5 Kommentare

  1. Ach dieser De Weck, der 7malkluge Gescheitschwätzer !! Demokratie wäre, wenn einerseits das Volk über die Massnahmen abstimmen könnte, und andererseits die Ängstlichen, die nicht Verhältnismässigkeiten einbeziehen können, kritisch Analysierende nicht als Populisten, Rechte, Leugner, Verharmloser beschimpften!!
    Da noch niemand mit den Viren gesprochen hat, beruht alles – Befürworter wie Skeptiker – auf Thesen und Antithesen, voila.
    Und! bis jetzt haben ja die sog. Interessenverbände nichts bewirken können, somit ist sein (de Weck) Rundumschlag unangebracht!

  2. Vielen Dank für dieses Interview mit Roger de Weck. Nur wenn solche Persönlichkeiten zu Wort kommen, können wir die Populisten und Plaudertaschen aushalten.

  3. In dieser Situation hat der Föderalismus versagt, nicht zuletzt deshalb, weil praktisch alle kantonregierungen bürgerlich regiert werden. Das zeigt sich beispielhaft daran, dass die kantone nicht in der Lage sind, die Gelder zu verteilen, die der br zur Verfügung stellt. Viele Betriebe und selbständige sind deswegen in ihrer Existenz bedroht. Eine Schande für die reiche Schweiz. Deshalb, und dringend: bundesrat übernehmen sie!

  4. Roger de Weck behauptet zweierlei, nämlich dass die Interessenverbände mehr Macht hätten, als die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und dass in Krisenzeiten die Kantone rasch reagieren müssten, sonst hätte der Bund zu übernehmen.
    Abgesehen davon, dass auch die Interessenverbände aus Bürgerinnen und Bürgern bestehen, ist auch in der aktuellen Corona Pandemie das von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte eidg. Parlament z.B. für das Pandemiegesetz zuständig, auf der die aktuellen Massnahmen beruhen. Und glücklicherweise funktioniert unser Föderalismus und gibt es entsprechend unterschiedliche Massnahmen, da eben nicht in jeder Region unseres Landes dieselben Pandemiezustände herrschen. Im Übrigen kennen die Kantone sog. Konferenzen (z.B. Gesundheits- oder Volkswirtschaftsdirektoren) oder das Haus der Kantone, in denen die Kantone gemeinsame Strategien entwickeln könnten, so dass der Bundesrat nicht die gesamte Last der Pandemiebekämpfung zu übernehmen hätte oder müsste. Doch solange an der Spitze dieser Gremien derart schwache Persönlichkeiten sitzen, versucht eben jeder Kanton allein selig zu werden, bis andere, entscheidungsschwache Kantone wieder nach dem Bund rufen – eigentlich eine paradoxe Situation.

  5. Wer nicht unter den sozialen und kulturellen Einschränkungen leidet, hat wohl auch vor der Pandemie kein soziales Bedürfnis mit seinem Umfeld gehabt. Für mich ist es nahezu unerträglich, dass die Menschen Abstand voneinander halten, ihr Gesicht verbergen und sich nicht um ihre alten und kranken Angehörigen wie gewohnt kümmern können. Meine Mutter starb glücklicherweise vor der Pandemie und mein Sohn wird inzwischen ambulant behandelt.

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