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Zukunft Alter

Vom 30.11. bis am 2.12.18 werden wir uns wieder drängen in der Messehalle auf der Allmend, Luzern. Die vierte Altersmesse zieht uns an: „Weil Alter Zukunft hat“ heisst das Motto. Unbedingt hingehen!

In meinem ganzen Bekanntenkreis werde ich es verkünden: reserviert euch die Tage vom 30.11./1.12./2.12.18 und besucht dann die Altersmesse in der Messehalle auf der Allmend in Luzern. Offen jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr. Aber bereitet euch gut vor! Lest das Programmheft, das allen Haushaltungen zugestellt wird. Und kreuzt euch an, was Ihr sehen, hören, erfahren wollt.

Denn das Angebot ist überwältigend. Ich zähle die Stichworte auf:

  • Immobilien/Wohnen/Bauen fürs Alter
  • Finanzen/Vorsorge
  • Lifestyle/Freizeit/Ferien/Kultur
  • Gesundheit/Wohlbefinden
  • Engagement/Soziales/Institutionen

Für die bessere Übersicht hat jeder Tag sein Thema. Am Freitag geht es vor allem um Wirtschaft, am Samstag um Gesundheit, am Sonntag um Familie, um Beziehungen zwischen Alt und Jung.

Diese Themen werden behandelt durch Ausstellungen der Firmen. Wir können also kreuz und quer durch die Messehalle spazieren und uns das Neueste erklären und vorführen lassen. In der Halle sind aber auch drei Podien installiert, auf denen die interessantesten Referate, Diskussionen, Talks dargeboten werden.

Eine der Podien an der Altersmesse Luzern.

Die grosse Schwierigkeit für mich ist die Entscheidung, ob ich mir eine Themenliste oder eine Personenliste machen soll. Am besten beides. Und auf beiden figurieren Emil und Niccel Steinberger. Sie werden an allen drei Messetagen auf dem Podium, aber auch auf ihrer Humor-Insel anwesend sein

Die Mediziner

Ganz sicher werde ich das Referat hören wollen: „Ich werde 90! Aber wie?“ Gehalten von Prof. Dr. med. Verena A. Briner, medizinische Direktorin auf dem Bürgenstock. Wichtiger ist für mich, dass sie bei uns am Kantonsspital sehr geschätzte Chefärztin der Inneren Medizin war. Allen in bester Erinnerung! Das gibt für mich ein Kreuz auf der Themen- und der Personenliste.

Wenn ich schon bei den Medizinern bin, will ich gleich festhalten, dass das beste Zitat in all den Unterlagen auch von einem Mediziner stammt: „Alt werden ist eine persönliche, alt sein, eine gesellschaftliche Sache. Beide Prozesse werden durch die Medizin massgeblich geprägt. Neue medizinische Technologien werden die Selbständigkeit und die Lebensqualität im Alter erhalten oder verbessern. Das Mögliche wird grösser sein als das gesellschaftlich Finanzierbare. Der Diskurs darüber ist im vollen Gang“. Das Zitat stammt von Dr. Beat Hiltbrunner, Neurologe, Luzern. Er wird unter dem Titel: „Demenz kann jeden treffen – hinschauen lohnt sich“ an jedem Ausstellungstag auf einem Podium anzutreffen sein.

Dabei gefällt mir besonders der erste Satz seines Zitates so gut. Besser kann man die beiden Facetten, das persönliche Erleben des Alters, die gesellschaftliche Position des alten Menschen, nicht in eine Kurzform fassen.

Neues und Bewährtes

An der Messe werden die Gewinner der erstmals vergebenen Limmex-Medaille am Sonntag um 10.30 Uhr auf dem Podium 1 dem Publikum vorgestellt. Heinz Rutishauser, CEO der LImmex AG (Notruf-Uhr) ist Initiant dieser Medaille. Sein Bestreben ist es, spezielle Menschen über 65 auszuzeichnen, die mit ihrer Lebensweise andere anspornen und für die jüngere Generation ein Vorbild sind. Sieben bekannte Schweizer Persönlichkeiten bilden unter der Leitung von alt Bundesrat Samuel Schmid die Jury, welche die Gewinner in den Kategorien Soziales, Kultur, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft auswählen.

Es werden ganz aussergewöhnliche Geschichten zu hören sein. Und natürlich kommt an der Messe auch das Kulinarische und Unterhaltende nicht zu kurz. Dieser Fülle von Angeboten kann nicht mit leerem Magen standgehalten werden. Und zwischendurch wird das Hören einer musikalischen Darbietung für eine willkommene Pause sorgen. Und jetzt noch ein Geheimtipp: Am Sonntag kann ab 15.00 Uhr im Messe-Restaurant Tavola mit Monika Fasnacht gejasst werden!

Ich gestehe, dass ich ganz am Anfang der Medieninformation halblaut zu meiner Umgebung sagte, man könnte die Messe auch „vom Stützstrumpf zum Pflegebett“ nennen. Solche Ideen kommen mir eben. Nachdem ich mich mit allem vertraut gemacht habe, denke ich, dass Stützstrümpfe und Pflegebetten natürlich ihren Platz haben. Aber sie sollen nie für unsere Vorstellungen über das Alter bestimmend werden! Dem wird die vierte Altersmesse ganz sicher entgegenwirken!

Link zur Altersmesse Luzern

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