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Wissenswertes über Zukunft Alter

Finanzen/Vorsorge, Immobilien/Bauen fürs Alter, Gesundheit, Lifestyle und Soziales/Institutionen – diese fünf Themen prägen die 3. Nationale Messe ZUKUNFT ALTER in Luzern.

An der 3. Nationalen Messe ZUKUNFT ALTER, die vom 13. bis 15. Oktober in der Messe Luzern stattfinden wird, präsentieren gegen 150 Aussteller, Mitaussteller und Partner ihre Produkte und Dienstleistungen und bieten wertvolle Informationen zum Alter. Zudem gibt es auf den drei Bühnen rund 100 Referate, Podiumsanlässe, Talks und Präsentationen. Ehrengast der Messe ist alt Bundesrat Adolf Ogi, der am Sonntag um 13.30 Uhr auf der Bühne ist!

Adolf Ogi, Thierry Carrel, Martin Merki, Michael Töngi, Guido Zäch

Neben Adolf Ogi prägen weitere interessante und kompetente Zeitgenossen die Messe ZUKUNFT ALTER, u.a. Prof. Thierry Carrel, Direktor der Universitätsklinik für Herz- und Gefässchirurgie am Inselspital Bern; Ruedi Fahrni, Geschäftsführer, Pro Senectute Kanton Luzern; Rolf Kistler, Forschungsgruppenleiter AAL, iHomeLab, Denkfabrik und Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz, Hochschule Luzern; Martin Merki, Stadtrat und Sozialdirektor Luzern; Damian Müller, Ständerat Kanton Luzern; Angela Rosengart, Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Rosengart mit herausragenden Werken von Picasso, Klee, Miro usw.; Michael Töngi, Generalsekretär Schweizerischer Mieterinnen- und Mieterverband; Dr. Guido A. Zäch, Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung; Dr. Joëlle Zimmerli, Zimraum Raum + Gesellschaft, Studienverfasserin usw.

Altersvorsorge 2020 und Pionierstadt Luzern

Weiter sind auch zahlreiche Nationalräte an der Messe, u.a. zum Thema «Altersvorsorge – wie weiter nach dem Entscheid vom 24.09.17» (SA, 11 Uhr). Von besonderem Interesse ist auch das Podium vom Samstag, 14 Uhr: Luzern – Pionierstadt für das Alter. Rund ein Fünftel der Stadtbevölkerung ist im AHV-Alter. Diese demografische Chance will die Stadt nutzen und neue Formen der Partizipation der älteren Generation erproben. Die Podiumsgäste: Martin Merki, Stadtrat; Heidy Steffen, Forum 60plus; Beat Demarmels, Geschäftsführer Viva-Luzern; René Fuhrimann, Geschäftsleiter Vicino; Tamara Renner, Geschäftsführerin Spitex (und Präsidentin Vicino).

Pflegepersonal – eine grosse Herausforderung!

Im Rahmen der Eröffnung der Messe (FR, 16 Uhr) wird eine Innovation der Dividat AG präsentiert, welche die Sturzgefahr älterer Leute senkt. Dafür erhielt die Firma den Zentralschweizer Unternehmerpreis 2017. Gleich anschliessend findet das Eröffnungspodium statt zum Thema «Wer pflegt 2030 die Alten?» Dies mit dem Hintergrund, dass im Jahr 2030 im Bereich Betreuung und Pflege ein Zusatzbedarf von rund 65’000 Personen besteht. Im Rahmen der Messe findet auch eine nationale Tagung unter dem Patronat des Schweizerischen Gemeindeverbandes statt: «Altersheime – Belastung mit Chancenpotential!». Dazu gibt es ein Podium für die Öffentlichkeit (FR 10.30 Uhr). Im Myhappyend-Kaffe (FR 11 Uhr) wird diskutiert zum Thema «Generationenvertrag – Solidarität oder Konflikt?». Auch das Thema «Demografie und Wohnungswirtschaft» wird diskutiert (SA, 16 Uhr).

Computerias nehmen die Schwellenangst

Als digital natives oder „digitale Ureinwohner“ werden Personen der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind. Und es gibt digital immigrants oder „digitale Einwanderer“, die diese Welt erst im Erwachsenenalter kennengelernt haben. Zu dieser Gruppe zählen die meisten Besucher/-innen der Messe ZUKUNFT ALTER! Und deshalb gibt’s an der Messe eine Computer-Werkstatt der Computerias, wo fachkundige Leute zeigen, wie es geht und was möglich ist. Die lokalen Computerias sind durch den Dachverband Verein Computerias Schweiz® verbunden. Sie bieten damit auch eine Plattform für den vielfältigen Service für ältere Menschen (55+) in der Schweiz. Die ablehnende und distanzierte Haltung vieler Personen im dritten Lebensabschnitt gegenüber der digitalen Welt mit allen möglichen Informations- und Kommunikationstechnologien ist einer Aufbruchstimmung gewichen. Dies zeigen auch verschiedene Studien. Die Schweiz und die skandinavischen Länder liegen beispielweise bei der Internet-Nutzung im Alter an der Spitze.

Gezeigt wird aber auch, was sich in der Forschung tut: Sicheres Wohnen dank Digitalisierung – sicher? Rolf Kistler, Forschungsgruppenleiter AAL, iHomeLab, Denkfabrik und Forschungszentrum für Gebäudeintelligenz, Hochschule, zeigt auf, was möglich ist, was Sinn macht und welche Produkte bereits auf dem Markt sind – oder noch kommen werden… Zudem zeigt die SBB, was sie an neuen digitalen Angeboten für die «Silver-Surfers» hat.

Hohe Glaubwürdigkeit der Aussteller

Interessant ist auch ein Blick in die Ausstellerliste. Vor wenigen Tagen ist der neue Gemeinwohl-Atlas der Universität St. Gallen erschienen. Er untersucht den gesellschaftlichen Nutzen von Unternehmen und Organisationen der Schweiz. Mit der Spitex (Rang 2), Pro Senectute (4), Schweizerisches Rotes Kreuz (6) und AHV (7) sind vier Organisationen an der Messe ZUKUNFT ALTER präsent, die nach Ansicht der Bevölkerung eine hohe Glaubwürdigkeit haben.

Das aktuelle Magazin zur 3. Messe ZUKUNFT ALTER (13.-15.Oktober 2017)

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