FrontGesellschaftMesserscharfer Dank für den Corona-Einsatz

Messerscharfer Dank für den Corona-Einsatz

Alle Armeeangehörige, die während der Corona-Krise in Spitälern, Altersheimen und anderen Institutionen geholfen haben, erhielten zum Dank und als Zeichen der Wertschätzung ein Soldatenmesser geschenkt.

Das von der Messerfabrik Victorinox in Ibach SZ hergestellte Sackmesser mit der Aufschrift «Danke, Merci, Grazie» wurde den Helferinnen und Helfern per Post zugesandt, wie die Militärzeitschrift «SCHWEIZER SOLDAT» in der neusten Ausgabe berichtet. Angeregt wurde diese Aktion von der Schweizerischen  Nationalspende, dessen Stiftungsrat einen Beitrag von 500’000 Franken zur Verfügung gestellt hat.


Zum Dank für geleistete Arbeit erhielten die Helferinnen und Helfer dieses Sackmesser

Im Beisein von Korpskommandant Hans-Peter Walser, Chef Kommando Ausbildung, Werner Merk, Präsident des Stiftungsrates der Schweizerischen Nationalspende, und Carl Elsener, CEO der Messerfabrik Victorinox, wurden die 12’000 Messer der Armee übergeben.

Mit bewegten Worten erinnerte der Ausbildungschef Hans-Peter Walser an den enormen Einsatz der Armeeangehörigen: «Ich habe alle Schulen besucht und mit vielen gesprochen. Sie haben den Sinn gesehen und wollten helfen. Das hat mich sehr positiv berührt. Wir haben wirklich eine gute Jugend. Viele sind am Schluss mit einem lachenden Auge nach Hause gegangen und viele hatten auch eine Träne im Auge, weil sie die Kameradschaft und die Schicksalsgemeinschaft wertgeschätzt haben.»


Messerübergabe, v.l. Werner Merk, Carl Elsener und Kkdt Hans-Peter Walser

Und weiter: « Drei Wochen später erhalten sie nun ein Päckchen mit einem Dankesschreiben und einem Sackmesser von unserem Traditionsunternehmen Victorinox.  Das ist wirklich ganz toll. Dafür danke ich allen, die dazu beigetragen haben. Ich bin glücklich als Kommandant, dass das möglich war.»

Für Carl Elsener und seine Messerfabrik Victorinox kam der ausserordendlich grosse Auftrag gerade zur rechten Zeit. Die Firma, die seit 1891 für die Schweizer Armee das legendäre «Original Swiss Army Knife» herstellt, musste wegen der Corona-Krise Kurzarbeit einführen. Viele Verkaufspunkte in aller Welt mussten geschlossen werden.


Hier wurden die 12’000 Sackmesser hergestellt

Fotos: Josef Ritler und zvg

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2 Kommentare

  1. Da ist der Armee etwas total Gutes eingefallen! Und alle, die wussten, für wen sie die Messer produzierten, hatten sicher doppelt Freude!
    Gute Idee, gut, dass wir davon hören, danke Seppi für den Bericht!

  2. ja. danke der armee für den eisatz.
    das systemrelevante pflegepersonal erhielt von uns applaus, und vereinzelt auch kugelschreiber????????
    der oberste präsident der fürsorgedirektoren erklärte neulich, für das pflegepersonal liege kein bonus oder eine lohnerhöhung drin. das im reichsten land der welt!
    frankreich oder deutschland hat den lohn der pflegenden um fr. 187.00 p.m.netto erhöht.
    schämdi????

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