StartseiteMagazinLebensartBla-a, bla-a, bla-a, blaa – ein Nachtrag

Bla-a, bla-a, bla-a, blaa – ein Nachtrag

Was soll denn diese doofe Überschrift, fragen sich die einen, während andere sogleich wissen, das ist eine Einsing-Übung. Weil Einsingen um 9 in der 1000sten Ausgabe so speziell war, hier ein kleiner Nachtrag.

Speziell erfreulich war, dass es gelang, die Ausgabe Eintausend um neun Uhr vormittags am 17. Dezember mit ziemlich genau tausend Sängerinnen und Sängern – gegen Ende des Streamings sogar noch mehr – zu feiern. Und dass dabei auch viele verschworene Fans der Website sind, die ihr Glück beim Mitmachen auch gern und freiwillig mit einer Spende verbinden. So ist gewiss, dass es noch länger weitergeht. Alle können jederzeit teilnehmen, Eu9 eignet sich auch zur Stimmauffrischung kurz vor dem Weihnachtsliedergesang zuhause oder in einer Kirche.

Festlich-elegant mit silbergrauer Fliege und Kerze am Revers präsentierte sich Einsänger Benjamin Berweger. Der am Ende seiner Stimmübungen einstudierte Kanon war diesmal eine Uraufführung. Der poetische Text stammt aus der Feder von Anne-Catherine Eigner, einer Mitmacherin der ersten Ausgaben im März 2020, als die Konzertreise-Idee ihres Chors zu einem Festival nach Lemberg in der Ukraine abgesagt werden musste, zunächst verschoben, aber mittlerweile auch wegen des schrecklichen Kriegs ganz gestrichen. Hier das Poem:

Zum tausendsten Einsingen

Du suchst das Glück in allen Dingen
und findest es im Jetzt und Hier.
Die Stimmen fangen an,
der Chor beginnt zu klingen,
verbündet sich mit dir.
So werden wir noch lange singen
im grossen Stimmen-Wir.

Vertont wurde das Gedicht übers Glück beim Singen von Uli Führe, Komponist aus dem Badischen. Wie der Kanon klingt, erfahren Sie über die Homepage von Einsingen um 9. Hier ist der Stream zur Jubiläumsssendung:

Davor und dazwischen gibt es Gratulations- und Grussbotschaften der Einsinger und Einsngerinnen und von jenen, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass der Stream jeden Tag um neun läuft und alle vorherigen noch im Internet weiter existieren. Von Monika Gyr, die vom Mitmachen vor dem Bildschirm zuhause zur Mitarbeit im Backoffice mutiert ist, stammt in ihrem Videogruss die kürzeste und prägnanteste Rezension der Lockdown-Erfindung von Barbara Böhi und Julia Schiwowa, damals beide arbeitslose Sopranistinnen:

«Einsingen um Neun ist die weltbeste Pandemie-Idee». Dem ist nichts beizufügen ausser: Singen macht glücklich.

Titelbild: Eine Auswahl aus dem Fanclub von Eu9. © Eu9

Hier geht es zur Homepage von Einsingen um 9

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