2 Kommentare

  1. Manchmal steht man dem Tod mir nichts dir nichts gegenüber. Ein menschlicher Engel, -wie bei mir vor kurzem- in Form einer Rettungsschwimmerin brachte mich bis zur „Ausstiegstreppe“. Ich haette mich zwar / evtl. einfach durch die Strömung „fahren lassen“ können,um in der Folgebucht so oder so „auszusteigen“. Hilfe gebende (weitaus jüngere) Menschen gab es indessen-wie einst- genug, sie waren viel viel cleverer als ich, sie kamen einfach so, wie die Engel ohne Paradies. So gesehen war es eine kurze Darstellung des Todes, der früher oder spaeter den „Befehl Gottes“ übermitteln wird.
    Indessen bin ich -wie es auch meine Töchter wollen- gar nicht dazu bereit, einfach so -mir nichts dir nichts- „Adieu mein Heimatland“ zu sagen, das taete mich -ehrlich gesagt- schüli plagen. „Mache die Runde ohne Unterlass, bis zur allerletzten Stunde, wann und wo das immer auch geschehen sollte.
    Ich weiss nicht, ob meine Zeilen irgendwie inspirierend waren, oder für Sie gültig werden nach langen, langen Jahren. Auf jeden Fall wünsche ich allen (Mit-)Seniorinnen und Senioren einen möglichst abwechslungsreichen Lebensabend.

  2. Für mich ist selbstbestimmtes Sterben eine absolute Selbstverständlichkeit. Leider ist immer noch nicht selbstverständlich, dass die Ärzte und so mancher Verwandte sich an diesen wichtigen Wunsch halten, weil sie es „besser“ wissen als der Sterbende selbst. Oft wird „dank“ der Medizin nur das Leiden verlängert und nicht das Leben bzw. die Lebensqualität, auf die es schließlich ankommt und die für jeden Menschen anders aussieht.

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