsjagden und Explosionen. Eine Szene bleibt im Gedächtnis: James und Madeleine werden in ihrem gepanzerten Aston Martin von allen Seiten beschossen, die Scheiben drohen zu bersten, Madeleine wird hysterisch, doch James bleibt ganz ruhig, geradezu gleichgültig. Erst im allerletzten Moment startet er den Wagen und rast davon.

Es ist Daniel Craigs letzter Auftritt als James Bond. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Schon 2006 hat er mit „Casino Royale“ dem Spion ein zeitgemäßes Image verpasst. Craigs Bond war härter, aber auch verletzlicher als seine Vorgänger und durfte sogar Gefühle zeigen; die Hauptfiguren bekamen mehr Tiefe.

Fast alles ist anders in diesem Bond. Die Welt muss der Superagent zwar erneut retten, aber er ist müde geworden. Wir sehen einen nachdenklicheren , verletzlichen Bond als in den Filmen mit den Darstellern von Sean Connery bis Pierce Brosnan. Das Ende dürfte dennoch so manchen Fan schockieren.

«N0 Time to Die» fügt sich nahtlos in die Reihe von «Casino Royal» (2006), «A Quantum of Solace” (2008), “Skyfall” (2012) und “Spectre” (2015) ein.


Eine der letzten Szenen mit James Bond

Eine besondere Rolle in allen Bond-Filmen spielte die Schweizer Uhrenmarke Omega.

Die «Omega Seamaster» gehört seit 1995, als sie für «GoldenEye» zum ersten Mal als passende Uhr für Commander Bond ausgewählt wurde, zur Standardausrüstung von 007. Die Uhr erwies sich stets als verlässliche Begleiterin und steht Bond mit typischer Qualität und unübertroffenem Stil zur Seite. Selbstverständlich hat «Q» die Uhr in «Keine Zeit zu sterben» mit einigen typischen Extras ausgestattet.

Im Zuge der Prämiere des neuen Bond-Films präsentiert Omega eine neue Kampagne, in deren Rahmen der Zeitmesser von 007 in Aktion zu sehen ist. Der Spot zeigt Action-Szenen und ein kurzes Wiedersehen mit altbekannten 007-Figuren, darunter Q und Moneypenny, sowie der neuen Doppel-Null-Agentin Nomi. Im Mittelpunkt der Spannung steht natürlich die OMEGA Seamaster Diver 300M 007 Edition.

Der neue Bond-Film ist in den Schweizer Kinos und im Verkehrshaus Luzern zu sehen.

Fotos: Josef Ritler

Erlebnisse mit James Bond:

https://seniorweb.ch/2020/07/09/erlebnisse-mit-james-bond/

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